Ostsee-Zeitung: Kommentar zu Schäubles EU-Ideen
ID: 473247
gemeinsam mit ihren Partnern daran gingen, den Euro auf den Weg zu
bringen, da war das Ziel nicht nur ein gemeinsamer Währungsraum,
sondern eigentlich ging es um die Vertiefung der politischen Union.
Man ist seinerzeit mit diesem Vorhaben kläglich gescheitert und
hoffte, der Euro werde schon irgendwie die Union voranbringen. Heute
versuchen die Regierenden, mit immer neuen Rettungsschirmen die Krise
in den Griff zu bekommen. Vermutlich gibt es zum angestrebten
Rettungsmechanismus vorerst keine sinnvolle Alternative. Ein
Auseinanderbrechen von Euro-Land ist dies jedenfalls nicht. Vielmehr
muss der Euro-Raum halbwegs gegen Spekulationen geschützt und müssen
die Haushalte wirklich konsolidiert werden. Und schließlich dürfen
Geberländer nicht überfordert werden. Schäubles Vision von einem
EU-Finanzminister und einer Wirtschafts- und Haushaltspolitik taugt
vorerst nicht fürs kurzfristige Krisenmanagement. Notwendig sind
solche Schritte trotzdem.
Pressekontakt:
Ostsee-Zeitung
Jan-Peter Schröder
Telefon: +49 (0381) 365-439
jan-peter.schroeder@ostsee-zeitung.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 02.09.2011 - 19:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 473247
Anzahl Zeichen: 1286
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Rostock
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 269 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Ostsee-Zeitung: Kommentar zu Schäubles EU-Ideen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Ostsee-Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Es hat gedauert, bis CSU-Größen gegenüber Christian Wulffs neuem Islam-Realismus in Deutschland Front machten. Doch nun überholt der CSU-Chef, der eigentlich nicht als Scharfmacher bekannt ist, selbst den grandiosen Abstammungs-Theoretiker Thilo Sarrazin. Eine Begrenzung der Zuwanderung für
Ostsee-Zeitung: Kommentar zum Energiestreit mit Polen ...
Oberhalb der Tischkante wird gelächelt, unterhalb tritt man sich vors Schienbein. Zwischen Polen und Deutschland tobt gegenwärtig ein Streit um die jeweils nationale Gasversorgung, den die Diplomaten nur mit Mühe unter der Decke halten können. Während Warschau den Deutschen wohl noch immer
Ostsee-Zeitung: OSTSEE-ZEITUNG Rostock zu "Brüderle fordert höhere Löhne" ...
Über die Motive des Ministers darf gerätselt werden. Sollte es der Versuch gewesen sein, die Liberalen beim DGB wieder salonfähig zu machen, ist dieser gründlich fehlgeschlagen. Zu tief ist der Riss nach den jahrelangen Auseinandersetzungen um flächendeckende Mindestlöhne. Schlimmer noch:
Weitere Mitteilungen von Ostsee-Zeitung
WAZ: Frischer Wind. Kommentar von Wilfried Goebels ...
Die "Vergreisung" in den Lehrerkollegien ist gestoppt, NRW hat in den vergangenen zehn Jahren trotz leerer Kassen kräftig in junge Lehrer investiert. Anlass war nicht nur die mächtige Pensionierungswelle: Mit dem Ganztag, Inklusion und Integration stehen die Schulen vor gewaltigen Auf
WAZ: Nazis in Dortmund. Kommentar von Ulrich Reitz ...
In den meisten europäischen Metropolen, Paris vorweg, beherrschte ein wunderbares, jugendliches, buntes, tolerantes Menschengemisch die Straßen, bevor die Nazis diesen demokratischen, liberalen, europäischen Geist zertraten. Man kann das nachlesen bei Stefan Zweig (Erinnerungen eines Europäer
Westdeutsche Zeitung: Griechenland verprellt die Troika der Geldgeber Ein Kommentar von Ingo Faust ...
Den Griechen wird es nicht gelingen, ihre Finanzkatastrophe in den Griff zu bekommen - sie gleicht der Quadratur des Kreises. Diese Aufgabe konnte schon der griechische Mathematiker Archimedes nicht bewältigen, denn sie ist unlösbar. Aber Annäherungen sind möglich. Diese hat Athen zunäch
Mittelbayerische Zeitung: Langzeitexperiment ...
Es ist ja erfreulich, wenn der Bundesbeauftragte für den Zivildienst zufrieden ist mit den bisherigen Zahlen für den Bundesfreiwilligendienst. Andererseits bleibt ihm auch nichts anderes als Optimismus. Schließlich befindet sich Deutschland seit dem Aussetzen des Wehrdiensts - und damit auch




