Nukleare Bedrohung des Friedens latent
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Nukleare Bedrohung des Friedens latent
Die Bundesregierung muss angesichts weiter hoher Gefahren aus Atomwaffenarsenalen stärker für konkrete Abrüstungsschritte, vor allem gegen eine Modernisierung der Arsenale, eintreten. Obwohl der START-Vertrag zwischen Russland und den USA ein notwendiger Schritt in die richtige Richtung war und im letzten Jahr hat 2.000 Sprengköpfe vernichtet wurden, verbleiben aktuell nach dem Sipri-Jahresbericht
20.000 Atomsprengköpfe auf der Welt als Gefahrenpotenzial. 2.000 Atomraketen in ständiger Alarmbereitschaft sind höchst beunruhigend.
Perspektivisch muss es gelingen, dass die fünf anerkannten Nuklearmächte endlich ihre Modernisierungspläne aufgeben und sich ihrer Verpflichtung zum Abrüsten entsprechend des Nichtweiterverbreitungsvertrages stellen. Mit Sorge sind auch die Aktivitäten von außerhalb des Sperrvertrages stehenden Nationen zur Raketenentwicklung zu betrachten. Als nuklearer Teilhabestaat und derzeitiges nichtständiges Mitglied im UN-Sicherheitsrat steht Deutschland in konkreter Verantwortung, neue Initiativen gegen die nukleare Bedrohung aus Waffen zu unternehmen.
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Datum: 22.07.2011 - 08:09 Uhr
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