Neues Deutschland: zu den EU-Beschlüssen für Griechenland

Neues Deutschland: zu den EU-Beschlüssen für Griechenland

ID: 578662
(ots) - Vom Rettungspaket ist vielerorten zu hören und zu
lesen gewesen, wenn es um die Beschlüsse der Euro-Finanzminister
ging, die sie gestern fassten. Doch so recht wollte sich keiner der
Verantwortlichen als Retter feiern lassen. Wie auch, wenn die Pleite
Griechenlands und ein möglicher Austritt aus der Eurozone mit den
getroffenen Maßnahmen keineswegs abgewendet sind. Zu verhalten
gaben sich gestern die Zuständigen, als dass sie selbst von der
Wirkungskraft ihrer Beschlüsse überzeugt sein könnten. EZB-Chef Mario
Draghi begrüßte die Einigung lediglich, Bundesfinanzminister Wolfgang
Schäuble (CDU) sprach von einem »Schritt vorwärts« und Jean-Claude
Juncker ging es offenbar nur darum, Zeit zu schinden.
EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso sprach dann als einziger
Spitzenpolitiker Klartext, als er den Schuldenabbau um jeden Preis
als alternativlos darstellte. So sind die neuen Kredite für
Griechenland doch nur eine einzige Last. In den nächsten Tagen müssen
weitere Gesetze, die Einsparungen bringen sollen, durchgedrückt
werden. Zudem verliert das Land mit der ständigen Überwachung durch
die Gläubigertroika und die Einrichtung eines Treuhandkontos weiter
an Eigenständigkeit. Dagegen werden sich die Griechen zu wehren
versuchen. Gleichzeitig rutscht das Land tiefer in die Rezession.
Wenn es keinen Retter gibt, dann wurde auch niemand gerettet. Die
Pleite Griechenlands könnte doch nur aufgeschoben sein. Das
befürchten nicht nur die Griechen.



Pressekontakt:
Neues Deutschland
Redaktion / CvD

Telefon: 030/2978-1721



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Ströbele (Grüne) kritisiert Äußerungen von Gauck zu Sarrazin und Occupy und fordert zur Diskussion auf Märkische Oderzeitung: Märkische Oderzeitung (Frankfurt/Oder) zur Griechenland-Rettung
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 21.02.2012 - 17:54 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 578662
Anzahl Zeichen: 1757

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Berlin



Kategorie:

Außenhandel



Diese Pressemitteilung wurde bisher 198 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neues Deutschland: zu den EU-Beschlüssen für Griechenland"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Neues Deutschland (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

"neues deutschland" heißt jetzt "nd.DerTag" ...
Die Tageszeitung "neues deutschland" erscheint von diesem Montag an wochentags mit neuem Layout und unter dem Titel "nd.DerTag". Die Wochenendausgabe heißt schon seit fast zwei Jahren "nd.DieWoche". Die Zeitung, die weiterhin als "Sozialistische Tageszeitung"

Viele Berliner Gewerbemieter beantragen Mietstundungen ...
Fast ein Viertel aller Gewerbemieter der Berliner landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft WBM haben für Mai und Juni eine Mietstundung beantragt. Darüber berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland". Das geht aus einer noch unveröffentlichten Antwort der Senatsver

"neues deutschland": EU-Abgeordnete Demirel: Mindestlohn unter zwölf Euro bedeutet Armutslohn ...
Die Europaabgeordnete der LINKEN Özlem Alev Demirel hat sich für eine schnelle Erhöhung des Mindestlohns in Deutschland auf wenigstens zwölf Euro pro Stunde ausgesprochen. "Alles andere bedeutet Armutslohn", sagte die Abgeordnete, die u.a. im Sozialausschuss des EU-Parlaments tätig is


Weitere Mitteilungen von Neues Deutschland


Ströbele (Grüne) kritisiert Äußerungen von Gauck zu Sarrazin und Occupy und fordert zur Diskussion auf ...
Bonn/Berlin, 21. Februar 2012 - Hans-Christian Ströbele kritisiert die Äußerungen des designierten Bundespräsidenten Joachim Gauck zu Sarrazin. "Mich stört, dass Herr Gauck eine Reihe von Äußerungen in der Öffentlichkeit getan hat, die mich doch sehr geärgert und zum Teil sogar ersc

Neues Deutschland: US-Ökonom Richard D. Wolff: Deutscher Erfolg auf "gefährlichem Fundament" ...
Der namhafte US-Ökonom Richard D. Wolff erwartet angesichts der Krise in Europa ein baldiges und dauerhaftes Ende des Wirtschaftsbooms in der Bundesrepublik. "Der deutsche Aufschwung in einer Zeit fortschreitender Desintegration in Süd- und Osteuropa wird in einen Abschwung umschlagen und

Neue OZ: Kommentar zu Griechenland ...
Der griechische Patient Noch einmal 130 Milliarden Euro Hilfe: Was nach großem Fortschritt klingt, ist nicht mehr als eine Notoperation, die dem griechischen Patienten kurzfristig Luft verschafft. Trotzdem kann er noch ersticken. So besteht die Gefahr, dass die Not leidende griechische W

Neue OZ: Kommentar zu Russland / Putin ...
Mehr als Getöse Wer Wladimir Putin wählt, der wählt ein militärisch starkes und selbstbewusstes Russland. Einen Staat, der sich weder einschüchtern noch bedrohen lässt und auf Kriegseinsätze stets vorbereitet ist. Diese Botschaft steckt vordergründig hinter den vollmundigen Versprech


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z