Mehr Rückhalt fürs Kreuz
Moderne Verfahren bekämpfen Schmerzursache von Bandscheibenvorfällen
Wenn Wirbel unter Druck stehen
Um für Bewegung zu sorgen, befinden sich die Bandscheiben, bestehend aus einem weichen Gallertkern, den ein Ring aus Faserknorpel umgibt, jeweils zwischen zwei knöchernen Wirbeln. Während des gesamten Lebens gerät die Wirbelsäule durch äußere Einflüsse unter Druck: Sport, langes Sitzen oder Stehen sowie Übergewicht und das Tragen von schweren Lasten wirken auf die Wirbelsäule. „Da die alltägliche Belastung im unteren Bereich der Wirbelsäule besonders hoch ist, treten Bandscheibenvorfälle häufig hier auf“, erklärt Dr. Schneiderhan. Schmerzen entstehen und mit fortschreitender Erkrankung beginnt ein leichtes Kribbeln an Armen oder Beinen. In schlimmen Fällen kommt es sogar Lähmungserscheinungen auf.
Schmerzen lindern
Vor jeder Behandlung steht eine ausführliche Diagnose, die gewöhnlich auch Röntgen und eine Magnetresonanztomografie einschließt. „Gemeinsam mit dem Patienten besprechen wir dann individuelle Therapieformen“, erklärt Dr. Schneiderhan. Zunächst kommen in der Regel konservative Behandlungen zum Einsatz, um die Beschwerden zu lindern. Neben Gymnastik und physiotherapeutischen Anwendungen versprechen Infiltrationen zeitweise Besserung. „Dabei injizieren wir unter Röntgenkontrolle ein schmerzlinderndes Medikamentengemisch direkt an den betroffenen Nerv“, beschreibt der Wirbelsäulenspezialist.
Ursachen bekämpfen
Erzielen diese Maßnahmen nicht den gewünschten Erfolg, gibt es moderne minimalinvasive Verfahren, die direkt an der Ursache ansetzen. Bei der sogenannten epiduralen Kathetertechnik führt der Arzt beispielsweise unter örtlicher Betäubung eine schmale Kanüle zwischen die Wirbel. „Dabei platzieren wir eine Sonde exakt am schmerzenden Nerv“, erklärt der Experte. Durch die zielgenaue Injektion von Medikamenten schrumpft das aus der Bandscheibe ausgetretene Gewebe, und die Schmerzen lassen nach. „Oftmals vermeiden wir durch diesen Eingriff eine offene Operation“, betont Dr. Schneiderhan. Patienten verlassen schon nach circa vier Tagen das Krankenhaus und kehren schmerzfrei in ihren Alltag zurück.
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Die Praxisklinik Dr. Schneiderhan und Kollegen hat sich auf die Behandlung von Wirbelsäulen-Erkrankungen spezialisiert. Im Mittelpunkt steht ein interdisziplinäres Diagnose- und Therapiekonzept, welches durch Fachärzte aus Orthopädie, Neurochirurgie, Neurologie, Radiologie und Anästhesie umgesetzt wird. Rückenbeschwerden behandeln die Experten mit modernsten Methoden wie minimalinvasiven Verfahren. Mit über 12.000 Wirbelsäulenkatheter-, 10.000 Bandscheibenlaser- und 15.000 Hitzesondentherapien gehören sie zu den erfahrensten Spezialisten Deutschlands. Sofern eine stationäre Behandlung medizinisch begründet ist, bietet die Praxisklinik die Verfahren auch für Kassenpatienten auf Krankenschein an. Im Osteoporose-Zentrum konzentriert sich das Team auf das gesamte Spektrum von Vorsorgeuntersuchung über Diagnostik bis hin zu medikamentöser, physiotherapeutischer und operativer Therapie. In der neuen Radiologischen Abteilung verfügt die Praxisklinik über High-Tech-Geräte, die eine Diagnostik nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen ermöglichen.
Dr. med. Reinhard Schneiderhan, Leiter der Praxisklinik, ist Wirbelsäulenspezialist und Orthopäde. 2000 wurde er von der deutschen Wirbelsäulenliga e.V. zum Präsidenten ernannt. Neben der Mitgliedschaft in vielen internationalen Fachgesellschaften führt er die Bezeichnung Algesiologe (Schmerztherapeut) mit Anerkennung der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie e. V.
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Datum: 23.02.2012 - 10:11 Uhr
Sprache: Deutsch
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Rücken
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Freigabedatum: 23.02.2012
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