DMB: Factoring als Finanzierungsalternative für den Mittelstand
In der Praxis unterscheidet man verschiedene Formen des Factorings. Beim echten Factoring übernimmt der Factor die Finanzierung, die Dienstleistung der Geltendmachung der Forderungen und insbesondere das Ausfallrisiko - beim unechten Factoring bleibt dieses Risiko beim Kunden. Weiterhin können Forderungen still oder offen abgetreten werden; beim stillen Factoring zahlt der Rechnungsempfänger weiterhin an das Unternehmen, beim offenen Factoring direkt an den Factor. "Der DMB empfehlt das "stille Factoring", da hierbei nach außen hin der Forderungseinzug so abgewickelt wird, als gäbe es keinen Factoring-Vertrag", erklärt Marc S. Tenbieg.
Factoring hat gerade für mittelständische Unternehmen durch Liquiditätsgewinn, Risikoabsicherung und Arbeitsentlastung erhebliche Vorteile. Allerdings muss man die Kosten, die der Factor in Rechnung stellt, berücksichtigen. Diese sollten zusätzlich zu allen anderen Vertragskonditionen einem Wettbewerbsvergleich unterzogen werden. Außerdem ist das Factoring in der Praxis auf bestimmte Branchen beschränkt oder kommt erst ab einer Mindestforderungshöhe in Betracht, so dass es nicht allen mittelständischen Unternehmen zur Verfügung steht.
Interessierte Leserinnen und Leser erhalten weitere Informationen in der kostenfreien DMB-Sonderpublikation "Das Factoring - Eine Finanzierungsalternative für mittelständische Unternehmen?" unter www.mittelstandsbund.de.
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Datum: 15.02.2012 - 09:20 Uhr
Sprache: Deutsch
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Ansprechpartner: Marc S. Tenbieg
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Düsseldorf
Telefon: +49 (211) 1792570
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