Systemdenken statt Windhundrennen
STIEBEL ELTRON setzt beim Energieumbau auf Synergien
Die Intersolar 2011 wird inmitten der aktuellen politischen Umsteuerung des Energiesektors als Leitmesse der Erneuerbaren Energien über Solartechnik und Photovoltaik hinaus gewertet. Diese Zusammenschau im Sinne einer regenerativen Wertschöpfungskette sei auch erforderlich, betonte STIEBEL ELTRON-Chef Rudolf Sonnemann, „um die bestmögliche Nutzung aller Formen der Erneuerbaren Energien zu ermöglichen“.
Bei allem Wettbewerb zwischen den verschiedenen Zweigen der Erneuerbaren Energien dürfe es nicht „zum bloßen Windhundrennen nebeneinander in der Marktarena“ kommen. Dass sich die Erneuerbaren Energien in Kombination wechselseitig stützen und so dem Nutzer ein Optimum an Sicherheit und Komfort bieten, ist insbesondere für die schwankende Wind- und Sonnenkraft von elementarer Bedeutung. Wärmepumpen, so das Bundesumweltministerium in seiner Leitstudie, können solche Fluktuationen ausgleichen.
STIEBEL ELTRON setzt bei dem häuslichen „Wärmemanagement“ auf integrierte Systeme zum Heizen, Lüften und zur Warmwasserbereitung, die mit Wärmepumpen als zentraler Einheit die Schwankungen des Solar- und Windstroms ökonomisch abpuffern - ein wichtiger Beitrag zur Unabhängigkeit von fossilen Energien wie zugleich von Witterungs- und Klimabedingungen.
Bedenklich findet Sonnemann, dass unter dem auferlegten Zeitdruck das bislang zentrale ökologische Motiv der Energiewende, nämlich die Senkung des CO2-Ausstoßes, an Gewicht verlieren könnte: “Die Brücke zur regenerativen Energiewelt sollte nun nicht vorherrschend mit endlichen und umweltbelastenden fossilen Energieträgern wie Kohle und Gas gezimmert werden; zumindest muss diese Brücke so kurz und schmal gehalten werden wie irgend möglich“ – vor allem dadurch, dass die Energieeffizienz im Gebäudebereich schnell und systematisch gesteigert wird. Nur wenn es zügig gelingt, die rund 14 Millionen veralteten Heizungsanlagen in Deutschland umzustellen, so einschlägige Expertisen, ist die angestrebte Wende hin zu einer massiven Senkung des Energieverbrauchs und CO2-Ausstoßes bei gleichzeitiger Versorgungssicherheit realistisch.
Das Holzmindener Wärme- und Systemtechnikunternehmen, mit Wärmepumpen, Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung, Photovoltaik und thermischen Solarsystemen führender Innovator auf dem Sektor der Erneuerbaren Energien, sieht sich auch in den bestehenden und zu erwartenden Förderungsbedingungen an zentraler Stelle in der Neuordnung des Energie- und Wärmemarktes positioniert.
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Unternehmensinformation / Kurzprofil:
STIEBEL ELTRON, gegründet 1924, gehört mit einem Jahresumsatz von 450 Millionen Euro und einer Beschäftigtenzahl von 3000 Mitarbeitern zu den führenden Unternehmen auf dem Markt der Haus- und Systemtechnik. Das Familienunternehmen ist einer der größten Anbieter auf dem Wärmemarkt und Weltmarktführer bei Durchlauferhitzern. Auf dem Gebiet der Erneuerbaren Energien betätigt sich die STIEBEL-ELTRON-Gruppe erfolgreich als Systemanbieter zur Nutzung erneuerbarer Energien mit Wärmepumpen, Solarkollektoren und Anlagen zur Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung. In der Produktion und Innovation von Wärmepumpen ist das Traditionsunternehmen deutscher Marktführer.
STIEBEL ELTRON produziert am Hauptstandort im niedersächsischen Holzminden, in Eschwege sowie an drei weiteren Standorten im Ausland (Tianjin/China, Bangkok/Thailand, Poprad/Slowakei).
Michael Birke
Leiter Presse und PR
Tel.: 05531-702-95684
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Datum: 08.06.2011 - 14:57 Uhr
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Energiesparendes Bauen
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Freigabedatum: 08.06.2011
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