Arbeitssicherheit bei der Weinlese

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Arbeitssicherheit bei der Weinlese



(pressrelations) - IG BAU warnt vor hohem Unfallrisiko wegen Erschöpfung

Frankfurt am Main ? Die Hauptzeit der Weinlese in Deutschland hat begonnen. Damit droht auch eine Zunahme der Arbeitsunfälle in den Weinbergen, die zum Teil sogar tödlich ausgehen, warnt die Agrargewerkschaft IG BAU. "Die Lese in den Weinbergen wird oft romantisch verklärt", sagte der IG BAU-Bundesvorsitzende Klaus Wiesehügel. "Dabei ist die Ernte der Trauben ein Knochenjob, der vor allem auf den Rücken und die Gelenke geht. Hinzu kommen hohe Unfallzahlen in Folge von Übermüdung." Insgesamt verunglücken mehrere Hundert Menschen jährlich bei der Weinlese. Die Verletzungen reichen von Stich- und Schnittwunden bis zu schwersten Unfällen, bei denen es für die Betroffenen keine Rettung mehr gibt.

Die rund 45 000 Beschäftigten im Weinbau stehen unter enormen Zeitdruck, weil das Zeitfenster für die Ernte der reifen Trauben sehr eng ist. An den Hängen wird während der Erntezeit fast rund um die Uhr gearbeitet. Dabei halten sich nicht alle Betriebe an die mit guten Gründen vereinbarten Ruhezeiten für die Mitarbeiter.

In der Erntezeit dürfen die Beschäftigten in Ausnahmefällen bis zu zwölf Stunden am Tag arbeiten, damit sie wenigstens noch ausreichend Zeit haben, sich von der kräftezehrenden Arbeit zu erholen. "Dies ist schon ein Zugeständnis an die Arbeitgeber", betonte Wiesehügel. Unter normalen Umständen darf laut Gesetz nicht mehr als zehn Stunden pro Tag gearbeitet werden. "Die Winzer tragen Verantwortung für ihre Mitarbeiter und müssen trotz aller gebotenen Eile bei der Ernte darauf achten, dass die Ruhezeiten von mindestens zehn Stunden täglich eingehalten werden. Jeder Arbeitnehmer der auf Grund von Erschöpfung einen Unfall erleidet, ist einer zu viel", sagte der IG BAU-Bundesvorsitzende.


Ruprecht Hammerschmidt
Pressesprecher IG Bauen-Agrar-Umwelt

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Datum: 16.09.2011 - 12:00 Uhr
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