Behörde erteilt vorzeitige Baugenehmigung: Bayer erhält grünes Licht für neue TDI-Großanlage in Dormagen
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Behörde erteilt vorzeitige Baugenehmigung: Bayer erhält grünes Licht für neue TDI-Großanlage in Dormagen
Investition von 150 Millionen Euro für besonders umweltfreundliche und sichere Produktion
Dormagen, 22. Februar 2012 ? Bayer MaterialScience kann in Dormagen mit dem Bau einer neuen Großanlage für ein wichtiges Kunststoff-Vorprodukt beginnen. Die Bezirksregierung Köln erteilte jetzt die Zulassung für den vorzeitigen Baubeginn. Damit können die umfangreichen Bauarbeiten an dem Standort nun zügig gestartet werden. Die finale Betriebsgenehmigung wird im Frühjahr erwartet. In Dormagen ist für 150 Millionen Euro eine Hightech-Anlage zur besonders umweltfreundlichen Herstellung der Chemikalie TDI (Toluylen-Diisocyanat) geplant, die für Polyurethan-Weichschaum benötigt wird.
"Wir freuen uns, dass der Bau für dieses wichtige Projekt nun gestartet und unseren Planungen entsprechend in den kommenden zwei Jahren verwirklicht werden kann", erklärt Dr. Joachim Wolff, im Executive Committee von Bayer MaterialScience zuständig für die Business Unit Polyurethane. "Mit einer Kapazität von 300.000 Jahrestonnen ist die künftige World-Scale-Anlage der finale Baustein einer langfristigen Investitionsstrategie in Dormagen ? und darüber hinaus ein wesentliches Element bei der Optimierung unserer Isocyanat-Produktion in Europa." Mittelfristig soll sie die bestehenden Anlagen für TDI in Dormagen und Brunsbüttel ersetzen. Bayer MaterialScience erwartet eine weiter steigende Nachfrage nach diesem Vorprodukt für Polyurethan-Weichschäume.
Innovatives Verfahren ? höchste Sicherheit
Ein innovatives Verfahren macht die Herstellung in Dormagen besonders effizient und klimaschonend. So lassen sich hier gegenüber einer konventionellen Anlage gleicher Größe bis zu 60 Prozent Energie einsparen, außerdem werden bis zu 80 Prozent weniger Lösungsmittel benötigt.
Gleichzeitig erfüllt die neue Anlage höchste Anforderungen an die Sicherheit. Zu den Maßnahmen zählt eine Einhausung, die erdbebensicher, sturmfest und kontinuierlich überwacht ist. Eine solche Umhüllung kann prinzipiell aus verschiedenen Materialien bestehen. Bayer MaterialScience hat sich für eine Einhausung aus Metall entschieden, die auf einer stabilen Stahl-Grundkonstruktion angebracht ist. In Kombination mit einem robusten Belüftungskonzept wird so sichergestellt, dass auch im unwahrscheinlichen Fall eines Austritts von Stoffen diese die Einhausung nicht verlassen und damit Mensch und Umwelt geschützt werden. Bei der Konstruktion dieser Einhausung setzt Bayer auf einen ausgereiften weltweiten Industriestandard und trägt so exakt den technischen Bedingungen dieses Herstellungsverfahrens Rechnung.
Bayer MaterialScience steht mit Anwohnern, Umweltverbänden, Vereinen, Behörden und Politik in einem offenen und intensiven Austausch über das Projekt. Details über das Bauvorhaben sind im Internet unter www.tdi-dormagen.bayer.com abrufbar. Für Fragen steht ein E-Mail-Kontakt bereit.
Über Bayer MaterialScience:
Mit einem Umsatz von 10,2 Milliarden Euro im Jahr 2010 gehört Bayer MaterialScience zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Elektro-/Elektronik-Branche sowie die Bau-, Sport- und Freizeitartikelindustrie. Bayer MaterialScience produziert an 30 Standorten rund um den Globus und beschäftigte Ende 2010 rund 14.700 Mitarbeiter. Bayer MaterialScience ist ein Unternehmen des Bayer-Konzerns.
Diese Presse-Information steht auf dem Presseserver von Bayer MaterialScience unter www.presse.bayerbms.de zum Download bereit.
Weitere Informationen unter: www.tdi-dormagen.bayer.com www.materialscience.bayer.com
Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns bzw. seiner Teilkonzerne beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.
Jochen Klüner
Adresse: Bayer MaterialScience AG
51368
Deutschland
Tel.: +49 214 30-38204
E-Mail: jochen.kluener@bayer.com
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Datum: 22.02.2012 - 16:00 Uhr
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