Bei EHEC-Verdacht keine Selbstmedikation
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Bei EHEC-Verdacht keine Selbstmedikation
Berlin - Patienten mit blutigem Durchfall sollten sofort einen Arzt aufsuchen. Beim Verdacht auf EHEC rät die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) von jeder Selbstmedikation dringend ab. Verluste an Flüssigkeit und Mineralstoffen sollten selbstverständlich ausgeglichen werden.
Derzeit werden im Zusammenhang mit EHEC unter anderem Präparate mit Saccharomyces-boulardii-haltiger Hefe oder Cistus incanus-Extrakten beworben. "Soweit wir bislang wissen, sind diese und andere Mittel gegen Durchfall bei EHEC unwirksam. Einige rezeptfreie Arzneimittel könnten bei EHEC sogar schädlich sein: Für Wirkstoffe wie Loperamid gibt es Hinweise darauf, dass diese das Risiko für die schwere Verlaufsform erhöhen können", sagt Prof. Dr. Martin Schulz, Vorsitzender der AMK. Eine mögliche schwere Verlaufsform ist das hämolytisch-urämische Syndrom (HUS). Untersuchungen legen nahe: Motilitätshemmer wie Loperamid verlängern die Darmpassagezeit und können so die Aufnahme der Giftstoffe in den Körper fördern, die diese E. coli-Bakterien produzieren.
Die Pressemitteilung und weitere Informationen unter http://www.abda.deund http://www.abda-amk.de.
Kontakt
Dr. Ursula Sellerberg, MSc
Stellv. Pressesprecherin und Apothekerin
ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände
Jägerstr. 49/50, 10117 Berlin
Tel.: 030 - 40004 134
Mail: u.sellerberg@abda.aponet.de
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Datum: 22.07.2011 - 08:10 Uhr
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