Mit Soja und Lilien gegen Krebs
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Mit Soja und Lilien gegen Krebs
Bonn (gb) ? Sie schützen vor Fressfeinden, wehren Krankheitserreger ab und locken pollenverbreitende Insekten an ? ohne die "sekundären Pflanzenstoffe" wäre ein Überleben im Pflanzenreich nicht möglich. Doch die Natursubstanzen nutzen auch dem Menschen in vielfältiger Weise. In der neuen Ausgabe der Zeitschrift "Magazin der Deutschen Krebshilfe" berichtet die Organisation über Projekte, in denen die krebsvorbeugenden Eigenschaften der Pflanzenstoffe erforscht werden.
In Asien erkranken deutlich weniger Menschen an Brust- oder Prostatakrebs als in westlichen Ländern. Das liegt unter anderem an der traditionellen asiatischen Küche und einem ihrer Hauptbestandteile: der Sojabohne. Bereits seit Jahrtausenden wird die Hülsenfrucht in Ländern wie Japan, China oder Korea als Kulturpflanze genutzt. Ob verarbeitet zu Tofu, Sojamilch, Sojasoße oder als Gewürz ? der Alleskönner ist aus dem asiatischen Alltag nicht mehr wegzudenken. Der Trumpf der Sojaprodukte: Sie sind besonders reich an sekundären Pflanzenstoffen.
In den letzten Jahren sind diese Naturstoffe zunehmend in den Blickpunkt der Krebsforscher gerückt. "Die immensen Möglichkeiten der Pflanzenhormone liegen in ihrer großen Vielfalt", betont Professor Dr. Peter Burfeind, Institut für Humangenetik der Universitätsmedizin Göttingen. Doch es werden wohl noch einige Jahre intensiver Forschung nötig sein, bis diese sich im Sinne eines Krebsmedikamentes für den Menschen als wirksam erweisen und dann auch im klinischen Alltag eingesetzt werden können. Mehr zu Pflanzenstoffen in der Krebsforschung und das vollständige Interview mit Peter Burfeind gibt es in der Ausgabe 2/2011 des "Magazins der Deutschen Krebshilfe", das kostenfrei bei der Deutschen Krebshilfe angefordert werden kann. Hier finden Interessierte zudem weitere Informationen über aktuelle Forschungsprojekte und Initiativen der Deutsche Krebshilfe sowie Aktionen und Veranstaltungen zu Gunsten krebskranker Menschen.
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Datum: 22.07.2011 - 08:10 Uhr
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