SSL-Verschlüsselung: Markt noch nicht reif für SNI (Server Name Indication)
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SSL-Verschlüsselung: Markt noch nicht reif für SNI (Server Name Indication)
Fulda - SSL-Zertifikate zur Verschlüsselung von Web-Angeboten einzusetzen, ohne im Besitz einer eigenen IP-Adresse zu sein und stattdessen einfach die Server-Stammadresse mit zu nutzen, ist heute zwar theoretisch schon möglich. In der Praxis gibt es jedoch noch entscheidende Hürden, die es zu überwinden gilt. Darauf macht der Internet Security-Spezialist PSW GROUP (www.psw.net) aufmerksam. Grund: Das so genannte SNI (Server Name Indication)-Protokoll, das den Betrieb von SSL-Zertifikaten ohne eigene IP-Adresse ermöglicht, existiert zwar bereits seit 2003, ist aber noch längst nicht reif für den Massenmarkt, der auf funktionsfähige SSL-Zertifikate angewiesen ist.
Denn SNI, das seit kurzem auch von Plesk (ab der Version 10.3) unterstützt wird, setzt neben bestimmten Versionen von Server-Betriebssystemen und Webserver-Technologien insbesondere auf Clientseite voraus, dass mindestens eine bestimmte Betriebssystem- und Browserversion verwendet wird. So wird SNI zwar von nahezu allen jüngsten Versionen etablierter Browser unterstützt, bei den Client-Betriebssystemen greift das Protokoll aber erst ab Windows Vista, Mac OS X Co.
Nutzer, die hingegen ältere Betriebssysteme wie beispielsweise Windows XP verwenden, werden von SNI schlichtweg ausgeschlossen. Das wiederum bedeutet, dass der Austausch von vertraulichen Daten mit einer vermeintlich SSL-gesicherten Website in diesem Fall nicht funktionieren wird. Da der Marktanteil von Windows XP noch sehr groß ist ? erst kürzlich fiel er unter die 50-Prozent-Marke ?, würde das SNI-Protokoll zum aktuellen Zeitpunkt bei fast jedem zweiten Internet-Nutzer und Website-Besucher ins Leere laufen.
'Wer jetzt auf SNI vertraut, läuft Gefahr, dass seine Website aufgrund mangelnder Interoperabilität vielen Nutzern eben nicht in der SSL-verschlüsselten Version sondern in Standard-Variante auf der Stamm-IP ausgeliefert wird', führt Christian Heutger, Geschäftsführer der PSW GROUP GmbH Co. KG, aus. Der Internet-Sicherheitsexperte rät daher von einem Einsatz des an sich sehr vielversprechenden SNI-Protokolls gegenwärtig noch ab.
Weitere Informationen unter www.psw.net
Über die PSW GROUP
Die PSW GROUP mit Sitz in Fulda ist einer der deutschlandweit führenden Full Service-Provider für Internetlösungen mit einem besonderen Schwerpunkt auf Internet Security. Als solcher bietet das Unternehmen ? sowohl für den Web-Einsatz als auch für die E-Mail-Kommunikation ? Zertifikats-, Signatur-, Verschlüsselungs- und Authentifizierungslösungen an. Das umfassende Produktportfolio reicht speziell in diesem Bereich von SSL-Zertifikaten über Code-Signing-Zertifikate bis hin zu qualifizierten elektronische Signaturen.
Aber auch Sicherheitslösungen wie das PCI-Scanning, Secure CDN und DNSSEC sowie Gütesiegel und Kundenbewertungssysteme speziell für E-Commerce-Anbieter finden sich im Repertoire der PSW GROUP. Neben der großen Produkt-Vielfalt verfügt das im Jahr 2000 gegründete Unternehmen über eine fast 11-jährige Expertise in den Bereichen Internet-Sicherheit, IT-Recht sowie Hosting- und Domaindienstleistungen.
Zu den Kunden der PSW GROUP zählen Webhoster sowie Webdesign- und Marketing-Agenturen, die als Reseller auf die Sicherheitslösungen des Full Service-Providers zurückgreifen, aber auch Betreiber von E-Commerce-Angeboten sowie Online-Shops.
Internet: www.psw.net
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Flemingstraße 20-22
D-36041 Fulda
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Datum: 02.11.2011 - 13:45 Uhr
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