Gesetzentwurf zur Anerkennung auslaendischer Abschluesse muss nachgebessert werden
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Gesetzentwurf zur Anerkennung auslaendischer Abschluesse muss nachgebessert werden
Die Beratung des Entwurfs der Bundesregierung zur Anerkennung auslaendischer Abschluesse im Bundestag ist ueberfaellig und mehr als notwendig. Denn allein die 100 Aenderungsvorschlaege des Bundesrates machen deutlich, dass der Gesetzentwurf erheblich nachgebessert werden muss.
So muessen dringend Anlaufstellen eingerichtet werden, die die Menschen bei den schwierigen Verfahren unterstuetzen. Ausserdem muss sichergestellt werden, dass die Anerkennung nach bundesweit gueltigen Standards verlaeuft, damit nicht wie bei einem Gluecksspiel der Wohnort darueber entscheidet, ob ein Abschluss anerkannt wird oder nicht.
Darueber hinaus fehlen im vorliegenden Gesetzentwurf Bestimmungen ueber notwendige Anpassungsqualifizierungen fuer diejenigen, die nur eine Teilanerkennung erhalten. Weder ist geklaert von wem sie angeboten, noch von wem sie bezahlt werden.
Die Menschen muessen jedoch die Chance erhalten, in den Beruf einzusteigen. Wir fordern darum ein Einstiegs-BAfoeG, waehrend die Regierungskoalition ganz im Gegenteil bei den Mitteln fuer Qualifizierung spart. Die Bundesregierung irrt, wenn sie glaubt, dass erfolgreiche Integration und die Bekaempfung des Fachkraeftemangels zum Nulltarif zu haben ist.
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Datum: 22.07.2011 - 08:11 Uhr
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