Datenskandal zeigt Gesetzeslücken
Nach Datenskandal Politiker im kopflosen Aktivismus
yasni_logo(firmenpresse) - Frankfurt, 25. August 2008 – Weit über 300.000 Bürger forschen täglich auf www.yasni.de, welche Daten über sie im Internet für jedermann sichtbar sind. Auslöser für diesen Boom ist der neuerliche Datenskandal. Nach Einschätzung verschiedener Datenschutzexperten sind weit über 10 Millionen Personendaten im öffentlichen Handel, die Auskunft über Bankverbindungen, Geburtsdaten, Wohnorte und aller Wahrscheinlichkeit nach sogar über Krankheitsbilder und Gewohnheiten geben. „Der aktuelle Skandal lenkt die Aufmerksamkeit der Bürger auf das seit Jahren von den Politikern vernachlässigte Problem des Datenschutzes“, sagt Dr. Thomas Lapp, Rechtsanwalt, stellvertretender Vorstand der NIFIS (Nationale Initiative für Informations- und Internetsicherheit e.V.).
Nach Bekanntwerden des aktuellen Datenskandals erkennen Bürger, dass nicht mehr zu kontrollieren ist, an welcher Stelle Ihre Daten öffentlich verfügbar gemacht werden. „Wenn persönliche Eckdaten einer jeden Person auf CD gehandelt werden, ist der Weg ins Internet unvorstellbar kurz“, warnt Steffen Rühl, Geschäftsführer von yasni. Offensichtlich wird mit der heutigen Gesetzeslage jedem Bürger die Aufgabe aufgebürdet, sich selbständig um eventuelle Verstöße gegen den Datenschutz zu kümmern. „Die nun von allen Parteien geforderten Verschärfungen der Gesetzgebung hinterlässt den Anschein des kopflosen Aktionismus“, empört sich Lapp und weist darauf hin, dass in § 9a BDSG (Bundesdatenschutzgesetz) auf ein spezielles Gesetz zum Datenschutzaudit Bezug genommen wird. Dieses Gesetz ist bis heute jedoch nicht zustande gekommen. Nur in Schleswig-Holstein ist es Landesrecht, wobei sich an dieser Stelle der Kreis zum aktuellen Skandal zu schließen scheint. „Solange sich auf verschiedene Gesetzesentwürfen des Bundes-Innenministeriums, der Grünen und der SPD nur schleppende Diskussionen ohne Durchsetzungswillen entwickeln, muss Bürgern auf andere Weise das Vertrauen zurück gegeben werden“, führt Lapp aus. NIFIS bietet bereits heute Unternehmen ein Siegel auf Basis eines Selbstaudits an, das IT-Sicherheit einschließlich Datenschutz umfasst.
„Gesetzgebung ist wichtig, aber ersetzt keinesfalls die Kontrolle“, sagt Rühl. Auch wenn Eigenrecherchen über www.yasni.de den jetzigen Informationsstand im Internet zeigen, wird der Wert der Plattform erst richtig deutlich, wenn man die Forderungen und Pläne staatlicher Stellen und ähnlicher Organisationen ansieht. Bürger und Unternehmen werden angehalten, ihre Steuererklärung via Internet abzugeben. Krankenkassen bereiten den umfassenden Datenverkehr aller Patientendaten über Internet vor. „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser – Sicherheitslücken im Internet sind leider der Regelfall“, schließt Rühl.
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
yasni (www.yasni.de) ist Europas größte Personen-Suchmaschine mit fast 5 Millionen Besuchern im Monat. Die Suche nach Personen, um alte Freunde wiederzufinden, mehr über Geschäftspartner, Nachbarn und Bekannte zu erfahren sowie neue Kontakte zu knüpfen gilt als ein Schlüsselmarkt im Internet. Rund ein Drittel aller weltweiten Internetanfragen entfällt auf Personen. Über yasni erhält man einen umfassenden Überblick zur jeweiligen Person mit allen Vernetzungen, Kontakten, Bildern und sonstigen öffentlich zugänglichen Angaben. Clevere Menschen nutzen yasni für ihren guten Ruf im Netz. Schon heute präsentiert sich jeder fünfte Deutsche aktiv im Web.
Weitere Informationen: yasni GmbH, Europas größte Personen-Suchmaschine,
Lyoner Str. 14, 60528 Frankfurt am Main, E Mail: info(at)yasni.de, Web: www.yasni.de
PR-Agentur: euro.marcom dripke pr, Tel.: +49 611 973150, E Mail: team(at)euromarcom.de
Datum: 25.08.2008 - 11:44 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 56915
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Meldungsart: Unternehmensinformation
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 25.08.2008
Diese Pressemitteilung wurde bisher 847 mal aufgerufen.
Berlins Aufstieg zur globalen Innovationsmetropole: Ein Magnet für Pioniere ...
Berlin war nie die bequemste deutsche Metropole. Genau darin liegt ein Teil ihrer Kraft. Wer hier gründet, gestaltet oder eine Marke neu denkt, bewegt sich in einem spannungsreichen Umfeld. Die Nachfrage ist hoch, Flächen sind knapp, der Wettbewerb ist intensiv und die Szene bleibt offen für neue
Qualitätssicherung bei CBD-Produkten: Ein Expertenleitfaden für den Online-Kauf ...
Der Markt für Cannabidiol (CBD) wächst unaufhaltsam, und mit ihm die Zahl der Online-Anbieter. Für Verbraucher wird es dadurch zunehmend schwieriger, die Qualität und Sicherheit der angebotenen Produkte zu beurteilen. Mangelnde Transparenz, irreführende Angaben und minderwertige Rohstoffe stell
Platzmangel adé: Intelligente Konzepte für temporäre und dauerhafte Raumerweiterungen ...
Platzmangel entsteht selten über Nacht. Erst wird ein Team größer, dann fehlen Besprechungsräume. Eine Schule braucht zusätzliche Klassen. Ein Betrieb lagert mehr Material ein, während der Neubau noch in der Planung hängt. 2026 verschärft sich diese Lage durch hohe Baukosten und lange Verfah
Mehr Lehrer für Bayerns Schulen ...
Die immer wieder vorgegebene Spitzenstellung Bayerns ist bei genauerer Betrachtung eine freche Manipulation der CSU, nur um den Nimbus der erfolgreichen CSU nicht verfallen zu lassen. Axel Mende, Dachauer Landtagskandidat und die Partei DIE LINKE. fordern die integrative Gesamtschule sowie die
Barack Obama, neuer Präsident der USA? ...
Am 4. November, dem Tag der amerikanischen Präsidentschaftswahlen, bilden Saturn und Uranus die erste von fünf Oppositionen bis zum Spätsommer 2010. Eine Konstellation, die für einigen Wirbel sorgen wird, davon ist Winfried Noé überzeugt. Der Namensgeber und Begründer der größten deutschen
Plädoyer für unternehmerisch geführte Unternehmen ...
Berlin/St. Gallen, 21. August 2008, www.ne-na.de - Bei Konzernen in Deutschland gibt es nach einem Bericht der Zeitschrift „Wirtschaftsbild“ http://www.wirtschaftsbild.de nicht nur Licht, sondern auch sehr viel Schatten. „Ende Februar 2008 verkündeten der Autobauer BMW und der Düsseldorfer K
Capital Advisor Fund II ...
Für Anleger, die einen Anteil an der Capital Advisor Fund II GbR erworben haben, bestehen durch ein inzwischen rechtskräftiges Urteil des Landgerichts Leipzig gute Chancen, aus ihrer mit Risiken behafteten und unrentablen Beteiligung auszusteigen. Das Urteil und seine Folgen Das Landgericht




