Haiti - Ein Jahr nach dem Ausbruch der CholeraÜber 450.000 Ansteckungen / Verbesserung der Wasserversorgung bleibt Priorität
ID: 504299
ersten Fälle von Cholera in Haiti bestätigt wurden. In den letzten
zwölf Monaten hat die Hilfsorganisation CARE ihre Arbeit in den
Bereichen Wasserversorgung und Hygieneaufklärung massiv ausgeweitet
und damit über 1,8 Millionen Menschen erreicht. Aber da es in großen
Teilen des Landes weiterhin an sicherem Zugang zu sauberem Wasser und
sanitären Anlagen fehlt, bleibt für humanitäre Organisationen und die
haitianischen Behörden viel zu tun.
"Die Neuerkrankungen sind Anfang des Jahres zurückgegangen",
berichtet CARE-Nothilfekoordinator Wolfgang Tyderle, der momentan in
Haiti ist. Aber die Regenzeit im April und Mai sowie die aktuelle
Wirbelsturmsaison von Oktober bis November hätten wieder eine
Erhöhung der Ansteckungsraten gebracht. "Verseuchtes Wasser kann sich
durch starke Regenfälle und Überflutungen leichter ausbreiten und
bedroht dann die Gesundheit der Menschen gerade in dicht besiedelten
Gebieten", erklärt Tyderle.
Das haitianische Gesundheitsministerium berichtet von insgesamt
über 457.582 Choleraansteckungen bis Ende September, davon verliefen
6.477 tödlich. Die Todesraten sind insgesamt zurückgegangen, weil
viele Menschen inzwischen rechtzeitig Hilfe erhalten und
Aufklärungskampagnen Wirkung zeigen.
CARE hat vor allem in ländlichen Gebieten Gesundheitsstationen
errichtet, in denen Menschen mit Cholera-Symptomen schnell mit einer
Trinksalzlösung behandelt werden können, auch wenn das nächste
Krankenhaus Stunden entfernt liegt. Aufklärungskampagnen sind ein
weiterer wichtiger Teil der Hilfe, denn das Wissen um richtiges
Hygieneverhalten wie Händewaschen und das Abkochen von Wasser rettet
Leben. Bei dieser Arbeit kann sich CARE auf ein großes Netzwerk an
Freiwilligen stützen, die auch in entlegenen Gebieten über Cholera
aufklären.
"CARE wird sich in der Zukunft noch mehr um die grundlegende
Verbesserung der Wasserinfrastruktur kümmern, um zukünftigen
Seuchenausbrüchen vorzubeugen", erklärt Wolfgang Tyderle. "Je mehr
sauberes Wasser zur Verfügung steht, umso besser können die Familien
selbst dafür sorgen, gesund zu bleiben."
Bislang hat CARE mit Hygieneschulungen knapp 1,8 Millionen
Menschen erreicht und 140.000 Menschen Hygienepakete und andere
Hilfsgüter bereitgestellt. Überdies wurden insgesamt 1.385 Latrinen
erbaut sowie 211 Wasserstellen eingerichtet oder saniert. Bei seiner
Arbeit konzentriert sich CARE auf die Region Artibonite und den
Nordwesten, wo die Choleraepidemie vor einem Jahr ausbrach, sowie auf
die vom Erdbeben betroffenen Gebiete Léogâne und Carrefour sowie
Grande Anse im Süden des Landes.
ACHTUNG REDAKTIONEN: Wolfgang Tyderle ist derzeit in Haiti und
steht für Interviews zur Verfügung.
Pressekontakt:
Rückfragen bitte an:
CARE Deutschland-Luxemburg e.V.
Sabine Wilke
Telefon: 0228 / 97563 46
Mobil: 0151 / 147 805 98
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Datum: 21.10.2011 - 09:36 Uhr
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