Politiker und digitale Medien: Was muss, das muss
Nur 40 Prozent der Bundestags- und Landtagsabgeordneten sind in Facebook unterwegs, zwei Drittel kommunizieren per SMS
Das digital intelligence institute (dii) unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Komus widmet sich den Veränderungen durch digitale Technologien in Wirtschaft und sozialen Strukturen
Danach urteilen drei Viertel von ihnen, dass die digitalen Medien im politischen Geschäft zu einem äußerst wichtigen Instrument geworden sind. Weitere 19 Prozent erachten sie zwar als wichtig, aber nicht als unersetzlich. In ähnlicher Größenordnung sind die Abgeordneten der Auffassung, ihre Nutzungsintensität der digitalen Techniken habe in den letzten zwei Jahren deutlich zugenommen. Nur ein kleiner Teil von 6 Prozent meint, ihr Nutzen werde überschätzt oder dass man weitgehend ohne sie auskommen könne.
Zu den bevorzugten elektronischen Geräten gehört kaum überraschend für neun von zehn Politikern der Laptop, an zweiter Stelle rangiert noch vor dem klassischen PC das Smartphone (74 Prozent). Auch die Tablet PCs bzw. das iPad haben schon in großer Breite die Gunst der Volksvertreter erreicht. Solche Geräte werden bereits von 40 Prozent genutzt. Dagegen verwenden sie Handys entsprechend ihrer Ursprungsbedeutung, also rein zum Telefonieren, nur in der Minderheit.
Beim Thema E-Mail herrscht hingegen eine fast hundertprozentig einheitliche Meinung. Auf diesem Weg kommunizieren praktisch alle Politiker gerne, gefolgt von der SMS. Zwei Drittel der Abgeordneten mögen es, Kurznachrichten zu verschicken. Auch die sozialen Netzwerke gewinnen zunehmend an Bedeutung in der politischen Arbeit, allerdings wird Facebook erst von 40 Prozent genutzt. Noch geringer fällt das Twittern für sie ins Gewicht. Lediglich 15 Prozent nutzen diesen Kommunikationskanal, das Bloggen beschränkt sich sogar auf lediglich acht Prozent.
Insofern ist es kaum verwunderlich, dass unter den Politikern nur wenige zu finden sind, die sich als digital Begeisterte bewerten, weil sie Facebook und Smartphones für ihr Lebensgefühl brauchen. Mit 19 Prozent ist diese Gruppe der digital sehr affinen Abgeordneten deutlich in der Minderheit. Stattdessen herrscht ein Selbstverständnis vor, das sich mit einem: „Was muss, das muss“ beschreiben lässt. Positiv ist jedoch, dass sich auch praktisch keine Skeptiker unter den Volksvertretern finden lassen, die befürchten, der Einfluss der modernen Technologien nehme Überhand. Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Über das dii:
Das digital intelligence institute (dii) unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Ayelt Komus verfolgt das Ziel, praxisnahe Hilfestellungen für die Nutzung digitaler Technologien in Unternehmen und öffentlichen Institutionen zu entwickeln. Dabei werden nicht nur eigene wissenschaftliche Methoden und Verfahren entwickelt. Sondern indem es aktive Kooperationen mit anderen wissenschaftlichen Einrichtungen sucht, nutzt das dii zusätzlich ein Netzwerk zur Weiterentwicklung intelligenter digitaler Lösungskonzepte. www.di-i.org
denkfabrik groupcom GmbH
Bernhard Dühr
Pastoratstraße 6, D-50354 Hürth
Tel.: +49 (0) 22 33 – 61 17-75
Fax: +49 (0) 22 33 – 61 17-71
bernhard.duehr(at)denkfabrik-group.com
www.denkfabrik-group.com
Datum: 19.12.2011 - 09:19 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 542484
Anzahl Zeichen: 3029
Kontakt-Informationen:
Stadt:
50354 Hürth
Telefon: 02233/6117-0
Kategorie:
IT & Hardware & Software & TK
Meldungsart: Produktinformation
Versandart: Veröffentlichung
Diese Pressemitteilung wurde bisher 414 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Politiker und digitale Medien: Was muss, das muss"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
digital intelligence institute (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Zwar nutzen viele Unternehmen schon länger ein elektronisches Dokumenten- bzw. Enterprise Content Management (DMS/ECM), dessen Leistungsfähigkeit wird aber praktisch nie unter die Lupe genommen. Zu den Ursachen gehört, dass es an den methodischen Voraussetzungen fehlt, um Kennzahlen zur Bewertung
Firmen wollen lieber Business-Applikationen mit integriertem BPM ...
(Köln, 18.07.2012) Dem Markt für Business-Applikationen stehen offenbar deutliche Veränderungen bevor. Denn nach einer Studie des digital intelligence institute (dii) plädiert ein Großteil der Unternehmen für Anwendungen, die gleichzeitig umfassende Funktionalitäten für ein Business Proces
Digitale Prozesse oft noch ohne Qualitätssteuerung ...
(Köln/Hürth, 22. November 2011) Die Qualitätssteuerung bei den elektronischen Prozessen weist in den Unternehmen erhebliche Defizite auf. Nach einer Studie des digital intelligence institute (dii) führen sie nur selten systematische Qualitätsanalysen durch, obwohl die Leistungssteuerung für zw
Weitere Mitteilungen von digital intelligence institute
Visual Planning 5.0 Jetzt auch verstärkt im Bereich der Maschinenplanung ...
Hierbei ist wichtig, dass die Belegung gegen Betrachtung der REALEN KAPAZITÄT also der tatsächlich und zum jeweiligen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Maschinenkapazität erfolgt. Hierdurch werden Kapazitätsspitzen vermieden, welche vielleicht nicht unternehmensintern sondern durch Fremdvergabe
Finden statt Suchen – mit der professionellen Dokumentenverwaltungs-Software ecoDMS ...
Aachen, 16.12.2011. Die tägliche Dokumentenablage- und Suche nimmt sehr viel wichtige Arbeitszeit in Anspruch. Deshalb nimmt die digitale Archivierung von Geschäftsunterlagen aller Art in den verschiedensten Einsatzbereichen nennenswerten Zulauf. Mit der Software ecoDMS aus dem Hause applord k
Siemens Enterprise Communications tritt Umweltallianz Sachsen-Anhalt bei ...
München – Siemens Enterprise Communications ist jetzt auch Mitglied der Umweltallianz Sachsen-Anhalt. Am vergangenen Dienstag überreichten Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff und der Minister für Landwirtschaft und Umwelt, Dr. Hermann Onko Aeikens, die Mitgliedsurkunde an Ver
Siemens Enterprise Communications: 1. Platz bei Funkschau Leserwahl ...
Siemens Enterprise Communications hat mit seiner OpenScape Office MX-Lösung den ersten Platz bei der Funkschau Leserwahl 2011 in der Kategorie „IP-TK-Anlagen“ gewonnen. In der Kategorie „Desktop-/DECT-Telefone“ erhielt das Unternehmen den dritten Platz. Zusätzlich hat Enterasys Networks, e




