Nabelschnurblutbank Seracell verteidigt sich gegen Diffamierung ihrer Branche
Unternehmen wirbt für seriöse Kommunikation eines hoch ethischen Themas anstelle von überzogenen Versprechungen eines Mitbewerbers
Bei der jahrelang von einem Mitbewerber als Einsatzgebiet stark propagierten Leukämiebehandlung ist das Risiko vorhanden, dass sich bereits im Nabelschnurblut genetisch vorbelastete Zellen befinden. Somit ist die private Einlagerung von Nabelschnurblut nach Überzeugung von Seracell bis auf wenige Ausnahmefälle gerade nicht als eigene „Leukämie-Vorsorge“ anzusehen. Allerdings lassen aktuelle Forschungserkenntnisse große medizinische Möglichkeiten bei der Behandlung anderer Krankheiten erkennen. Stammzellen sollen zukünftig auf unterschiedliche Aufgaben „programmiert“ werden. Das bedeutet: Ausgefallene oder geschwächte Funktionen, Organe, Gewebe des Körpers lassen sich unterstützen oder in Teilen ersetzen. Gerade bei degenerativen Erkrankungen sind neue Therapien in Sicht. Bereits heute werden körpereigene Stammzellen erfolgreich im Bereich von Herz- und Gefäßerkrankungen eingesetzt.
Nabelschnurblut als Stammzellquelle gewinnt dabei stetig an Bedeutung. Der Vorteil ist, dass diese jungen Stammzellen völlig risikolos und schmerzfrei entnommen werden können und noch nicht auf ein bestimmtes Gewebe festgelegt sind. Sie können in unterschiedliche Zelltypen des Körpers differenzieren, haben eine besonders hohe Teilungsfähigkeit und sind unbelastet von Umwelteinflüssen.
Vor diesem Hintergrund wünscht sich Rochus Wegener eine „seriöse Kommunikation“ und bedauert, dass die gesamte Branche der privaten Nabelschnurblutbanken durch die reißerischen Werbebotschaften eines Mitbewerbers in Verruf geraten sei. „Der Anbieter Vita34 übertreibt nicht nur hinsichtlich der Therapiechancen mit Nabelschnurblut-Stammzellen bei Leukämie, sondern wirbt rechtswidrig mit zukünftigen Anwendungsmöglichkeiten im Bereich der Regenerativen Medizin, ohne dafür die gesetzlichen Voraussetzungen zu erfüllen“, so der Seracell-Vorstandsvorsitzende.
Auf das Dilemma überzogener Versprechungen wies bereits SPIEGEL online hin, der private Anbieter im Hinblick auf deren werbliche Aussagen verglich und feststellte, dass man bei Seracell „realistischer“ als bei der Konkurrenz sei. Wegener hatte gegenüber dem Journalisten betont, dass er die „Anwendung nicht heute, nicht morgen, sondern in 20, vielleicht auch erst 40 Jahren sehe“ (SPIEGEL online, 7. August 2009).
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Über Seracell:
Seracell ist seit 2002 ein Anbieter im Bereich der Stammzell- und Gewebetechnologie mit umfangreicher Erfahrung bei der Herstellung von Stammzelltransplantaten. Mit innovativen Angeboten für die private Einlagerung von Stammzellen aus Nabelschnurblut hat das Unternehmen diese Art der Gesundheitsvorsorge für alle Eltern bezahlbar gemacht und kooperiert dabei mit 700 Geburtskliniken. Bereits über 15.000 Nabelschnurblut-Transplantate lagern bei minus 170 Grad im Kryolager von Seracell in Rostock. Weitere Informationen finden Sie auf www.seracell.de
Telefon: 0800 - 300 444 14 (erreichbar von Mo - Fr 8 - 19 Uhr)
E-Mail: service(at)seracell.de
Seracell Pharma AG
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10179 Berlin
Telefon: +49 (0) 30 308 77 61 20
E-Mail: susanne.mildner(at)seracell.de
Datum: 06.07.2011 - 19:39 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 436835
Anzahl Zeichen: 3317
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Dr. Susanne Mildner
Stadt:
Rostock
Telefon: 030 308 77 61-20
Kategorie:
Pharma
Meldungsart: Unternehmensinformation
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 06.07.2011
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