Gröhe: Holocaust-Gedenktag ist Mahnung und Auftrag
ID: 561588
003/12
Anlässlich des Holocaust-Gedenktags erklärt der Generalsekretär
der CDU Deutschlands, Hermann Gröhe:
Der 27. Januar ist ein Tag des besonderen Gedenkens an die
Millionen Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Wir
trauern um die vielen Menschen, die unter der braunen Diktatur erst
entrechtet, später brutal verfolgt und schließlich in
Konzentrationslagern grausam ermordet worden sind. Der
Holocaust-Gedenktag ist eine Mahnung an uns alle, die Erinnerung an
diese düstere Zeit wach zu halten. Er lehrt uns, dass Freiheit,
Demokratie und Menschenrechte keine Selbstverständlichkeit sind,
sondern immer wieder aufs Neue verteidigt werden müssen.
Gerade die jüngst bekanntgewordene Mordserie einer
rechtsterroristischen Gruppe macht auf bedrückende Weise deutlich,
dass der Kampf gegen rechtsextremistisches Gedankengut, gegen
Antisemitismus und Rassismus eine dauerhafte Aufgabe ist und bleibt.
Hier ist nicht nur die Politik aufgerufen, sondern es ist ein Auftrag
an alle gesellschaftlichen Gruppen. Rechtsextremisten müssen
unmissverständlich spüren, dass ihre hasserfüllten Parolen von der
gesamten Gesellschaft geächtet werden. Das sind wir den vielen
Millionen Menschen, die der Nazi-Diktatur zum Opfer fielen, schuldig.
Die beste Prävention ge¬gen rechtsextremistisches Gedankengut ist
die Stärkung unserer Demokratie. Deshalb setzt sich die CDU
Deutschlands für mehr politische Bildung ein. In den Lehrplänen der
Schulen muss die Vermittlung demokratischer Werte noch mehr Raum
erhalten. Die Gefah¬ren, die von rechtsextremistischen Ideologien
ausgehen, sollten für jeden Schüler veranschau¬licht werden -
beispielsweise durch Gespräche mit Zeitzeugen oder den Besuch eines
Konzentrationslagers. Dadurch wird die Erinnerung an die
schrecklichen Gräueltaten auch bei der jungen Generation wachgehalten
- mit dem Ziel, sie zu einer aktiven Beteiligung an der Gestaltung
unseres demokratischen Lebens zu ermutigen.
Pressekontakt:
CDU Deutschlands
Pressestelle
Telefon: 030 / 22 070 141 - 144
Telefax: 030 / 22 070 145
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 26.01.2012 - 13:16 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 561588
Anzahl Zeichen: 2394
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 238 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Gröhe: Holocaust-Gedenktag ist Mahnung und Auftrag"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
CDU Deutschlands (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von CDU Deutschlands
RATJEN-DAMERAU: Infames Krähen von Raabe ...
BERLIN. Zu den Vorwürfen des Bundestagsabgeordneten Sascha Raabe gegenüber der Leitung des BMZ erklärt die entwicklungspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion Christiane RATJEN-DAMERAU: Das Auswahlverfahren für die Leitung der Servicestelle "Engagement Global" ist völlig
ÖDP will komplette Überarbeitung des Urheberrechts ...
er: "Faire Lösung für beide Seiten" Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) fordert ein neues Urheberrecht, welches die Position der Urheber und Verbraucher gegenüber den Verwertungsgesellschaften deutlich verbessert. "Wir brauchen eine faire Lösung für beide Seiten, so
Freiburger Ehrendomherr neuer Präsident der peruanischen Bischofskonferenz - Erzbischof Zollitsch gratuliert Erzbischof Piñeiro in Peru ...
Einladung zum Katholikentag Freiburg / Lima (pef). Erzbischof Dr. Robert Zollitsch hat Erzbischof Salvador Piñeiro Garcia-Calderón zu seiner Wahl zum Präsidenten der peruanischen Bischofskonferenz am Mittwoch (25. Januar) gratuliert: "Ihre Wahl erfüllt uns nicht nur mit Freude, sondern
Innenminister Boris Rhein: Spielhallengesetz setzt deutliches Zeichen für Suchtprävention ...
Innenminister bringt Gesetzentwurf in den Landtag ein Wiesbaden ? Die drastische Zunahme der Spielhallen von 550 im Jahr 2006 auf landesweit mehr als 850 im Jahr 2010 und die dadurch entstandenen Gefahren der Spielsucht für die Bevölkerung, machen ein staatliches Handeln erforderlich. Innenmi




