Aktion gegen Tetanus bei Neugeborenen
ID: 508062
Aktion gegen Tetanus bei Neugeborenen
UNICEF: Alle neun Minuten stirbt ein Kind an Tetanus
Franziska van Almsick im Einsatz gegen Wundstarrkrampf 27.10.11 Während Tetanus in Deutschland fast nicht mehr vorkommt, sterben nach Angaben von UNICEF in den Entwicklungsländern noch immer täglich 160 Neugeborene an Wundstarrkrampf. Schwimmlegende Franziska von Almsick macht deshalb als Aktionsbotschafterin im Zeitraum von Oktober bis Dezember in TV-Spots auf den Kampf gegen Tetanus und die Aktion "1 Packung = 1 lebensrettende Impfdosis" von Pampers aufmerksam. Auch die Service-Club-Organisation Kiwanis International mit tausenden freiwilligen Mitgliedern unterstützt UNICEF im Kampf gegen Tetanus.
Weltweit sind 130 Millionen Mütter und ihre Babys in 39 Ländern von der gefährlichen Infektionskrankheit bedroht. UNICEF hat sich zum Ziel gesetzt, Tetanus bei Neugeborenen weltweit zu besiegen. "In der Zentralafrikanischen Republik habe ich Mütter getroffen, die ihre Kinder durch eine Tetanus-Infektion verloren haben. Ihre Geschichten haben mich sehr bewegt", erklärt Franziska van Almsick. "Es ist leider Normalität, dass die Frauen teilweise Fußmärsche von zehn bis 20 Kilometern auf sich nehmen müssen, um in eines der Gesundheitszentren zu kommen, wo ihre Babys gegen Tetanus geimpft werden können."
Neugeborene und Mütter in abgelegenen, ländlichen Gebieten haben kaum Zugang zu medizinischer Versorgung. Sie wissen nichts über die Gefahr der Tetanus-Sporen und bringen ihre Kinder oft unter unhygienischen Bedingungen zur Welt. So kommt es häufig beim Durchtrennen der Nabelschnur mit unsauberen Klingen zur Infektion. Die Erreger vermehren sich im Körper und setzen einen Giftstoff frei, der das zentrale Nervensystem befällt und schmerzhafte, unkontrollierbare Muskelkrämpfe verursacht. Infizierte Neugeborene haben kaum Heilungschancen: 95 Prozent von ihnen sterben.
Nur zwei Impfdosen schützen gebärfähige Frauen drei Jahre lang gegen Tetanus. Nach drei Impfungen besteht der Schutz fünf Jahre. Alle Kinder, die sie in diesem Zeitraum zur Welt bringen, sind in den ersten beiden Lebensmonaten ebenfalls geschützt. UNICEF sorgt dafür, dass Frauen im gebärfähigen Alter geimpft werden und stellt Impfstoff und Kühlboxen für den Transport in entlegene Gebiete bereit. UNICEF bildet auch Hebammen aus und versorgt sie mit Plastikplanen, Seife, Nabelschnurklemmen und weiterem Material. Mit Theaterstücken und Postern informiert UNICEF die Mütter, wie sie sich und ihre Kinder schützen können.
Das Unternehmen Procter und Gamble ("Pampers") unterstützt das weltweite Impfprogramm von UNICEF seit 2006 - Kiwanis International seit diesem Jahr. Kiwanis International hat sich das Ziel gesetzt, in den kommenden vier Jahren 110 Millionen US-Dollar zu sammeln, damit Tetanus weltweit besiegt werden kann.
Pressekontakt: UNICEF, Simone Bredel, 0221/93650-237 oder -315, presse@unicef.de.
Das Reisetagebuch von Franziska von Almsick aus der Zentralafrikanischen Republik finden Sie auf www.unicef.de. Fotos von der Projektreise sind vorhanden.
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 27.10.2011 - 10:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 508062
Anzahl Zeichen: 3351
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 331 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Aktion gegen Tetanus bei Neugeborenen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Deutsches Komitee für UNICEF (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
lähmung: Das Ende ist greifbar Zum Weltpoliotag sieht UNICEF Grund zu Optimismus: Noch nie gab es so wenige Fälle von Kinderlähmung (Polio) auf der Welt wie heute, und das Ende von Neuinfektionen ist in greifbarer Nähe. Bisher wurden für 2015 lediglich 51 Fälle offiziell registriert, das is
UNICEF: Kindern in Nepal droht schwerer Winter ...
UNICEF warnt vor erneuter humanitärer Krise: Mehr als 80.000 Haushalte mit hunderttausenden Kindern sind nicht ausreichend für den Winter gewappnet Köln, den 22. Oktober 2015. UNICEF warnt vor einer erneuten humanitären Krise in Nepal. Sechs Monate nach den schweren Erdbeben vom 25. April u
UNICEF: Asylrecht muss Kinderrechte achten ...
Anhörungen im Innenausschuss und im Familienausschuss des Bundestags am 12. Oktober erklärt UNICEF Deutschland: Die geplante Verschärfung des Asylrechts darf die Rechte von Kindern, wie sie in der UN-Kinderrechtskonvention festgelegt sind, nicht beeinträchtigen. Mit einem dringenden Appell w
Weitere Mitteilungen von Deutsches Komitee für UNICEF
Welche Therapien bei welchem Leiden sinnvoll sind ...
27.10.2011: Eine Psychotherapie kann bei seelischen Problemen helfen. Aber nicht jede Therapie ist für jedes Leiden sinnvoll. In der November-Ausgabe ihrer Zeitschrift test stellt die Stiftung Warentest fünf wissenschaftlich anerkannte Verfahren vor und beschreibt, für welche psychische Störun
Vegetarisches Essen auch bei Lieferdiensten immer beliebter: Salate, Suppen und Tofu auf dem Vormarsch ...
Berlin, den 27. Oktober 2011 - Es müssen nicht immer Salami-Pizza, Burger & Co. sein: Immer mehr Menschen legen großen Wert auf eine gesunde und vor allem fleischlose Ernährung. Auch Lieferdienste folgen dem Trend und bieten eine Vielzahl leichter, vegetarischer Gerichte an. lieferando.de (ww
NEU zur MEDICA 2011: IPL-Brillen mit hervorragender Farbsicht ...
LASERVISION stellt auf der MEDICA 2011 IPL-Brillen mit einem neuen grauem Kunststofffilter vor. Besonders bei kosmetischen Behandlungen der Haut mit extrem hellen LED oder Blitzlampensystemen (IPL) spielt eine gute Farbsicht eine extrem wichtige Rolle. Diese war jedoch bisher mit herkömmli
Wenn die Seele krank macht - November ist Themenmonat Psychosomatik bei Asklepios. 10-15 Prozent der Deutschen leiden an psychosomatischen Beschwerden ...
Infektionskrankheiten gehen in den ökonomisch entwickelten Ländern immer weiter zurück, stressbedingte Erkrankungen wie Herzinfarkt und Depressionen sind auf dem Vormarsch. Darauf macht der Chefarzt des Zentrums für seelische Gesundheit der Asklepios Klinik in Hamburg-Harburg, Dr. Hans-Peter U




