Lausitzer Rundschau: Aus Fehlern lernen
Zu den Todesfällen in Kliniken
ID: 576275
merklich gestiegen - in den eigenen Reihen und bei den Patienten.
Auch die jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamtes über steigende
Todesfälle sind dafür ein Beleg, so irritierend das vielleicht auch
klingen mag. Nur wer sich zu seinen Fehlern bekennt beziehungsweise
den Mut aufbringt, bei vermutetem Pfusch den oft zähen Gang durch die
juristischen Instanzen zu beschreiten, kann dafür sorgen, dass sich
die Situation verbessert. Es geht nicht darum, Ärzte an den Pranger
zu stellen, sondern darum, aus Fehlern zu lernen. Beim Meldewesen hat
die Bundesregierung schon für etwas mehr Transparenz gesorgt. Auch
der mangelnden Hygiene in manchen Kliniken will sie per Gesetz
zuleibe rücken. Das ist gut und richtig. Was immer noch fehlt, ist
die Stärkung der Patientenrechte. Im Kern bündelt der vorliegende
Arbeitsentwurf nur die geltende Rechtslage. Warum es keinen
Härtefallfonds für eine schnelle Hilfe von Geschädigten geben soll,
ist genauso unverständlich wie die Tatsache, dass sich die Regierung
bei der Forderung nach einem verpflichtenden Nachweis über eine
ärztliche Haftpflichtversicherung für nicht zuständig erklärt. Hier
muss Schwarz-Gelb nacharbeiten.
Pressekontakt:
Lausitzer Rundschau
Telefon: 0355/481232
Fax: 0355/481275
politik@lr-online.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 16.02.2012 - 21:54 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 576275
Anzahl Zeichen: 1508
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Cottbus
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 235 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Lausitzer Rundschau: Aus Fehlern lernen
Zu den Todesfällen in Kliniken"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Lausitzer Rundschau (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Es ist übertrieben, Restaurantbesuche in der Corona-Pandemie noch stärker zu beschränken - indem wie jetzt in Sachsen und Brandenburg Geimpfte und Genesene zusätzlich einen negativen Schnelltest vorweisen müssen. 2G plus bevorzugt die Geboosterten vor jenen Erwachsenen beim Essen gehen, die
Fehlende Lobby für die Lausitz? - Zu den Abgeordneten in Bundestagsausschüssen ...
Für die Lausitz wird es ernst im Strukturwandel. Wichtige Entscheidungen zum Kohle-Ausstieg, aber auch zur Verteilung der zugesagten Milliarden-Zahlungen zur Anpassung des Wandels stehen an. Ein wichtiges Wort spricht dabei der Bundestag mit. Die entsprechenden Gesetze müssen dort verabschiedet
Sachsens neue Bürgerlichkeit - zum Regierungsbündnis in Corona-Zeiten ...
Meißen wird gern als die Wiege Sachsens bezeichnet. Aktuell hat der Kreis rund um die alte Bischofsstadt an der Elbe einen traurigen Rekord zu vermelden. Mit 2328,1 führt er die Inzidenz-Statistik an, dicht gefolgt vom benachbarten Mittelsachsen mit 2099,4. Das sind erschreckend hohe Zahlen, fü
Weitere Mitteilungen von Lausitzer Rundschau
Lausitzer Rundschau: In den guten Jahren Zur aktuellen Tarifrunde ...
Tarifforderungen von sechs Prozent und mehr stehen im Raum und sind ernst gemeint. Wann, wenn nicht jetzt in den guten Jahren, sagen sich die Gewerkschaften. Die schwarz-gelbe Regierung ermuntert die Arbeitnehmer dabei sogar. Die ersten Warnstreiks zeigen, dass die Bereitschaft für eine heiße T
Mitteldeutsche Zeitung: Parlamentarische Geschäftsführerin der Linksfraktion zu Wulf ...
Halle. Die Parlamentarische Geschäftsführerin der Linksfraktion, Dagmar Enkelmann, hat den Rücktritt von Bundespräsident Christian Wulff gefordert. "Er ist nicht mehr tragbar", sagte sie der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Freitag-Ausgabe). Schon vor der
WAZ: Es reicht, Herr Präsident! Kommentar von Lutz Heuken ...
Den Zeitpunkt, sich in Würde aus seinem Amt zu verabschieden, hat Christian Wulff längst verpasst. Und jetzt will der Staatsanwalt gegen den Bundespräsidenten ermitteln - ein einmaliger Vorgang. Wie immer das Verfahren ausgeht - die Affäre Wulff erschüttert das Ansehen des Staates nach inne
Mitteldeutsche Zeitung: Ströbele fordert Wulff-Rücktritt ...
Halle. Der grüne Bundestagsabgeordnete Christian Ströbele hat den Rücktritt von Bundespräsident Christian Wulff gefordert. "Es reicht jetzt", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Freitag-Ausgabe). "Die Vorstellung, dass der Bundespräsident




