Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum NRW-Rauchverbot

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum NRW-Rauchverbot

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(ots) - In Deutschland vollzieht sich ein Wandel. War
der Glimmstängel in der Hand lange Zeit chic, wird Rauchen
mittlerweile als das gesehen, was es ist - schädlich! Der
Nichtraucherschutz hat oberste Priorität - auch auf EU-Ebene. In
Brüssel strebt die Politik längst »eine zu 100 Prozent rauchfreie
Umgebung« an. Eine Übertragung in europäisches Recht ist absehbar.
Genau in diesem Sinne geht nun auch die NRW-Regierung in die Vollen.
Sie will ein striktes Rauchverbot durchsetzen. Manch einem werden die
Vorschläge der Landesregierung zu drastisch erscheinen, weil sie
Eckkneipen in ihrer Existenz bedrohen könnten. Doch sie sind der
einzige Weg, um einen sinnvollen Nichtraucherschutz zu garantieren.
Ein Gesetz mit zahlreichen Ausnahmen verfehlt dieses Ziel - klare
Abgrenzungen und Vorgaben werden unmöglich. Das hat die Vergangenheit
gezeigt. Das Etikett »Raucherclub« wurde mehr als einmal missbraucht.
Der Vorstoß von Rot-Grün ist kein irreales, nicht durchsetzbares
Hirngespinst. Kritiker müssen damit rechnen, dass Rot-Grün die
Gesetzesnovelle mit Hilfe der Linken durchsetzt.



Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261



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drucken  als PDF  Ostsee-Zeitung: Kommentar zu Wulff Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema Iran
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Datum: 02.01.2012 - 20:00 Uhr
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