Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar
Rückzug zu Guttenbergs
Allen einen Gefallen getan
RALF MÜLLER, MÜNCHEN
ID: 558274
ein Tag der Trauer: Ihr Idol Karl-Theodor zu Guttenberg wird bis auf
weiteres nicht in die deutsche Politik zurückkehren. Bei allen
anderen hält sich das Bedauern in Grenzen. Das gilt auch für viele in
der CSU. Guttenberg hat sich und seiner Partei mit dem Verbleiben im
politischen Exil einen Gefallen getan. Der bayerischen FDP-Chefin
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger ist recht zu geben: Ein Guttenberg
im anstehenden Wahlkampf würde den letzten Rest an Inhalten
überdecken. Die CSU könnte mit ihm zwar medialen Hype erster Güte
auslösen, würde sich aber auch Blößen in der Grö-ße von Scheunentoren
geben. Denn über Guttenbergs Promotions-Plagiat ist noch keineswegs
Gras gewachsen. Ob CSU-Chef Horst Seehofer über diese Entwicklung
unglücklich ist, sagte er natürlich nicht. Einen todunglücklichen
Eindruck machte er jedenfalls nicht. Und auch bei anderen
Parteifreunden, die sich über die besserwisserischen Interviewtöne
von jenseits des Atlantiks geärgert hatten, dürfte eher Freude
vorherrschen. Grundsätzlich ist es schon schade, dass von der Bühne
eine Figur abgetreten ist, die nicht die übliche Langeweile jenes
"Politsprechs" ausstrahlte, wie er tagein, tagaus durch die
Landschaft wabert. Doch wenn bei einer Lichtgestalt erst einmal der
Stecker gezogen wurde, ist es schwer, sie wieder zum Strahlen zu
bringen. Das hat wohl nun auch "KT" erkannt.
Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 20.01.2012 - 20:35 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 558274
Anzahl Zeichen: 1721
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bielefeld
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 244 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar
Rückzug zu Guttenbergs
Allen einen Gefallen getan
RALF MÜLLER, MÜNCHEN"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Westfälische (Bielefeld) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Hunderte Tankstellen in Nordrhein-Westfalen verstoßen gegen die gesetzliche Spritpreisregel - doch geahndet wird bislang kein einziger Fall. Seit Anfang April wurden in NRW insgesamt 2.634 unzulässige Preiserhöhungen durch 447 Tankstellen registriert, wie aus einer Analyse von Daten des Bundeskar
Verdi-Chef Werneke: AfD hätte bei uns keine Chance ...
Bielefeld. Verdi-Chef Frank Werneke sieht derzeit keinen wachsenden Einfluss der AfD auf die Gewerkschaften im Land. Auf die Frage im Interview mit der "Neuen Westfälischen" (Bielefeld), ob der Einfluss der AfD auch in Gewerkschaften zunehme, sagt Werneke: "In den Gewerkschaften nich
Verdi-Chef sieht Angriff auf alle Bereiche des Sozialstaats ...
Bielefeld. Der Chef der Vereinigten Dienstleistungsgesellschaft Verdi, Franke Werneke, warnt davor, Reformen auf dem Rücken der Beschäftigten durchzusetzen. "Es gibt gerade einen Angriff auf praktisch alle Bereiche des Sozialstaats - auf Arbeitnehmerrechte, Kündigungsschutz, Lohnfortzahlung
Weitere Mitteilungen von Neue Westfälische (Bielefeld)
Neue Westfälische (Bielefeld): KOMMENTAR Schlecker-Insolvenz Krisengerede STEFAN SCHELP ...
Der Druckmaschinenhersteller Manroland ist insolvent. Der traditionsreiche Kamerahersteller Kodak desgleichen. Und jetzt auch noch Schlecker. Rollt nun eine neue, eine weltweite Pleitewelle auf uns zu? Sind schon wieder zigtausende Arbeitsplätze in Gefahr? Schon werden Erinnerungen an die verga
Rheinische Post: Schlecker ist nur schwer zu retten ...
Ein Kommentar von Georg Winters: Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dass schiere Größe ein Unternehmen nicht vor dem Untergang retten kann - Schlecker wäre eines. Jahrzehntelang hat das Unternehmen versucht, durch überbordendes Wachstum die Mängel in den einzelnen Häusern zu k
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Schlecker ...
Schleckers Insolvenzantrag bedeutet zum Glück noch nicht das Aus. Nicht nur die 30 000 Beschäftigten, auch die vielen Kunden in ländlichen Regionen hoffen auf eine Fortsetzung. Im Dorf ist Schlecker oft fast der einzige Anbieter von Drogerieartikeln. Es würde das Leben auf dem Land noch unat
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum politischen Kräftemessen nach dem Ende der Jamaika-Koaltion im Saarland ...




