Hundeangriff auf Frankfurter Schulkinder: GRÜNE fordern Konsequenzen
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Hundeangriff auf Frankfurter Schulkinder: GRÜNE fordern Konsequenzen
Nach Ansicht von BÜNDNIS 90 DIE GRÜNEN zeigen die Angriffe zweier Schäferhunde auf Kinder vor zwei Frankfurter Schulen erneut, dass es in Fragen der Hundehaltung dringenden Handlungsbedarf gibt. In einem schon im Juni im Landtag eingebrachten Antrag hat die Landtagsfraktion der GRÜNEN gefordert, dass die Landesregierung die Einführung einer Sachkunde-Schulung für alle Hundebesitzer prüfen soll.
"Unser Mitgefühl gilt den angegriffenen und verletzten Kindern. Ebenso kann man die Lehrer nur beglückwünschen, dass sie so gedankenschnell gehandelt haben. Aber dieser Vorfall muss auch Konsequenzen haben. Alle Menschen haben ein Recht auf Unversehrtheit. Die Politik muss dafür sorgen, dass alle Hundehalter verstehen, verantwortlich mit ihren Tieren umzugehen. Wir halten die Prüfung einer verpflichtenden Sachkundeprüfung deshalb für überfällig", so Marcus Bocklet, kinderpolitischer Sprecher seiner Fraktion.
"Darüber hinaus sollte die sogenannte Hunderasseliste, die in Fachkreisen umstritten ist und den gesteckten Zielen allein und in der heutigen Form nicht gerecht wurde, überarbeitet werden. Sie sollte anhand der Beißstatistik jährlich überprüft und weiterentwickelt werden. Schäferhunde, wie im aktuellen Fall, führen die Beißliste an, fehlen auf der Liste gefährlicher Hunde aber völlig", so der Abgeordnete der GRÜNEN, Marcus Bocklet.
Nach Auffassung der GRÜNEN sollten Hundehalter auch verpflichtet werden, ihre Hunde zwecks Identifizierung mit einem Chip ausstatten zu lassen und eine Haftpflichtversicherung für ihre Hunde abzuschließen. "Jedem Hundehalter muss klar sein, dass er sein Tier für Menschen gefährlich sein kann und er sie deshalb verantwortungsvoll und artgerecht halten muss", so Bocklet abschließend.
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Datum: 24.11.2011 - 13:15 Uhr
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