HR-Report 2011: Geschlechterverhältnis in Unternehmen noch kein zentrales Thema
ID: 556850
Megatrends, wie zum Beispiel der Globalisierung oder des
demografischen Wandels, bereits in hohem Maße bewusst. Dies trifft
aber nicht auf das Geschlechterverhältnis zu, so das Ergebnis des
HR-Reports 2011, der vom Institut für Beschäftigung und Employability
(IBE) im Auftrag des Personaldienstleisters Hays erstellt wurde.
So meint nur ein Drittel der für den HR-Report 2011 befragten 439
Führungskräfte, dass der zunehmende Anteil von Frauen in Fach- und
Führungspositionen die Unternehmens- und Personalpolitik ihres
Unternehmens beeinflusse. Dies gilt insbesondere für mittelständische
Betriebe. Bei Großunternehmen zeigt sich dagegen schon der steigende
Druck der Politik auf die Umsetzung der Geschlechteregalität.
Den demografischen Wandel verbinden die befragten Unternehmen vor
allem mit einem steigenden Fachkräfteengpass, gefolgt von der
Alterung der Belegschaft und dem sinkenden Anteil von
Nachwuchskräften. Dagegen spielt die zunehmende Wertevielfalt
aufgrund der Unterschiede in den Denk- und Handlungsmustern
unterschiedlicher Generationen noch keine wesentliche Rolle.
Die technologischen Entwicklungen prägen die Arbeitswelt dagegen
in hohem Maße. Als sehr relevant betrachten die befragten
Führungskräfte in diesem Zusammenhang vor allem die hohe Verdichtung
von Arbeit und die zunehmende Beschleunigung der Abläufe.
Differenziert man die Ergebnisse nach der Position der befragten
Entscheider, so zeigt sich, dass die HR-Führungskräfte in den
Unternehmen ein stärkeres Bewusstsein für die gesellschaftlichen
Trends aufweisen als die Unternehmensleitung und die übrigen
Führungskräfte. So sehen beispielsweise nur 37 Prozent der befragten
Mitglieder der Unternehmensleitung ihr Unternehmen von der Alterung
der Gesellschaft beeinflusst.
Der HR-Report 2011 beschreibt, wie sich Unternehmen auf die
gesellschaftlichen Megatrends einstellen und wie sie in
erfolgskritischen Handlungsfeldern agieren. Er erscheint jährlich mit
den gleichen Basisfragen sowie einem wechselnden Schwerpunktthema.
Download HR-Report unter: www.hays.de/studien
Pressekontakt:
Frank Schabel, Hays AG
frank.schabel@hays.de
Tel.. 0621 1788 1140
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Datum: 19.01.2012 - 10:15 Uhr
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