Lammert zu Abgeordneten-Beobachtung
ID: 559236
Lammert zu Abgeordneten-Beobachtung
Bundestagspräsident Norbert Lammert weist darauf hin, dass die Beobachtung der Abgeordneten der Partei Die Linke, bei der nach Aussage des Bundesamtes für Verfassungsschutz keine nachrichtendienstlichen Mittel im Einsatz sind, der gültigen Rechtslage entspricht, wie sie das Bundesverwaltungsgericht 2010 entschieden hat. "Gleichwohl müssen sich derartige Beobachtungen über ihre Verhältnismäßigkeit in Ausmaß und Dauer befragen lassen", betonte Lammert.
Verschiedene Versuche, Gesetzesänderungen, beispielsweise eine Mitteilungspflicht der Beobachtung herbeizuführen oder aber die Bundesregierung zur Einstellung der Überwachung von Abgeordneten aufzufordern, seien in der Vergangenheit vom Bundestag abgelehnt worden. Zweifellos werde durch die Beobachtung der Abgeordneten durch das Bundesamt für Verfassungsschutz das freie Mandat berührt, so Lammert. Zugleich müsse jedoch betont werden, dass die Freiheit des Mandats nicht schrankenlos sei und in der Verpflichtung auf die Verfassung eine natürliche Grenze finde.
Deutscher Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Tel.: +49 (0)30 227 0
Fax: +49 (0)30 227-36878 oder 227 36979
E-Mail: mail@bundestag.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 23.01.2012 - 18:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 559236
Anzahl Zeichen: 1420
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 290 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Lammert zu Abgeordneten-Beobachtung"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Deutscher Bundestag (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Donnerstag, 17. Dezember 2015, 11 Uhr Paul-Löbe-Haus, Europasaal 4 900 Auf der Tagesordnung steht die Zeugenvernehmung von einem BND-Mitarbeiter und Dr. Michel Koch, Abteilungsleiter Recht im Auswärtigen Amt. Die vollständige Tagesordnung finden Sie hier: http://www.bundestag.de/blob/398710/e
Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit: Nationales Entsorgungsprogramm ...
Mittwoch, 16. Dezember 2015, 11:30 Uhr Paul-Löbe-Haus, Sitzungssaal E 700 Öffentliches Fachgespräch zum Thema "Nationales Entsorgungsprogramm" Sachverständige: - Kommission Lagerung hoch radioaktiver Abfälle Ursula Heinen-Esser und Michael Müller - Öko-Institut e. V. -
Öffentliche Sitzung des Innenausschusses ...
, 14. Dezember 2015, 14 Uhr Marie-Elisabeth-Lüders-Haus, Anhörungssaal 3 101 Öffentliche Anhörung zum - Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD Entwurf eines ... Gesetzes zur Änderung des Parteiengesetzes BT-Drucksache 18/6879 - Antrag der Abgeordneten Halina Wawzyniak, Jan Kor
Weitere Mitteilungen von Deutscher Bundestag
Staatssekretär Otto stellt neu gestalteten Designpreis der Bundesrepublik Deutschland vor ...
Datum: 23.1.2012 Ab dem Jahr 2012 wird der renommierte Designpreis der Bundesrepublik Deutschland, der vom Bundesminister für Wirtschaft und Technologie gestiftet und seit 1969 jährlich an deutsche und internationale Designer für Spitzenleistungen in den Kategorien Produkt- und Kommunikation
BMZ stellt neues Positionspapier ?Investitionen in Land und das Phänomen des Land Grabbing ? Herausforderungen für die Entwicklungspolitik? vor ...
Die Nachfrage nach AgrarÂgütern und der WettÂbeÂwerb um knapper werdende fruchtÂbare Böden steigen. Berichte über das soÂgeÂnannte Land Grabbing häufen sich. Können jedoch landÂwirtÂschaftÂliche InÂvesÂtiÂtionen auch so geÂstalÂtet werden, dass Chancen für nachÂhalÂtige ArmutsÂ
V-Leute stärken die rechtsextreme Szene ...
Bundesinnenminister Friedrich (CSU) will laut dpa-Interview an der V-Leute-Praxis in der NPD festhalten. Dazu erklärt Petra Pau, Mitglied im Vorstand der Fraktion DIE LINKE und im Innenausschuss: V-Leute sind vom Staat gekaufte Informanten und bezahlte Täter. Sie sind keine Lösung des Problems
Märkische Oderzeitung: Kommentarauszug zur Abstimmung über EU-Beitritt in Kroatien: ...
Es ist nicht ohne Ironie, dass der Beitritt zu einem Zeitpunkt erfolgt, da die EU selbst in einer tiefen Krise steckt, von der noch nicht klar ist, ob und wie sie gelöst werden kann. Das hat die Begeisterung in Kroatien mindestens ebenso sinken lassen wie die mit dem Beitritt zu leistenden harte




