Lebensmittel und Leitmedium der Zukunft – Lesen und Schreiben sind mehr als formale Fertigkeiten
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Entgegen allen Untergangsgesängen behaupte sich das Buch auch im Zeitalter der digitalen Revolution. Um 3,9 Prozent sei im vergangenen Jahr der Umsatz mit Büchern auf den Hauptvertriebswegen – vom Sortimentsbuchhandel bis zum E-Commerce – gestiegen. Dies sei die mit Abstand beste Entwicklung seit Jahren. Seit 1959 engagiere sich der deutsche Buchhandel aktiv dafür, dass Lesen und Vorlesen gepflegt werden. Seit dieser Zeit haben sich über 15 Millionen Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen in Deutschland auf Initiative des Börsenvereines mit ihren Lieblingsbüchern beschäftigt.
Dass sich die Lesekultur in den vergangenen Jahrhunderten stark gewandelt hat, sollte kein Grund zum Klagen sein. Bisher hat sich die Buchkultur immer noch behauptet, allen Unkenrufen zum Trotz. Nicht nur der Börsenverein setzt daher auf aktive Leseförderung von Kindern und Jugendlichen. „Lesen ist eine bedeutende Kulturtechnik. Wem in den ersten Lebensjahren viel und regelmäßig vorgelesen wird, der entwickelt eine größere Kommunikationsfähigkeit als diejenigen, die ohne eine Gute-Nacht-Geschichte ins Bett geschickt werden. Auch für den schulischen und beruflichen Erfolg stellt Lesen als Bildungsfaktor eine Schlüsselqualifikation dar“, erläutert Unternehmenssprecher Thomas Fichtl von der Heidelberger Druckmaschinen AG http://www.heidelberg.com. Der weltweit führende Hersteller von Bogenoffset-Druckmaschinen gehört zu dem Initiatorenkreis von Projekten der Stiftung Lesen http://www.stiftunglesen.de, zu dem auch Amazon.de, die Bertelsmann AG, die drupa-Messe Düsseldorf, die Frankfurter Buchmesse, Gruner + Jahr und andere renommierte Unternehmen und Institutionen gehören. In Leipzig können die Besucher jetzt vom 13. bis zum 16. März literarisches Leben hautnah erleben.
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Datum: 14.03.2008 - 15:01 Uhr
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