Apotheken hoffen auf bessere Zeiten
7. Euroforum-Jahrestagung "Apotheke"
19. und 20. April 2012, Novotel Berlin Mitte
ID: 580645
2011 und 2012 dazu beigetragen, ein drohendes Defizit in der
Gesetzlichen Krankenversicherung zu verhindern. Ich freue mich, dass
der Gesundheitsminister wie der gesundheitspolitische Sprecher der
SPD-Bundestagsfraktion die Einschätzung teilen, dass der
Ausgangspunkt der Verhandlungen für den Apothekenabschlag für 2013
der Zustand von 2010 sein muss. Nur so schafft Politik
Verlässlichkeit und Glaubwürdigkeit", erklärte Jens Spahn (CDU/CSU)
im Vorfeld der 7. Euroforum-Jahrestagung "Apotheke" (19. und 20.
April 2012, Berlin). Auf dem Branchentreff spricht der
Gesundheitsexperte über die politischen Pläne für den Apothekenmarkt.
Über 30 Referenten diskutieren darüber hinaus die Rolle des
Apothekers im Versorgungsmanagement, Auswirkungen des AMNOG auf den
Apothekenmarkt sowie Vor- und Nachteile verschiedener Vertriebskanäle
und Kooperationsmodelle. Das Programm ist abrufbar unter:
www.euroforum.de/apotheke
Auswirkungen des AMNOG auf die Apotheken
2011 ist kein gutes Jahr für die Apotheken gewesen, das zeigt die
aktualisierte Hochrechnung der Treuhand Hannover auf Basis der ersten
drei Quartale. Der Wareneinsatz verteuert sich gegenüber dem Vorjahr,
so dass der Rohgewinn einer typischen Apotheke 2011 auf 25,2 Prozent
des Nettoumsatzes gesunken ist. Nach Abzug der gestiegenen
Betriebskosten ergibt sich eine Umsatzrendite von nur noch 4,6
Prozent des Nettoumsatzes - im Vorjahr waren es noch 5,8 Prozent. Dr.
Frank Diener (Treuhand Hannover GmbH Steuerberatungsgesellschaft)
spricht auf der Apotheken-Tagung über Veränderungen in der
pharmazeutischen Wertschöpfungskette und Perspektiven für 2012. Eine
Bestandsaufnahme aus Sicht der Apotheken, des Großhandels, der
Industrie und des Re-Imports bieten anschließend Dr. Stefan Hartmann
(Bundesverband Deutscher Apothekenkooperationen e.V. (BVDAK),
Bernadette Sickendiek (PHAGRO - Bundesverband des pharmazeutischen
Großhandels e.V.), Dr. Frank Thoss (Verband der forschenden
Arzneimittelhersteller) und Jörg Geller (Verband der
Arzneimittel-Importeure Deutschlands (VAD).
Die Rolle des Apothekers im Versorgungsmanagement
"Apotheker können einen wesentlichen Beitrag leisten, die
Einstelllung des Patienten zum Arzneimittel zu verändern, um so
nachhaltige Erfolge für eine effiziente Therapie zu erzielen. Leider
findet die Umsetzung des Konzepts der pharmazeutischen Betreuung
heute im Alltag noch zu selten statt", stellte Tim Steimle (Techniker
Krankenkasse) fest. Gemeinsam mit Jochen Pfeifer (University of
Minnesota, Adler Apotheke) und Dr. Leonhard Hansen (Kassenärztliche
Vereinigung Nordrhein) diskutiert Steimle über die Rolle des
Apothekers im Versorgungsmanagement und die Honorierung von
zusätzlichen Leistungen.
Update ABDA/KBV-Modell - Kommt der Medikationskatalog?
Geht es nach den Plänen von ABDA und KBV, soll der Arzt Diagnose,
Wirkstoff und Dosierung festlegen. Der Apotheker wählt das
Arzneimittel aus, wobei er sich an einem Medikationskatalog
orientiert. Nach den Berechnungen von ABDA und KBV könnte ihr Konzept
die Arzneimittelkosten der Krankenkassen um bis zu 2,8 Milliarden
Euro pro Jahr senken. Details zu dem ABDA/KBV-Modell und notwendige
gesetzliche Grundlagen für das Vorhaben erläutern Dr. Dieter Conrad
(Hausärzteverband Hessen), Karl-Heinz Resch (ABDA) und Dr. Sibylle
Steiner (Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV).
Vertrieb - Welche Kanäle haben Zukunft?
Fast 3.000 Apotheken in Deutschland haben eine
Versandhandelserlaubnis. Insgesamt erzielen sie einen Umsatz von rund
1,3 Milliarden Euro - Tendenz steigend. Das große Geschäft machen
aber nur wenige Apotheken: Schätzungen zufolge entfallen mehr als 90
Prozent des Umsatzes auf etwa 50 Versandapotheken, viele davon aus
dem Ausland, so die Ergebnisse der von der IFH Köln veröffentlichten
Studie zum Versandhandel mit Arzneimitteln in Deutschland. In der
Diskussionsrunde "Versand versus Offizin" berichten Christian Buse
(mycare OHG und BVDVA) und Dr. Peter Froese (Apothekerverband
Schleswig-Holstein) über Zuwachsraten im Apothekenversandhandel bei
OTC-Produkten zu Lasten des Offizin-Geschäfts.
Pressekontakt:
Julia Batzing
Senior-Pressereferentin
Euroforum Deutschland SE
Prinzenallee 3
40549 Düsseldorf
Telefon: +49 (0)2 11/ 96 86 - 33 81
Telefax: +49 (0)2 11/ 96 86 - 43 81
Mailto: presse@euroforum.com
Internet: www.euroforum.com, www.iir.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 23.02.2012 - 16:53 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 580645
Anzahl Zeichen: 4974
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin/Düsseldorf
Kategorie:
Gesundheitswesen - Medizin
Diese Pressemitteilung wurde bisher 399 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Apotheken hoffen auf bessere Zeiten
7. Euroforum-Jahrestagung "Apotheke"
19. und 20. April 2012, Novotel Berlin Mitte"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
EUROFORUM Deutschland SE (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
(ddp direct) In jedem Krankenhaus werden ständig Daten produziert. Jede Behandlung, jede Visite und jede diagnostische Untersuchung muss aufgezeichnet und archiviert werden. Das geschieht in zunehmendem Maße auf elektronischem Wege: Fast zwei Drittel aller Kliniken setzen bereits voll oder in Teil
Energieeffizienz-Ziele treiben Kfz-Elektronik voran ...
Trotz Wirtschaftskrise droht Personalmangel ...
Weitere Mitteilungen von EUROFORUM Deutschland SE
Abnehmen mit Erfolg - das neue Diätportal macht es möglich! ...
Januar und Februar ist traditionell Abnehm-Zeit: Die vielen Pfunde, die man sich über die Feiertage angefuttert hat, müssen wieder verschwinden! Außerdem haben viele Menschen den guten Vorsatz gefasst, im neuen Jahr mehr auf ihre Gesundheit zu achten und überflüssiges Gewicht zu verlieren. Dazu
Fußpilz - Rechtzeitig vorbeugen und erfolgreich behandeln ...
München, 23. Februar 2012 - Sie mögen es warm und feucht, lieben Kunstfasersocken in Turnschuhen und lauern in Schwimmbädern und Wellnesslandschaften auf ihre Opfer: Die Erreger des Haut- und Fußpilzes. Claudia Galler, Gesundheitsredakteurin von Deutschlands größter Arztempfehlung jameda (http
Die Gefahr lauert in den Büschen ...
München, 23. Februar 2012 - Nicht mehr sehr lange und es ist wieder soweit: Der Frühling weckt die Lust danach, sich eine Decke zu schnappen und sich hinaus ins Grüne zu begeben. Leider birgt das schöne Wetter aber auch Gefahren in sich. Sobald sich die Menschen in der freien Natur - also Wald u
Schneller schwimmen durch Vibration ...
Vibrationstraining, also die Muskelstimulation durch schwingende Trainingsplattformen, wird seit Jahren im Bereich des Leistungssports und für Rehamaßnahmen wie auch Wellness und Fitness eingesetzt. In allen Bereichen sprechen Patienten oder Trainierende von schnellen Erfolgserlebnissen und gestei




