Zu starker Fokus auf Techniktrends bei Desktop-Konzepten führt ins Abseits
Centracon: Investitionen in Detaillösungen wie iPads erzeugen noch keine moderne und zukunftsfähige Client-Architektur
„Die IT-gestützten Arbeitsplätze der Zukunft weisen zweifellos vielfältige Anforderungen auf, denen die klassischen Desktops nicht mehr gewachsen sind“, urteilt Centracon-Geschäftsführer Robert Gerhards. „Aber trotzdem darf ein vornehmlich technologischer Blick nicht zum Kern der konzeptionellen Gestaltung werden“, warnt er und nennt als Beispiel den Hype um das iPad: „Selbstverständlich müssen die neuen Desktop-Strategien den gestiegenen Ansprüchen an eine mobile Nutzung gerecht werden. Aber die Einführung solcher oder anderer mobiler Endgeräte allein macht noch längst kein zukunftsfähiges Konzept aus“, verweist er auf zu eng fokussierte Ansätze.
Vielmehr müsse das Thema sowohl aus Gründen des Business-Nutzens als auch mit Blick auf die Investitionssicherheit deutlich breiter gedacht werden, indem man die Gesamtheit der für moderne Desktop-Architekturen relevanten Verfahren und Technologien einbezieht. Dazu zählt er einerseits die Virtualisierung und Zentralisierung sowie die Prozessautomation und Liberalisierung der Endgeräte. Andererseits gehören für ihn die flexible Bereitstellung hochqualitativer Dienste im Self-Service und die standort- und geräteunabhängige Nutzung der Clients dazu.
Doch genau die Breite der Gestaltungskomponenten wird nach Einschätzung des Centracon-Geschäftsführers häufig weniger als Chance für eine größere Breite an flexiblen Lösungsoptionen, sondern als ein Set relativ unabhängiger Themen verstanden. „Dies führt in den Unternehmen häufig zu dem Effekt, dass man sich auf den Einsatz einzelner und trendorientierter Technologien zurückzieht“, problematisiert Gerhards. Als Folge würden detailorientierte Lösungen implementiert, die zwangsläufig auch nur in Einzelaspekten Verbesserungen erzeugen, aber die eigentliche Desktop-Architektur nicht auf den veränderten Bedarf der Business-Organisation zuschneiden.
Aus diesem Grund hat Centracon den Best Practice Lösungsansatz „SmartVirtual Workplace“ entwickelt. Sein Kernziel besteht darin, den Mitarbeitern dynamisch einen ortsunabhängigen Zugriff auf Endgeräte, Anwendungen, Daten und modulare Services über automatisierte Prozesse zur Verfügung zu stellen. Dafür werden klassische Mechanismen für das Client- und Softwaremanagement um innovative Lösungen wie Zentralisierung, Virtualisierung und Streaming ergänzt.
„Die Gesamtkomposition leitet sich aber nicht aus technologischen Prämissen, sondern aus den fachlichen Erfordernissen der jeweiligen Business-Bereiche im Unternehmen ab“, betont Gerhards. So können beispielsweise auch Desktops mit aufgabenspezifischen Diensten auf einfache Weise konzipiert werden, weil die zentrale oder virtuelle Bereitstellung von Anwendungen und Arbeitsplätzen eine Modularisierung ermöglicht. „Dies beendet die heute eher unflexible Zuordnung von Anwendungen und Arbeitsplätzen zu Anwendern“, verweist er auf den wesentlichen Nutzen des „Smart Virtual Workplace“.
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Datum: 04.08.2011 - 15:03 Uhr
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