Holzenkamp/Gerig: Zweifel an der Zulassung von Glyphosat ungerechtfertigt
ID: 570372
Verbraucherschutz hat am Mittwoch einen Antrag der Grünen beraten, in
dem sie fordern, die Zulassung des Pestizidwirkstoffs Glyhphosat
auszusetzen und ihn neu zu bewerten. Dazu erklären der Vorsitzende
der Arbeitsgruppe Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Franz-Josef Holzenkamp, und der
zuständige Berichterstatter Alois Gerig:
"Die Forderung der Grünen, die Zulassung des
Pflanzenschutz-Wirkstoffes Glyphosat auszusetzen, ist unbegründet:
Derzeit liegen keine wissenschaftlichen Erkenntnisse darüber vor, die
eine Aussetzung der Zulassung rechtfertigen würden.
In den vergangenen Monaten haben Umweltverbände und Grüne
versucht, auf der Basis nicht unumstrittener Studien den wichtigen
Wirkstoff Glyphosat in ein schlechtes Licht zu rücken. Die
Zielsetzung ist offensichtlich: Die Anwendung von
Pflanzenschutzmitteln soll schlechtgeredet - Landwirte und
Verbraucher sollen verunsichert werden. Wir stellen dem gegenüber
fest: Bei bestimmungsgemäßer Anwendung von glyphosathaltigen
Pflanzenschutzmitteln sind keine schädlichen Auswirkungen auf die
Umwelt und die Gesundheit von Mensch und Tier zu befürchten.
Die Landwirtschaft braucht gute Pflanzenschutz-Wirkstoffe wie
Glyphosat, denn nur so können hohe Erträge erzielt und die Versorgung
mit bezahlbaren und gesunden Lebensmitteln gesichert werden. Bevor
Pflanzenschutzmittel in Deutschland angewendet werden dürfen,
durchlaufen sie ein strenges Zulassungsverfahren. Die Zulassung eines
einzelnen Wirkstoffs wie Glyphosat fällt in die Zuständigkeit der EU,
die diesen Wirkstoff - wie es die entsprechenden Richtlinien vorsehen
- in den kommenden Monaten nochmals überprüfen wird. Sowohl die
deutschen Fachbehörden als auch die der anderen EU-Mitgliedstaaten
sehen gegenwärtig aber keinen Grund, die Zulassungsfähigkeit dieses
Wirkstoffes in Frage zu stellen.
Neben wissenschaftlichen Erkenntnissen sprechen auch die
praktischen Erfahrungen dafür, Glyphosat nicht vom Markt zu nehmen.
Die Anwendung von glyphosathaltigen Pflanzenschutzmitteln hat sich
bei der Unkrautbekämpfung im Pflanzenbau sehr bewährt. Ein Verzicht
auf Glyphosat würde einen vermehrten Einsatz anderer
Pflanzenschutzmittel sowie einen intensiveren Maschineneinsatz bei
der Bodenbearbeitung nach sich ziehen. Glyphosat macht eine
ökologisch sinnvolle, nichtwendende Bodenbearbeitung häufig erst
möglich und trägt zum Erosionsschutz sowie zu einem geringeren
Kraftstoffverbrauch bei."
Pressekontakt:
CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
Email: pressestelle@cducsu.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 08.02.2012 - 16:41 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 570372
Anzahl Zeichen: 3055
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 220 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Holzenkamp/Gerig: Zweifel an der Zulassung von Glyphosat ungerechtfertigt"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
CDU/CSU - Bundestagsfraktion (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die gescheiterte Bewerbung für einen Sitz im Sicherheitsrat gibt Anlass zur Debatte Die Bewerbung Deutschlands für einen nichtständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat ist gescheitert. Als Konsequenz hat Bundesaußenminister Johann Wadephul eine deutlichere Positionierung Deutschlands gegenüber den
Mack: Neustart für starke Kommunen ...
Starke Kommunen sind Voraussetzung für einen funktionierenden Staat Die Arbeitsgemeinschaft Kommunalpolitik hat im Rahmen einer Klausurtagung und eines kommunalpolitischen Austauschs mit Ländervertretern über effektive Entlastung von Städten, Kreisen und Gemeinden beraten. Dazu erklärt der Vo
Altenkamp: Humanitäre Hilfe ist ein Gebot der Menschlichkeit ...
Weltflüchtlingstag: 118 Millionen auf der Flucht - Hinter jeder Zahl verbirgt sich ein Schicksal Die Zahl der weltweit Vertriebenen hat sich erstmalig seit zehn Jahren verringert und liegt trotzdem doppelt so hoch wie 2015. Zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni und zu den aktuellen Zahlen des UNHCR
Weitere Mitteilungen von CDU/CSU - Bundestagsfraktion
SCHULZ / BLUMENTHAL / HÖFERLIN: Neuer Ausschuss: Dauerhaftes Zuhause für Netzpolitik im Bundestag ...
BERLIN. Zu den Äußerungen der CDU/CSU-Fraktion zum Ausschuss "Internet und digitale Gesellschaft" erklären die Abgeordneten der FDP-Bundestagsfraktion Jimmy SCHULZ, Sebastian BLUMENTHAL sowie Manuel HÖFERLIN: Der Internetexperte und Obmann der FDP in der Enquetekommission Internet
Schwesig: Schröder muss Kürzungen beim Elterngeld verhindern ...
Zu den aktuellen Meldungen über mögliche Kürzungen beim Elterngeld, um das Betreuungsgeld zu finanzieren, erklärt die stellvertretende SPD-Vorsitzende und Ministerin für Arbeit, Gleichstellung und Soziales des Landes Mecklenburg-Vorpommern Manuela Schwesig: Die neu entfachte Finanzierungsd
Riegert: Maßnahmen gegen Gewalt in und um Fußballstadien weiter verschärfen ...
Der Sportausschuss des Deutschen Bundestages befasst sich in der öffentlichen Anhörung am Mittwoch mit dem Thema "Gewalt in und um Fußballstadien". Dazu erklärt der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Sport und Ehrenamt der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Klaus Riegert: "Die Sicherh
Flachsbarth: Vatikan setzt erneut Zeichen gegen sexuellen Missbrauch ...
Im Vatikan findet derzeit ein internationaler Kongress zum sexuellen Missbrauch statt. Dazu erklärt die Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Kirchen und Religionsgemeinschaften, Maria Flachsbarth: "Die Tagung an der päpstlichen Universität Gregoriana zum sexuellen Missbrauc




