Konsequentes Vorgehen bei randalierenden Fußballfans: Ja! Aber nicht so, Herr Innenminister!
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Konsequentes Vorgehen bei randalierenden Fußballfans: Ja! Aber nicht so, Herr Innenminister!
Rhein hatte angekündigt, gewaltbereite Fußball-Raudis künftig beim jeweiligen Arbeitgeber oder der Schule zu melden. Nach dem Pokalspiel von Eintracht Frankfurt gegen den 1. FC Kaiserslautern war es erneut zu gewalttätigen Auseinandersetzungen am Rande des Spiels gekommen. Bei den Auseinandersetzungen wurden auch mehrere Polizeibeamte verletzt.
Neben einem konsequenten Vorgehen gegen die Fußball-Randalierer fordern die GRÜNEN aber auch einen stärkeren Einsatz der Profi-Vereine, des Deutschen Fußball Bundes (DFB) und der Deutscher Fußballliga. Zwar haben DFB und Fußballliga im Mai 2010 einen 10-Punkte-Plan für mehr Sicherheit im Fußball veröffentlicht, die Umsetzung vieler Maßnahmen ließe aber leider immer noch auf sich warten. Dies ginge aus einem Sachstandsbericht des Ministeriums des Inneren und Kommunales des Landes Nordrhein Westfalen hervor. Durchaus positiv bewerten die GRÜNEN, dass die Einstellung hauptamtlicher Sicherheits- und Fanbeauftragter in die Lizensierungsordnung des Ligaverbandes aufgenommen wurde.
"Wenn man im Bereich Sicherheit rund um die Spiele der ersten bis dritten Ligen weiter kommen will brauchen wir eine noch bessere und koordinierte Zusammenarbeit zwischen Polizei, Vereinen und Fanprojekten. Flotte Sprüche und abwegige Vorschläge von Innenministers Rhein bringen uns in der Sache keinen Schritt weiter. Wir würden es sehr begrüßen wenn der Innenminister nicht nur öffentlich ankündigt sondern einmal dazu übergeht Konzepte vorzulegen wie ein real existierendes Problem gelöst werden kann. Die Vorlage eines solchen Konzepts ist Rhein bisher schuldig geblieben", so Frömmrich.
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Datum: 04.11.2011 - 14:30 Uhr
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