Rettet Deutschland eine Glücksrevolution?
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Deutschland ist eine reiche Nation, die Menschen leben im Wohlstand und sind ringsherum von lauter Freunden umgeben. Trotzdem fühlen sich viele Menschen nicht glücklich. Auf der „Weltkarte des Glücks“ landet Deutschland nur auf Platz 35.
Etwa vier Millionen Menschen in Deutschland sind depressiv. Tendenz steigend. Nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) werden bis 2020 die Depressionen in den Industrienationen neben Herz-Gefäß-Erkrankungen die häufigste Krankheitsursache sein. Depression ist die neue Volkskrankheit Nummer eins.
„Wir brauchen in Deutschland eine Glücksrevolution“, fordert der Glücksexperte Wolff Horbach. Um dieses Ziel zu erreichen, hat er das Internetportal www.gluecksnetz.de gegründet. Das Portal ist nach den Erkenntnissen der Glücksforschung aufgebaut. Die zentrale Botschaft ist: „Glück ist lernbar“. Glück ist nicht vom Zufall oder Schicksal abhängig, sondern jeder Einzelne kann eine Menge für sein persönliches Glück tun.
„Wenn Menschen beginnen, das eigene Glück zu erlernen, sind sie nicht mehr Spielball des Schicksals, sondern bestimmen ihren eigenen Weg“, sagt Wolff Horbach. Die Wege zum Glück sind vielfältig: Im GlücksNetz lernen die Menschen, Schritt für Schritt sich von falschen Glücksvorstellungen zu lösen, Umglück bringende Handlungen zu vermindern und Glück bringende Handlungen zu vermehren.
Jeder kann lernen, negative Gefühlszustände zu reduzieren und positive zu fördern. Durch Bewegung kann man den Körper dazu veranlassen, Glückshormone auszuschütten. Freunde, ein erfreuliches soziales Netz und sinnvolle Freizeitaktivitäten sind weitere Beispiele für ein Leben voller Freude. Wer glücklich ist, jagt nicht mehr den falschen Zielen hinterher, vermeidet Stress und baut somit Burnout und Depression vor.
Glückliche Menschen sind erfolgreicher. Sie fördern aktiv ihre Gesundheit und sparen erhebliche Kosten. Clevere Unternehmen achten auf das Glück ihrer Mitarbeiter. Denn glückliche Mitarbeiter sind für das Unternehmen ein unschätzbares Kapital.
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Datum: 18.03.2008 - 14:56 Uhr
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