Heizen mit edlem Nass – Mennicke verlegt Fernwärmeleitungen für Geothermie
Zum konventionellem Heizen mit Öl und Gas bietet die thermische Wärme aus dem Erdinneren eine zuverlässige, klimaschonende und preiswerte Alternative. Vom Staat wird die Geothermietechnik seit Jahren gefördert. Zum Endverbraucher gelangt die Wärme aus Thermalwasser über ein wärmegedämmtes Leitungssystem. Für die AFK Geothermie, ein Fernwärmeprojekt dreier Gemeinden bei München, installierte Mennicke die Fernwärmeleitungen.
Rohrgraben mit zwei verschweißten und vermufften Fernwärmerohren.(firmenpresse) - Thermalwasser erinnert zunächst an Kurbäder und Kosmetik. Doch das mineralstoffreiche Wasser aus den Tiefe kann mehr. Durch glühendes Gestein unter der Erdkruste erhitzt, eignet es sich als zukunftsweisende Heizquelle. Drei Kommunen im Münchner Osten haben das Potential frühzeitig erkannt und vor knapp vier Jahren eine gemeinsame Initiative zur lokalen Energieversorgung gestartet. 2009 zur „Energie-Kommune des Monats“ gekürt, versorgt die AFK Geothermie immer mehr Einwohner mit der Wärme aus der Tiefe. Das Interesse der Bürger wächst. Sukzessive werden neue Objekte angeschlossen.
Im Komplettpaket: Rohrleitungen für Fernwärme und Glasfasernetz
Maßgeblich am Netzausbau beteiligt ist im zweiten Jahr in Folge Mennicke Rohrbau. Technisch federführend verlegte Mennicke in ARGE mit einem Partnerunternehmen in Kirchheim-Heimstetten 2011 circa 2.600 Trassenmeter Hauptleitungen (DN25 bis DN125) sowie rund 900 Meter Hausanschlussleitungen (DN 25 bis DN 50) für die Fernwärme. Bereits 2010 hatte Mennicke in den Nachbargemeinden bei München Maßnahmen mit einem ähnlich hohen Bauvolumen durchgeführt. Auch in diesem Jahr bot der Rohrleitungsspezialist ein schlüsselfertiges Komplettpaket an und übernahm vom Tiefbau über den Rohrbau alle Leistungen einschließlich der Wiederherstellung der Oberflächen. Da in den Gemeinden bald ein schnelleres Internet ermöglicht werden soll, nutzte Mennicke die Baumaßnahme und verlegte neben den Fernwärmeleitungen zugleich auch die Leerrohre und Schächte für den Ausbau des Glasfasernetzes.
Voller Einsatz unter erschwerten Bedingungen
Aufgrund des enggesteckten Zeitplans für das Projekt mussten die Arbeiten zügig ablaufen. Bei dem Großteil der Trasse fand die Verlegung allerdings in nur drei Meter breiten Wohnwegen statt. So konnte das ausgehobene Material nicht neben dem Rohrgraben gelagert werden, sondern musste auf ein Zwischenlager abgefahren werden. Gleichzeitig musste mit erhöhter Sorgfalt gearbeitet werden, da die Vorgärten unmittelbar an die Wohnwege angrenzten. „Unter diesen erschwerten Bedingungen entschieden wir uns beim Aushub für kleinere, flexiblere Geräte“, erläutert Michael Weber, Niederlassungsleiter Süd, das Vorgehen von Mennicke. „Außerdem musste ein erheblicher Teil des Rohrgrabens mittels Handschachtung gebaut werden. Da ist natürlich ein erhöhter Personaleinsatz notwendig, um die Zeitvorgaben einzuhalten.“ Für die Installation der Fernwärmeversorgung für die neuen AFK-Kunden engagierte sich Mennicke daher mit voller Manpower.
Erfolgreicher Umstieg auf regenerativ erzeugte Fernwärme
Um Energieverluste möglichst gering zu halten, wurden doppelt isolierte Kunststoffmantelrohre eingesetzt. Nach erfolgreicher Verlegung wurden die rund 70 Hausanschlüsse an die bestehende Hauptversorgungsleitung angebunden. Routiniert und erfahren realisierte Mennicke im Auftrag der AFK Geothermie GmbH für die Gemeinden Kirchheim-Heimstetten den reibungslosen Umstieg auf die regenerativ erzeugte Fernwärme. Bereits in diesem Winter strömt die Wärme aus rund 2.500 Metern Tiefe in die Häuser der Anwohner.
http://www.mennicke.de/fernwaermeleitungen-fuer-geothermie.html
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Mit ihrer über 135-jährigen Geschichte ist die Mennicke Rohrbau GmbH ein erfahrener Anbieter für den Rohrleitungsbau auf dem deutschen Markt. Das Unternehmen entwickelt wirtschaftliche und umweltfreundliche Lösungen für die Ver- und Entsorgung und die Industrie. Mennicke ist Teil der Nürnberger Baugruppe, die aktuell mit ca. 1.000 Mitarbeitern 100 Millionen € Umsatz erwirtschaftet.
Alexandra Luchtai
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Datum: 23.01.2012 - 11:51 Uhr
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