Erfolgreiche Massenspende im Internet: Dokumentarfilm „out of the darkness“ sammelt mehr als 9.000 Euro über crowdsponsoring
Deutsche Fassung kommt / Spender erhalten unter anderem Namensnennungen und DVDs / Weitere Projekte auf Plattform mysherpas
München (1. September 2011). 8.570 Euro benötigte Stefano Levi, um eine deutsche Fassung seines bewegenden Dokumentarfilms "out of the darkness" herzustellen. 9.203 Euro konnte er innerhalb von 90 Tagen über die Crowdsponsoring-Plattform mysherpas.com einsammeln. Damit wird es eine deutsche Fassung des 73-minütigen Films über erblindete Menschen geben, der seit Monaten das Publikum auf Filmfestivals begeistert und bewegt. „Mit dem Dokumentarfilm kann wieder ein Projekt mit Hilfe des Crowdsponsoring realisiert werden“, freut sich Markus Zabel, Mitbegründer von mysherpas.com.
Dank zahlreicher Internetspenden gibt es den Film out of the darkness bald auf deutsch.(firmenpresse) - Der Inhalt des Dokumentarfilms: Zwei Ärzte und einheimische Helfer wandern mit einer kompletten Krankenhaus-Ausrüstung auf dem Rücken durch das Hochland des Himalaya im östlichen Nepal, um erblindete Menschen in den abgelegenen Bergregionen vom "grauen Star" zu befreien. Sie operieren ein Auge für umgerechnet 25 Euro in einer Operationszeit von fünf Minuten. Dass der Filmemacher Stefano Levi für die Sponsorensuche die Internetplattform mySherpas nutzte, ist doppelt interessant. "Die Plattform mySherpas ist benannt nach den Gepäckträgern im Himalaya. Sherpas helfen dabei, den Berg zu erklimmen", sagt Zabel.
Die Bergspitze für Stefano Levi war im metaphorischen Sinne die Summe von 8.750 Euro, um den Film auch dem deutschen Publikum zugänglich zu machen. Auch sie sollen wissen, dass der "graue Star" Auslöser für rund die Hälfte aller Erblindungen auf der Welt ist - ausgelöst durch die Ernährungs- und Lebensbedingungen in den Entwicklungsländern. "Wie in Nepal ist die Trübung der Augenlinse vielerorts eine Volkskrankheit, obwohl sie durch einen einfachen Eingriff heilbar ist. Auch junge Menschen und Kinder müssen häufig mit der Blindheit leben, können nicht am Schulunterricht teilnehmen oder arbeiten und sind auf die Pflege von Familienangehörigen angewiesen", erklärt er. "out of the darkness" zeigt: Der Eingriff ins Auge ist nicht nur ein Gewinn für die Lebensqualität der Betroffenen, sondern hat großen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung ganzer Gemeinschaften in den Bergen des Himalaya.
Aktuell befinden sich auf der Plattform mysherpas.com ein Dutzend Projekte, in denen nach Sponsoren gesucht wird. So sammelt Comic-Veteran Peter Wiechmann 62.000 Euro für die Neuauflage alter Primo-Klassiker. Ein Münchner will indes ein Kochbuch speziell für Kinder schreiben. Die Fotografin Nomi Baumgartl möchte mit Hilfe des Crowdsponsoring das Fotoprojekt „arctic message“ in Berlin realisieren, um auf das Schmelzen der Eisberge aufmerksam zu machen. „Jeder, der eine außergewöhnliche Idee hat, dem aber das Geld zur Umsetzung fehlt, kann hier sein Glück versuchen", sagt Zabel. Schließlich ist Crowdfunding nicht nur ein Mittel für die finanzielle Unterstützung von Projekten. Es kann auch zeigen, wie viele Menschen an eine Idee glauben und damit Vertrauen in das eigene Projekt schaffen. So wurden seit dem Start der Plattform im September 2010 bereits mehr als 20 Projekte erfolgreich umgesetzt und mehr als 100.000 Euro gespendet - von Technologieentwicklungen, wie einem Kameraschwebestativ, über zahlreiche Filme bis zum Dach für ein Waisenhaus in Sri Lanka.
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Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Die mySherpas GmbH ist eine Crowdsponsoring-Plattform, die im Sommer 2010 von Tim Busse, Markus Zabel, Alexandra Fischer, Marc Pütz-Poulalion, Nadine Anschütz und Kai Oppel in München gegründet wurde. Auf der Plattform haben Menschen mit Ideen die Möglichkeit, ein Projekt zu präsentieren, an das sie glauben, für dessen Umsetzung ihnen aber das Startkapital fehlt. Die Projektinhaber stellen ihre Ideen über das Portal einer breiten Öffentlichkeit per Video, Audio, Text oder Bildern vor. Dann rühren sie die Werbetrommel über Freunde, Bekannte, soziale Netzwerke oder die Medien. Ihr Ziel ist es, möglichst viele so genannte Sherpas bzw. Sponsoren zu finden. Denn: Die Sherpas tragen durch ihre uneigennützige finanzielle Hilfe dazu bei, die Projektidee zu realisieren. Dabei geben Sherpas nicht nur Geld, sondern machen durch ihre sichtbare Unterstützung auch Mut. Als Gegenleistung erhalten die Sherpas vom Projektinhaber Prämien, die in engem Zusammenhang mit dem Projekt stehen. Weitere Informationen unter www.mysherpas.com
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Gesellschafter: Nadine Anschütz & Kai Oppel
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fax: +49 89 - 54 89 14 10
mobil: +49 178 - 61 50 154
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Datum: 01.09.2011 - 09:32 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 471712
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Kategorie:
Kunst und Kultur
Meldungsart: Erfolgsprojekt
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 01.09.2011
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