Märkische Oderzeitung: Kommentarauszug zu den Akw-Planungen in Polen: Noch viele Fragezeichen
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erwartet: Je konkreter die Planungen für ein Atomkraftwerk in Polen
werden, desto mehr Fragen werden dabei auftauchen. Wie das Vorhaben
überhaupt finanziert werden soll, ist dabei eine der naheliegendsten.
Der Energiekonzern PGE, bei dem der polnische Staat die
Aktienmehrheit hält, braucht Kredite aus dem Ausland, um die vier bis
fünf Milliarden Euro teuren Anlagen zu bauen. Fast lässt sich eine
Parallele zu der gerade eröffneten Autobahn von Frankfurt (Oder) in
Richtung Osten ziehen. Deren seit Jahren geplanter Bau kam auch erst
zustande, als die Europäische Investitionsbank bereit war, eine
Milliarde Euro vorzuschießen. Die im kommenden Jahr anstehende
Fußball-EM spielte dabei mit eine Rolle. Angesichts der zunehmenden
Bedenken gegenüber der Atomenergie dürfte die Bank diesmal aber
weniger freigiebig sein.
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Datum: 05.12.2011 - 18:03 Uhr
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Frankfurt/Oder
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