Energiewende: Die industrielle Dynamik wird gebremst
ID: 563447
Neuausrichtung durch mangelnde politische Koordination gefährdet.
Bundeskanzlerin soll für effizientere Strukturen sorgen.
Bundesministerium für Energie vorgeschlagen.
In einem Briefappell an Bundeskanzlerin Angela Merkel hat das
Unternehmen STIEBEL ELTRON wachsende Branchensorgen um das
Vorankommen des "ökologischen Umbaus der deutschen Energielandschaft"
mit seinen weit reichenden infrastrukturellen Herausforderungen
formuliert. Stiebel Eltron-Chef Rudolf Sonnemann verweist darauf,
dass sein Unternehmen zu den Wegbereitern von erneuerbarer Energie
und Energieeffizienz in Deutschland gehöre und sich deshalb in
besonderer Verantwortung sehe, "zum Gelingen dieser Wende
beizutragen."
In dem eindringlich gehaltenen Schreiben wird die Sorge geäußert,
dass die Ziele des energiepolitischen Richtungswechsels wie etwa die
Minderung des CO2-Ausstoßes gefährdet seien. Grund: "Die mangelnde
politisch-administrative Koordination erweist sich bei der Umsetzung
als großes Hemmnis, ja weithin als Blockade", so Sonnemann, der auch
in der Führung wichtiger Branchenverbände vertreten ist. Kritisiert
werden insbesondere die sich überschneidenden, teilweise sogar
gegenläufigen Zuständigkeiten auf Bundesebene, zu denen noch der
"Entscheidungsdschungel in und zwischen den Bundesländern"
erschwerend hinzukomme.
Die deutsche Industrie ihrerseits stehe mit Investitionen und
Innovationen parat, der Neuausrichtung Dynamik und Breite zu
verleihen. Indes gelte ein klarer Zuschnitt der Zuständigkeiten -
etwa in einem dafür zu schaffenden Bundesministerium für Energie -
zunehmend als zentrale Voraussetzung für den Erfolg in Deutschland
und auf den internationalen Märkten. Nicht nur die
Branchenunternehmen werden laut Sonnemann derzeit gebremst, sondern
auch investitionsbereite Privathaushalte und gewerbliche Betriebe.
Sein Schlussappell an die Kanzlerin: "Damit die abwartende Haltung in
2012 in substanzielle Wendedynamik umschlägt, bedarf es einer
effizienten politischen Struktur."
Foto von Rudolf Sonnemann, Vorsitzender der Geschäftführung von
STIEBEL ELTRON unter
www.stiebel-eltron.de/unternehmen/presse/pressefotos/unternehmen/
STIEBEL ELTRON GmbH & Co KG, Holzminden
STIEBEL ELTRON, gegründet 1924, gehört mit einem Gesamtumsatz 2011
von über 470 Millionen Euro und einer Beschäftigtenzahl von weltweit
3000 Mitarbeitern zu den führenden Unternehmen auf dem Markt der
Wärme- und Haustechnik.
Der Marktführer für regenerative Wärmepumpen zählt zu den frühen
Wegbereitern der Erneuerbaren Energien. Das Programm des
Systemanbieters für umfassende Energieeffizienz in Gebäuden umfasst
auch Lüftungsanlagen und Luftverteilsysteme sowie intelligente
Regelungstechnik zur ökonomischen Steuerung der häuslichen
Energieversorgung. STIEBEL ELTRON produziert am Hauptstandort im
niedersächsischen Holzminden, in Eschwege sowie an drei weiteren
Standorten im Ausland (Tianjin/China, Bangkok/Thailand,
Poprad/Slowakei).
Pressekontakt:
Bei Rückfragen bitte wenden an M Com Projekt, Heinz Klaus Mertes,
unter Tel. 08158 - 90 40 81
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Datum: 30.01.2012 - 12:26 Uhr
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