Märkische Oderzeitung: Märkische Oderzeitung (Frankfurt/Oder) zu Wulff
ID: 576999
Amtsführung auch etwas an der Bundeskanzlerin hängen. Wulff war ihr
Kandidat, ihr verdankte er seinen Platz im Schloss Bellevue, auch
wenn es dazu drei Wahlgänge in der Bundesversammlung brauchte. Nun
ist er Angela Merkel vor die Füße gefallen. Auf dem Höhepunkt von
Macht und Ansehen muss sie sich herablassen, um mit der Opposition
bei der Kandidatensuche den geeigneten Nachfolger zu finden, der
nicht gleichzeitig eine politische Aussage in eine bestimmte Richtung
ist. Er soll nicht für rechts oder links stehen, sondern dieses Land
repräsentieren. Den geeigneten Mann - besser noch: die geeignete Frau
- zu finden, wird nach der Affäre um Christian Wulff schwer genug
sein. Aber das Amt wird gebraucht. Denn die Republik benötigt einen
Repräsentanten, der in den Zeiten der weltweiten Unruhe und der
deutschen Suche nach Orientierung für alle Verlässlichkeit und
Autorität ausstrahlt. +++
Pressekontakt:
Märkische Oderzeitung
CvD
Telefon: 0335/5530 563
cvd@moz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 17.02.2012 - 18:52 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 576999
Anzahl Zeichen: 1175
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Frankfurt/Oder
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 217 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Märkische Oderzeitung: Märkische Oderzeitung (Frankfurt/Oder) zu Wulff"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Märkische Oderzeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von Märkische Oderzeitung
Saarbrücker Zeitung: Lafontaine nennt Wulffs Rücktritt ,,überfällig" Linke-Politiker fordert parteiübergreifenden Kandidaten ...
Der Fraktionsvorsitzende der Linken im saarländischen Landtag, Oskar Lafontaine, hat den Rücktritt von Bundespräsident Christian Wulff begrüßt. ,,Dieser Schritt war überfällig", sagte er der ,,Saarbrücker Zeitung" (Samstag-Ausgabe). ,,Der Bundespräsident hatte das Vertrauen de
Trierischer Volksfreund: Rücktritt von Christian Wulff, Leitartikel Trierischer Volksfreund, 18.02. ...
Perfektion erwartet niemand von Politikern. Wohl aber Souveränität und materielle Unabhängigkeit von Lobbyisten, auch wenn sie persönliche Freunde sind. Christian Wulff ist als Bundespräsident gescheitert, weil ihn die Vergangenheit eingeholt hat. Weil er zu seiner Zeit als Ministerp
NRZ: Von Anfang an eine Fehlbesetzung - Kommentar von Rüdiger Oppers ...
Der letzte Schritt kam spät und geschah nicht mehr aus eigener Einsicht, sondern weil er unabwendbar war. Ein Staatsoberhaupt unter Anklage, ein Präzedenzfall im Schloss Bellevue. Nur der Verursacher der Misere konnte unserer Demokratie weitere Demütigungen ersparen. Christian Wulff ist vom Am
HAMBURGER ABENDBLATT: Inlandspresse, Hamburger Abendblatt zu Wulff-Rücktritt ...
Ein Kommentar von Lars Haider Endlich ist es vorbei, dieses unwürdige Hin und Her von relevanten und lächerlichen Enthüllungen, von Peinlichkeiten und Entschuldigungen, von Schönredner- und Schlimmdebattierereien. Dass uns die Diskussion um die höchste Position im Staat künftig (hoffent




