Ist die Schule mitverantwortlich für den Azubi-Mangel? – Dem Handwerk fehlt es an (gutem) Nachwuchs
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Allerdings beklagte Schleyer auch, dass zu wenig Schulabgänger eine gute Vorbildung haben. Die Qualitätsoffensive der Bundesregierung müsse daher durch Maßnahmen der Länder ergänzt werden, forderte der ZDH-Generalsekretär. Wichtig sei vor allem eine enge Zusammenarbeit von Schule und Wirtschaft. Dass die Schulen nicht mehr genügend potenzielle Bewerber für bestimmte Berufssparten hervorbringen, bestätigen auch Vertreter einzelner Branchen. „Wir stellen heute fest, dass es beim Übergang von der Schule in die Unternehmen mehr und mehr an Synchronität fehlt und wir gerade in den handwerklichen und technischen Berufen mehr und mehr nachlegen müssen“, sagt beispielsweise Werner Bader, Leiter Berufliche Bildung bei Heidelberger Druckmaschinen http://www.heidelberg.com. Insbesondere in den Hauptschulen sei die Anschlussfähigkeit oft nicht mehr gegeben. Und die guten Realschüler machten meist Abitur und entscheiden sich gegen eine betriebliche Ausbildung. Unter solchen Voraussetzungen wird es selbst für einen Weltmarktführer schwer, an das geeignete Personal zu gelangen.
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Datum: 03.04.2008 - 10:15 Uhr
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