ÖKO-TEST Immobilienfinanzierung: Sparpotenzial in fünfstelliger Höhe
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ÖKO-TEST Immobilienfinanzierung: Sparpotenzial in fünfstelliger Höhe
In einem Modellfall, in dem ein Darlehen von 144.000 Euro für die Dauer von 15 Jahren berechnet wurde, zahlt der Kunde bei dem teuersten Anbieter 42.803 Euro mehr als bei dem günstigsten. Jürgen Stellpflug, Chefredakteur des ÖKO-TEST-Magazins, fügt hinzu: "Anders als früher finden Hauskäufer mittlerweile nicht mehr nur bei Direktbanken das günstigste Baugeld, auch einige kleine regionale Institute bieten top Konditionen."
Das Frankfurter Verbrauchermagazin empfiehlt Häuslebauern, sich vor dem Gespräch mit der Bank gut zu informieren und hart zu verhandeln. Man solle nicht erwarten, dass die Bank die besten Konditionen gleich von Anfang an präsentiert. Um sich einen Angebotsüberblick zu verschaffen, sind allerdings Baugeld-Vergleichsportale mit Vorsicht zu genießen. Denn bei einigen muss man seine persönlichen Daten preisgeben, bekommt aber dann keinen Vergleich, sondern stattdessen melden sich Vermittler, die ihre Dienstleistung offerieren. Auch die Ergebnislisten der Portale sind verbesserungswürdig: Keine lieferte im Test die günstigsten Angebote. Die Offerten der günstigen regionalen Anbieter tauchten gar nicht auf, während die überregionalen Anbieter zwar erschienen, meist aber mit deutlich teureren Konditionen.
Wer einen günstigen Kredit gefunden hat, sollte keine Angst vor langen Kreditlaufzeiten haben und die Baugeldzinsen für die gesamte Laufzeit festschreiben. Es ist zwar ein Zinszuschlag fällig, wenn das Darlehen 15 Jahre oder länger festgeschrieben wird, doch das ist vergleichsweise günstig. Das Darlehen mit zehn Jahren Zinsbindung ist zwar vermeintlich günstiger, man läuft aber Gefahr, bei der Anschlussfinanzierung wesentlich tiefer in die Tasche greifen zu müssen als heute.
Das ÖKO-TEST-Magazin Januar 2012 gibt es seit dem 30. Dezember 2011 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.
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Datum: 30.12.2011 - 12:30 Uhr
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