Greenpeace: Platzeck blockiert die Energiewende / Aktivisten protestieren bei SPD-Klausurtagung gege

Greenpeace: Platzeck blockiert die Energiewende / Aktivisten protestieren bei SPD-Klausurtagung gegen Brandenburgs Kohlekurs

ID: 562993
(ots) - Gegen den klimaschädlichen Kohlekurs des
brandenburgischen Ministerpräsidenten Matthias Platzeck (SPD)
protestieren heute Greenpeace-Aktivisten bei der Klausurtagung der
SPD-Spitze vor dem Potsdamer Inselhotel Hermannswerder. Die
Aktivisten haben auf der Zufahrt zum Tagungsort 20 Tonnen Braunkohle
aufgehäuft und halten ein Banner mit der Aufschrift "Liebe SPD,
Platzecks Braunkohle blockiert die Energiewende". Brandenburgs
rot-rote Landesregierung setzt in ihrem Entwurf der Energiestrategie
2030 weiterhin auf Braunkohle, den klimaschädlichsten aller
Energieträger.

"Der derzeitige Entwurf der Energiestrategie führt in eine
klimapolitische Sackgasse", sagt Greenpeace-Energieexpertin Anike
Peters. "Es ist ein Irrglaube, dass es im Jahr 2030 eine europäische
CO2-Infrastruktur geben wird und in Brandenburg weiter Braunkohle
verbrannt werden kann wie bisher. Ministerpräsident Platzeck schadet
seinem Land, wenn er die Vorteile durch den Ausstieg aus der
Braunkohle weiterhin ignoriert. Erneuerbare Energien könnten deutlich
mehr Arbeitsplätze schaffen und eine größere regionale Wertschöpfung
ins Land bringen als die Braunkohle", so Peters.

Greenpeace fordert Fristverlängerung für Stellungnahme

Um Stellung zum Entwurf der Energiestrategie 2030 zu nehmen, hat
Ministerpräsident Platzeck der Öffentlichkeit lediglich vier Wochen
eingeräumt. Greenpeace kritisiert die Kürze der zugestandenen Zeit.
Zusätzlich legt die Landesregierung Grundlagenstudien erst auf Druck
von Bürgern und Umweltverbänden nach und nach offen. "Es ist
scheinheilig, den Betroffenen das Recht zur Stellungnahme
einzuräumen, wenn nicht alle Daten von Anfang an zugänglich sind und
kaum Zeit für eine umfassende Bewertung gegeben wird", so Peters.
Greenpeace fordert Herrn Platzeck auf, die Frist für eine


Stellungnahme auf sechs Wochen zu verlängern, sobald alle dazu
gehörigen Studien vollständig einsehbar sind.

Greenpeace-Studie: Ausstieg aus der Braunkohle bringt Vorteile für
Brandenburg

Eine neue Greenpeace-Studie zeigt, dass die Zahl der Arbeitsplätze
von heute 11.500 auf mehr als 19.000 Beschäftigte im Jahr 2030
anwachsen kann. Im Entwurf ihrer Energiestrategie geht die
Landesregierung 2030 von weniger als 6.000 Beschäftigten in der
Braunkohle aus. Auch die Steuereinnahmen könnten laut
Greenpeace-Studie im Jahr 2030 auf 190 Millionen Euro anwachsen. Aus
der Braunkohle erwartet die Regierung lediglich 25 Millionen Euro
Einnahmen.

Greenpeace fordert von Ministerpräsident Platzeck eine mutige und
zukunftsweisende Energiestrategie. Er muss den Ausstieg aus der
Braunkohle jetzt schrittweise einleiten und bis 2030 umsetzen. Die
brandenburgische Landesregierung muss den geplanten Kraftwerksneubau
am Standort Jänschwalde verhindern und die Planverfahren für neue
Braunkohle-Tagebaue in Welzow-Süd und Jänschwalde-Nord einstellen.

Achtung Redaktionen: Rückfragen bitte an Anike Peters, Tel.
0171-8780839, oder Greenpeace-Pressesprecherin Michelle Bayona, Tel.
0171-8780830. Fotos unter Tel. 0176-48645600. Die Greenpeace-Studie
"Wertschöpfung und Beschäftigung durch Erneuerbare Energien in
Brandenburg 2030" finden Sie online unter http://gpurl.de/z2ue4 und
auf www.greenpeace.de
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Sonntag aktuell: zur Schuldenkrise: Mitteldeutsche Zeitung: Affäre Wulff
FDP-Abgeordneter Lotter kritisiert Schweigen des Bundespräsidenten zur Durchsuchung der Glaeseker-Diensträume
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 29.01.2012 - 13:05 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 562993
Anzahl Zeichen: 3621

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Potsdam



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 230 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Greenpeace: Platzeck blockiert die Energiewende / Aktivisten protestieren bei SPD-Klausurtagung gegen Brandenburgs Kohlekurs"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Greenpeace e.V. (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Greenpeace-Recherche: Russlands Schattenflotte fährt deutlich häufiger durch deutsche Hoheitsgewässer / Marode Öltanker umgehen schwedische Kontrollen in der Ostsee ...
30. 6. 2026 - Die Zahl der überalterten und schlecht gewarteten Tanker, die russisches Rohöl durch deutsche Gewässer transportieren, ist in den vergangenen Monaten sprunghaft gestiegen, zeigt eine neue Greenpeace-Recherche. Zwischen dem 6. März und dem 16. Juni wählten 42 von insgesamt 136 Tank

Tempo 30 – für sichere Straßen ...
Hamburg (voices) Marissa Reiserer, Mobilitäts-Expertin (Greenpeace) zum Themen-Impuls: Tempo 30: kleines Schild, große Debatte – wie viel Verkehrswende steckt wirklich drin?. Pressekontakt: Gregor Kessler gregor.kessler@greenpeace.org Copyright: Greenpeace e.V. / Die Verwendung dieses Vi

37 Millionen Euro pro Tag: Ölkonzerne kassieren während Waffenruhe im Irankrieg noch mehr ab / Greenpeace-Berechnung: Konzerne geben gesunkenen Rohölpreis an der Zapfsäule nicht weiter ...
Hamburg, 13. 4. 2026 - Die Übergewinne der Ölkonzerne sind während der Waffenruhe zwischen den USA und Iran weiter deutlich gestiegen. Weil die Konzerne nach dem Ende der Kampfhandlungen die gesunkenen Rohölpreise nicht an die Kundschaft weitergaben, schnellten ihre Gewinne in Deutschland um ein


Weitere Mitteilungen von Greenpeace e.V.


Sonntag aktuell: zur Schuldenkrise: ...
Schuldenabbau zum Nulltarif gibt es nicht - auch nicht, wenn das Geld aus der Notenpresse kommt. Irgendjemand bezahlt die Rechnung, und das sind vor allem die Sparer. Schon heute reichen ihre Zinsen meist nicht mehr aus, um auch nur die Geldentwertung auszugleichen. Vom Aufbau eines kleinen VermÃ

CDU unterstützt UMP im Wahlkampf ...
Berlin, 28. Januar 2012 004/12 Die Pressestelle der CDU Deutschlands teilt mit: Im Rahmen seines Besuchs beim Wahlkampfauftakt der "Union pour un mouvement populaire" (UMP) in Paris hat CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe den sozialistischen Präsidentschaftskandidaten Franç

Der Tagesspiegel: Unions-Fraktionsvize Meister: EU-Kommission soll Wachstum in Griechenland gezielt fördern / Zustimmung zu zweitem Griechenland-Paket nur unter strengen Bedingungen ...
Unions-Fraktionsvize Michael Meister (CDU) hat nicht ausgeschlossen, dass Griechenland mehr Geld benötigen wird. "Die griechische Wirtschaft entwickelt sich wegen der Sparmaßnahmen nicht so, wie das vorher eingeschätzt wurde. Das kann man den Griechen nicht vorwerfen", sagte er dem

Neue Westfälische (Bielefeld): SPD: Oskar Lafontaine auch in der zweiten Partei gescheitert ...
Bielefeld. Nach Ansicht des parlamentarischen Geschäftsführers der SPD, Thomas Oppermann, ist "Lafontaine jetzt auch in der zweiten Partei politisch gescheitert." Das sagte Oppermann im Gespräch mit der in Bielefeld erscheinenden Neuen Westfälischen (Samstagsausgabe). Oskar Laf


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z