Der Erste seiner Art
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Der Erste seiner Art
Wolfsburg, 06. Februar 2012 - Seit Dezember 2011 ist der Volkswagen up! auf dem Markt und demonstriert eindrucksvoll, wie groß ein Kleinwagen auftrumpfen kann. Zum Beispiel mit zahlreichen Auszeichnungen ? zuletzt erhielt er von der europäischen Verbraucherschutz Organisation Euro NCAP fünf Sterne für sein umfangreiches Sicherheitskonzept und den Titel "Car of the Year" bei den "What Car? Awards 2012" verliehen. Damit ist der up! der vorläufige Höhepunkt einer Tradition, die bei Volkswagen bereits in den 1950er Jahren ihren Anfang nahm ? mit der Entwicklung eines Prototypen mit dem sachlichen Namen EA 48.
Der EA 48 überraschte in den 1950er Jahren mit einem für damalige Verhältnisse revolutionären Technik-Package ? und war damit seiner Zeit weit voraus. Noch heute sind viele innovative Details dieses Prototyps in allen Kompaktklassewagen selbstverständlich.
Der "Entwicklungsauftrag 48" war nicht nur die erste Wolfsburger Kleinwagenkonstruktion, sondern auch das erste vollständig in Eigenregie entwickelte Fahrzeug. Obwohl der Käfer bereits seinen Siegeszug angetreten hatte, wollte Volkswagen auch den Markt unterhalb des Bestsellers bedienen: Die Bedeutung von Klein- und Kleinstwagen wurde in Deutschland in der ersten Hälfte der 1950er Jahre immer größer.
Der von Entwicklungsingenieur Heinrich Seibt vorgegebene Masterplan für den EA 48 liest sich noch heute zeitgemäß: kompakte Abmessungen bei höchstmöglichem Nutzwert, vier Sitze, Frontantrieb. Zudem sollte der kleine Volkswagen wie sein größerer Bruder hohe Qualität bieten und sich damit vom Start weg von der angepeilten Konkurrenz abheben. Gewagt waren diese Vorgaben zweifellos, stellten sie doch das Gegenteil des Käfer-Layouts mit Heckmotor und Heckantrieb dar.
Der kleine Viersitzer trumpfte mit zahlreichen geradezu revolutionären Details auf. So besaß er als erster frontgetriebener Kleinwagen überhaupt ein Schrägheck: ein Gestaltungsmerkmal, das sich erst in den 1970er Jahren endgültig durchsetzte und damals die Antwort der Stylisten auf die Vorgabe war, auf kleinstem Raum maximale Raumökonomie zu erzielen. Ebenfalls zukunftsweisend: die selbsttragende Pontonkarosserie und die kleinen 13-Zoll-Räder, die bei Continental speziell für den Prototyp angefertigt wurden. So entstand ein kleines Raumwunder, dessen Innenmaße die der Wettbewerber deutlich übertraf.
Der spätere Volkswagen Transporter-Entwickler Gustav Mayer gab dem EA 48 eine weitere Innovation mit auf den Weg: Ihm gelang es erstmals, das platzsparende McPherson-Prinzip mit Frontantrieb und dessen Lenkmechanismus zu kombinieren.
Heute steckt die Kombination aus Schraubenfeder, Stoßdämpfer und Querlenker in nahezu allen Fahrzeugen mit Frontantrieb.
Beim Motor verließ man sich auf Bewährtes: Der vorn eingebaute Zweizylinder-Boxer erwies sich auf den ersten Blick als halbiertes Käfer-Herz. Seine Leistung wurde in den Testprotokollen als absolut ausreichend bezeichnet ? der relativ leichtgewichtige EA 48 verfügte über ein ausgezeichnetes Leistungsgewicht. Die Fahreigenschaften des kompakten Meilensteins beurteilten die Piloten bei den internen Testfahrten als sportlich, das Handling erhielt herausragende Noten.
So sehr der EA 48 seiner Zeit auch voraus war ? er ging nie in Serie. Seine Marktchancen wurden als zu gering eingeschätzt, zudem sollten die vorhandenen Produktionskapazitäten ausschließlich für den auch im Export immer erfolgreicheren Käfer genutzt werden. Dennoch: Der EA 48 ist der Erste seiner Art ? und als Meilenstein der Volkswagen Produkthistorie der Vorläufer aller späteren frontgetriebenen Volkswagen Kompaktwagen.
Fast 60 Jahre später: Im Gegensatz zum EA 48 ist der up! genau das richtige Auto zur richtigen Zeit. Seine Technik ist innovativ, sein Raumangebot verblüfft, sein Design begeistert ? der up! setzt neue Maßstäbe in der Klasse der Kleinwagen. Und hat damit zumindest eine Eigenschaft von seinem Urahn aus den 50er Jahren geerbt: den revolutionären Geist.
Die ganze Geschichte zum EA 48 können Sie jetzt online bei Volkswagen Classic lesen: volkswagen-classic.de/magazin
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Datum: 06.02.2012 - 09:45 Uhr
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