Europäische Autofahrer offen für Elektroautos: Preis und Leistung müssen aber stimmen
ID: 575480

(ots) -
- 56 Prozent der Befragten können sich den Kauf eines Elektroautos
vorstellen
- 84 Prozent der Europäer sind von den ökologischen Vorteilen des
E-Autos überzeugt
- Hohe Anschaffungskosten und begrenzte Reichweite mindern
Kaufinteresse der Konsumenten
- 75 Prozent der Deutschen empfinden staatliche Unterstützung als
legitim und förderlich
Europäische Autofahrer sind von den Vorteilen des elektrischen
Pkws überzeugt: 56 Prozent zeigen grundsätzliches Kaufinteresse.
Allerdings schränken hohe Anschaffungspreise und eine begrenzte
Reichweite die flächendeckende Einführung in Europa ein. Dies ergibt
eine repräsentative Umfrage der Commerz Finanz GmbH und des
Marktforschungsinstituts BIPE unter 6.000 Verbrauchern aus zehn
europäischen Ländern. "Die Europäer sind an Elektroautos interessiert
und generell bereit, über einen Kauf nachzudenken. Optimierungen
erwarten sie für die begrenzte Reichweite und den hohen Preis der
Batterie", erklärt Bernd Brauer, Bereichsleiter Caravan, Auto,
Motorrad der Commerz Finanz GmbH. "Außerdem müssen der logistische
Aufbau eines flächendeckenden Ladenetzes und die umfassende
Kommunikation des Konzepts "Eco Driving" vorangetrieben werden. Die
Zukunft einer europaweiten Nutzung von Elektroautos sieht
vielversprechend aus. Regierungen investieren vermehrt in Forschung
und steuerliche Anreize für Käufer und die technologische Entwicklung
schreitet weiter voran."
Elektroauto: umweltfreundlich und leise
Mit zunehmender Medienberichterstattung steigt das Interesse der
Verbraucher an Elektroautos. Verbraucher zeigen sich zunehmend
umweltbewusst und interessiert an der elektrischen Mobilität. 60
Prozent der Europäer sind von den ökologischen Vorteilen überzeugt.
66 Prozent der Deutschen denken, dass das E-Auto geringere
Auswirkungen auf den globalen Treibhauseffekt hat. Neben dem
geringeren Schadstoffausstoß reduziert es die Lärmbelästigung
innerhalb und außerhalb des Fahrzeugs. 94 Prozent der Europäer sind
der Meinung, dass durch E-Autos die Lärmbelästigung gesenkt wird
(Deutschland 87 %). Die Geräuschlosigkeit steigert das Fahrvergnügen
und senkt den Stressfaktor (Europa 73 %). Allerdings sind nur 61
Prozent der deutschen Autofahrer vom stressfreien Fahren überzeugt.
Zwei Drittel der Bundesbürger (67 %) fürchten um die Sicherheit
anderer Verkehrsteilnehmer, die sich bei der Orientierung auf
Verkehrsgeräusche verlassen.
Deutschland: Unklarheit über Nutzungskosten Zu den ökonomischen
Pluspunkten eines elektrischen Pkws zählen geringere Nutzungskosten
und kürzere Wartungsarbeiten im Vergleich zu Pkws mit
Verbrennungsmotor. Fast zwei Drittel der Europäer (64 %) sind der
Meinung, dass Elektroautos diese Kosten senken. Die Deutschen sind
unentschlossen: 45 Prozent erwarten, dass die Nutzungskosten geringer
sind. Ein fast genauso hoher Anteil teilt diese Überzeugung nicht. Da
Elektrizität preiswerter ist als Benzin/Diesel, verringern sich die
Ausgaben für den Antrieb. Zudem benötigt der einfache Motor eines
Pkws mit Elektroantrieb weniger Reparaturen sowie reduzierte
Reparaturzeiten und -kosten.
Das Sorgenkind: die Batterie
Auf dem Weg zur flächendeckenden Nutzung des Elektroautos besteht
noch Optimierungsbedarf. Insbesondere die Reichweite der Batterie ist
für die Konsumenten eine Herausforderung. Auch wenn die Europäer
generell Kurzstreckenfahrer sind, ist die Angst vor dem Stehenbleiben
ausgeprägt. Mehr als jeder zweite Europäer (55 %) ist bereit, ein
E-Auto zu kaufen, wenn die Reichweite der Batterie mehr als 250
Kilometer beträgt. Die Deutschen sind hier besonders anspruchsvoll:
Obwohl mehr als drei Viertel (76 %) im Alltag nur Kurzstrecken unter
50 Kilometern fahren, fordern 70 Prozent der Befragten eine
Reichweite von mindestens 250 Kilometern. Nur dann würden die
Befragten einen Kauf in Erwägung ziehen. Außerdem lehnen Verbraucher
lange Ladevorgänge ab. 15 Prozent der Deutschen akzeptieren maximale
Ladezeiten von einer halben Stunde. 36 Prozent sind bereit, bis zu
zwei Stunden zu warten. Damit deckt sich die Meinung hierzulande mit
der Einstellung der restlichen Europäer. Der Ausbau eines effizienten
Ladenetzes wird zu einer notwendigen Voraussetzung, um die
Unsicherheit der Käufer zu verringern.
Staatlicher Subventionen: Antrieb für den neuen Automobilsektor
Um den Aufschwung elektronischer Pkws zu fördern, wurden in den
meisten Ländern der Studie steuerpolitische Maßnahmen verabschiedet.
Deutschland investiert insbesondere in Forschung und Entwicklung.
Dennoch glauben 61 Prozent der Bundesbürger, dass die Regierung nicht
genug Handlungsinitiative zeigt.
Interesse geweckt: Jeder zweite Europäer kann sich Kauf vorstellen
Die Bundesbürger sind trotz technischer Herausforderungen und hoher
Anschaffungspreise für Pkws mit Elektromotor generell an einem Kauf
interessiert: Fast die Hälfte der Befragten kann sich vorstellen,
einen zusätzlichen finanziellen Aufwand für das umweltfreundliche
Modell zu leisten (Europa: 51 %).
Pressekontakt:
Vitamin B - PR im Dialog®
Verena Glaese, 06221 / 7504151
v.glaese@vitaminb-dialog.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 16.02.2012 - 09:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 575480
Anzahl Zeichen: 5764
Kontakt-Informationen:
Stadt:
München
Kategorie:
Handel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 271 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Europäische Autofahrer offen für Elektroautos: Preis und Leistung müssen aber stimmen "
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Commerz Finanz GmbH elektroauto_zukunftsweisendere_loesung-web.jpg (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von Commerz Finanz GmbH elektroauto_zukunftsweisendere_loesung-web.jpg
Central Park West von Bond No. 9 ...
Eine legendäre, grossartige Adresse mit einem grossartigen Vorgarten verdient ein genau dazu passendes Eau de Parfum Stadtparks haben uns bei Bond No. 9 immer schon fasziniert. Diese Oasen ruhigen Grüns sind für die New Yorker ein Versammlungsort, ein
Ansell revolutioniert den globalen Kondommarkt mit SKYN®, einem Sortiment aus hochwertigem Polyisopren ...
Ansell, ein weltweit führendes Unternehmen für Schutzprodukte, gab heute den neuesten Meilenstein in der globalen Wachstumsgeschichte seiner Marke SKYN(R), dem Premium-Kondom aus Polyisopren, bekannt. Im Anschluss an ihre erfolgreiche Markteinführung in den USA und Europa wurden die SKYN(R)-
Thomas Tanklay und Ulrich Kelber zu Gast bei Michel Friedman / N24-Talk "Studio Friedman" am Donnerstag, 16. Februar 2012, um 23.10 Uhr ...
Land der Schnäppchen-Jäger: Was ist eigentlich mit den Deutschen los, wenn Geiz "geil" ist? Das Motto lautet: "Ich kaufe Schrott, Hauptsache es ist billig. Ich esse Schrott, Hauptsache es ist preiswert." Warum wird der Verbraucher nicht vor seinem eigenen Schnäppchen-Wahn g
stern-Interview mit Boss-Chef Claus Dietrich Lahrs: "Deutschland ist keine Geiz- und Neidgesellschaft" ...
Claus-Dietrich Lahrs, Vorstandsvorsitzender des Metzinger Modekonzerns Hugo Boss, sieht Deutschland am Ende der "Geiz ist geil"-Ära. "Dass die Kunden in aller Herrgottsfrüh beim Discounter oder Elektronikmarkt anstehen, um einen Computer kaufen zu dürfen, funktioniert in Deutschl




