Verliebte Rehe sind keine Rabenmütter! / Die Deutsche Wildtier Stiftung warnt vor kokettierenden Ricken im Verkehr
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"Mama Reh" angewiesen. Doch die Ricke flirtet und kokettiert längst
wieder mit jedem dahergelaufenen Bock! Bei sommerlichen Temperaturen,
vor allem wenn ein Gewitter in der Luft liegt, kommen die
Sexualhormone von Rehwild in Wallung. Mit Fieptönen lockt sie ihn
verführerisch. Dabei setzt sie obendrein ein für Böcke betörend
duftendes "Reh-Parfüm" ein. Vom aufreizenden Duft und Liebesgeflüster
der Ricke geradezu fremdbestimmt, nimmt der Bock blindlings die
Verfolgung auf und jagt hinter ihr her. Währenddessen duckt sich das
Kitz im Gras und wartet, bis "Mama Reh" zum Säugen und Säubern kurz
vorbei kommt. "Trotzdem ist die Ricke keine Rabenmutter", sagt Dr.
Andreas Kinser, Experte der Deutschen Wildtier Stiftung. "Im
Gegenteil! Sie schützt den gut versteckten Nachwuchs durch ihre
Abwesenheit! Wenn sie ständig in der Nähe des Kitz wäre, würden
Fressfeinde wie der Fuchs schnell auf den Nachwuchs aufmerksam."
Das Risiko, die "Mutter" zu verlieren, ist für das Kitz jetzt im
Hochsommer trotzdem groß. "Zu Beginn der Reh-Brunft, die erst Mitte
August endet, werden viele Rehe Opfer im Straßenverkehr", sagt Dr.
Kinser. Im Liebesrausch überqueren sie nicht selten Hauptstraßen!
"Das ist auch für Autofahrer nicht ungefährlich", sagt der Experte
der Deutschen Wildtier Stiftung. "Gerade jetzt im Sommer kommt es
deshalb häufig zu Wildunfällen. Autofahrer, die ein Reh sehen, müssen
auf alles gefasst sein und immer mit nachfolgenden Tieren rechnen",
warnt Dr. Kinser. Das Warnschild "Achtung Wildwechsel" ist deshalb
unbedingt zu beachten! Damit das Kitz nicht zum "Waisen-Kitz" wird,
heißt es jetzt: Geschwindigkeit reduzieren, bremsbereit fahren und
die Straßenränder aufmerksam im Auge behalten!
Kostenloses Bildmaterial: www.Presse.DeutscheWildtierStiftung.de
Pressekontakt:
Eva Goris, Pressesprecherin, Billbrookdeich 216, 22113 Hamburg,
Telefon 040 73339-1874.
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Datum: 11.07.2011 - 12:35 Uhr
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