Krebsforschung: Suche nach der 'molekularen Achillesferse'
ID: 444828
Krebsforschung: Suche nach der 'molekularen Achillesferse'
DGAP-Media / 21.07.2011 / 11:51
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Die Entwicklung neuer Krebstherapien hat sich Lichtenberg-Professor
Christian Reinhardt zum Ziel seiner Forschungsarbeit gesetzt. Die
VolkswagenStiftung fördert den Wissenschaftler an der Uniklinik Köln mit
rund 1,1 Millionen Euro.
Dank enormer technologischer Fortschritte in der Molekularmedizin weißman
heute viel mehrüber die Entstehung von Krebs als noch vor wenigen Jahren.
So ist mittlerweile bekannt, dass sich bösartige Tumore entweder durch den
Verlust von sogenannten Tumorsuppressorgenen (Gene, die das Tumorwachstum
unterdrücken) oder durch die gesteigerte Funktion von Onkogenen (Gene, die
das Tumorwachstum fördern) bilden.
Diese Erkenntnisseüber die genetischen Veränderungen von Zellen möchte
Priv.-Doz. Dr. med. Christian Reinhardt, 35, nutzen, um neue, genetisch
gesteuerte Krebstherapien zu entwickeln. Die VolkswagenStiftung unterstützt
den Mediziner der Uniklinik Köln bei seinem Vorhaben mit einer
Lichtenberg-Professur in Höhe von rund 1,1 Millionen Euro. Die Professur
verfolgt einen integrativen Ansatz, um in einem translationalen
Forschungsprogramm an der Schnittstelle zwischen onkologischer
Grundlagenforschung und klinischer Entwicklung von molekular gezielten
Therapien für Krebspatienten zu arbeiten. Die Gruppe um Christian Reinhardt
verwendet genetische, biochemische und pharmakologische Methoden, um
Schwachstellen zu identifizieren, die mit der Aktivierung von Onkogenen
oder dem Verlust von Tumorsuppressorgenen einhergehen.
Ein solcher Ansatz ermöglicht die Entwicklung von maßgeschneiderten
personalisierten Therapien, die ganz spezifisch die Tumorzellen zerstören,
während umliegendes gesundes Gewebe, in dem keine Mutationen in Onkogenen
oder Tumorsuppressorgenen vorliegen, geschont wird. Es geht also letztlich
um die Identifikation der 'molekularen Achillesferse' von Tumorgewebe. Ein
besonderer Fokus der Arbeiten von Christian Reinhardt liegt auf den
prominenten Tumorsuppressorgenen TP53 und ATM, welche in circa 40 Prozent
aller humaner Tumore mutiert sind.
Die Pressemitteilung und Bildmaterial stehen im Internet zur Verfügung
unter
http://www.volkswagenstiftung.de/service/presse.html?datum=20110721.
Kontakt:
VolkswagenStiftung
Kommunikation
Jens Rehländer
Telefon: 0511 8381 380
E-Mail: rehlaender@volkswagenstiftung.de
Förderinitiative
Dr. Anja FließTelefon: 0511 8381 374
E-Mail: fliess@volkswagenstiftung.de
Weitere Auskunft und Kontakt
Uniklinik Köln
Klinik I für Innere Medizin
PD Dr. med. Christian Reinhardt
Telefon: 0221 4726 359
E-Mail: christian.reinhardt@uk-koeln.de
Ende der Pressemitteilung
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