Firmenphilosophien oft Auslöser für Wirtschaftskriminalität
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Lediglich auf Gewinn ausgerichtete Firmenphilosophien, die kaum, oder gar keine Sicherheitskonzepte beinhalten, sind oft Auslöser für Wirtschaftskriminalität, zudem liegen hier die Schäden weitaus höher.

(firmenpresse) - Bei auf Gewinn ausgerichtete Firmenphilosophien ist meist festzustellen, dass Mitarbeiter Schwachstellen im Unternehmen erkennen und diese für Straftaten gewinnbringen nutzen, ohne erwischt zu werden, da kaum ein Risiko vorliegt. Grund einer solchen Firmenphilosophie ist der, dass es den Mitarbeitern am Arbeitsplatz so angenehm wie möglich gemacht werden soll, damit sie mehr Leistung bringen, mehr Leistung gleich mehr Umsatz. Dieses wird erreicht, indem Sicherheiten und Kontrollen wegfallen und die Belegschaft als "Vertrauensvoll" bezeichnet wird, zudem sei ja Wirtschaftskriminalität vom Gesetz her eh verboten.
Da Gelegenheit u.a. Diebe erzeugt, kommt es hierbei zu beachtlichen Schäden. Diese werden dann steuerlich und Versicherungstechnisch abgeschrieben ( unter "besondere Ausgaben" ). Bleibt dem Unternehmen ( Opfer ) letztlich der höhere Umsatz. Man schädigt sich also selbst, lässt es zumindest zu, um dadurch einen höheren Gewinn zu haben.
Daher dürfte darüber nachgedacht werden, ob hier eine Art "Beihilfe" geleistet wird, was Wirtschaftskriminalität betrifft. So kann zumindest nicht die Wirtschaftskriminalität reduziert werden, wenn sie gleichzeitig auf diese Art und Weise regelrecht "gezüchtet" wird. Dieses erklärt die permanent hohe Wirtschaftskriminalität von Jahr zu Jahr.
Auch müsse überlegt werden ob es gerecht ist, selbst inszenierte Schäden an Dritte zu leiten um damit einen Vorteil zu bekommen. Finanzämter und Versicherungen regulieren Summen, die keinesfalls entstehen müssten. Sie haben dann den Verlust.
Unternehmen, die über längere Zeit Sicherheitskonzepte vernachlässigen, haben es zudem im nachhinein schwer, optimale Sicherheitskonzepte ins Leben zu rufen, die auch wirklich in der Praxis greifen. Oft fehlt ihnen der Bezug zur Realität, wissen nicht wie kriminelle Mitarbeiter vorgehen,wie sie denken und warum ihr Sicherheitskonzept nicht greift.
Eine praxisnahe und sehr nüchterne Beratung darüber bekommt man über einen ehemaligen Wirtschaftsstraftäter, der als freiberuflicher Dozent mitlerweile sogar Ministerien im Ausland begeistert.
Weitere Interessenten werden noch gesucht, auch Geschäftspartner.
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Datum: 22.06.2011 - 13:29 Uhr
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