Immobiliendarlehen: Den optimalen Tilgungssatz wählen
In welchem Umfang ein Kreditnehmer sein Darlehen pro Jahr tilgt, hat Auswirkungen auf die gesamte Baufinanzierung. Deshalb sollte die Höhe des Tilgungssatzes gutüberlegt sein.
In welchem Umfang ein Kreditnehmer sein Darlehen pro Jahr tilgt, hat Auswirkungen auf die gesamte Baufinanzierung. Deshalb sollte die Höhe des Tilgungssatzes gut überlegt sein.
Die Kosten eines Immobiliendarlehens hängen von verschiedenen Faktoren ab. Außer der Zinshöhe und den Nebenkosten spielt auch der Tilgungssatz eine Rolle. Dessen Höhe wirkt sich darauf aus, wie schnell der Kreditnehmer das Darlehen zurückzahlt. Je höher er liegt, desto kürzer ist die Laufzeit der Immobilienfinanzierung und desto weniger Zinsen fallen an. Tilgt ein Bauherr ein Darlehen von 100.000 Euro, für das ein Sollzins von 4,0 Prozent anfällt, beispielsweise anfänglich mit einem Prozent pro Jahr, hat er dieses nach 40 Jahren zurückerstattet. Läge der Tilgungssatz bei drei Prozent, hätte er seine Schuld bereits nach 21 Jahren beglichen und einige Tausend Euro Zinsen gespart.
Höhere Tilgung bringt Vorteil
Durch eine Tilgung, die über einem Prozent liegt, sichert sich der Kreditnehmer gleichzeitig für die Zeit der Anschlussfinanzierung ab. Aufgrund der herrschenden Niedrigzinsphase können sich Häuslebauer zur Zeit höhere Immobiliendarlehen leisten. Während der Zinsbindungszeit liegt darin auch kein Risiko, da die Raten immer gleich hoch und damit kalkulierbar sind. Ein Problem könnte entstehen, wenn der Darlehensnehmer nach Ablauf der Zinsbindung ein Anschlussdarlehen zu dann ungünstigeren Konditionen aufnehmen muss. Sind die Zinsen inzwischen deutlich gestiegen, könnte es sich als schwierig erweisen, die Raten für die Baufinanzierung zu schultern, wenn die Restschuld noch relativ hoch ist. Wer stattdessen während der Zinsbindungszeit jährlich mindestens zwei oder drei Prozent getilgt hat, zahlt Zinsen auf ein deutlich geringeres Restdarlehen.
Restschuld und Tilgungssatz aufeinander abstimmen
Aus dem Zusammenhang zwischen Tilgungssatz und Restschuld ergibt sich, dass die Höhe der Tilgung und die Zinsbindungszeit aufeinander abgestimmt sein sollten. So geht der Darlehensnehmer auf Nummer sicher, wenn er die günstigen Zinsen nicht dazu nutzt, ein höhere Baufinanzierungssumme aufzunehmen, sondern stattdessen mehr zu tilgen. Bei einer zehnjährigen Zinsbindungszeit empfiehlt sich eine anfängliche Tilgung von zwei oder drei Prozent pro Jahr, wer aufgrund der Darlehenssumme anfänglich nur einen Prozent zurückzahlen kann, sollte möglichst eine zwanzigjährige oder längere Zinsbindungszeit wählen.
Flexiblen Tilgungssatz wählen
Darüber hinaus ist es von Vorteil, wenn der Vertrag mit der Bank vorsieht, dass der Kunde den Tilgungssatz während der Zinsbindungszeit bei Bedarf - beispielsweise aufgrund einer veränderten Lebenssituation - anpassen kann. Viele Banken bieten diese Option inzwischen mit an. Die meisten Kreditinstitute gewähren eine bestimmte Zahl von Umstellungen kostenlos, bei anderen Anbietern lässt sich der Tilgungssatz gegen ein Entgelt so oft ändern wie gewünscht.
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Datum: 28.11.2011 - 18:05 Uhr
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