Kubicki (FDP) nach Gauck-Nominierung: Rösler jetzt endlich öffentlich respektiert / Kandidatensuche der Union "peinlich"
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Philipp Rösler nach der Nominierung von Joachim Gauck gestärkt. In
der PHOENIX-Sendung IM DIALOG (Ausstrahlung heute um 24.00 Uhr),
sagte er: "Ich wundere mich immer, dass viele glauben, er sei kein
durchsetzungsfähiger und kein starker Parteivorsitzender. Er ist in
der Lage zu erklären, wo die Deadline ist. Und das hat ihm in der
Öffentlichkeit endlich Respekt verschafft und in die eigene Partei
hinein dokumentiert, dass wir uns auf unseren Bundesvorsitzenden in
der Stunde der Not verlassen können."
Mit Blick auf die Suche der Union nach einem
Präsidentschaftskandidaten, sagte Kubicki: "Ich fand das unsägliche
Geschacher seit Freitag hochgradig peinlich in der öffentlichen
Darstellung. Es wurde Zeit, dass man sich auf einen öffentlichen
Konsenskandidaten einigt, und das konnte nur Joachim Gauck sein." Die
Gefahr eines Bruchs der Koalition aus FDP und Union habe aber nie
bestanden. "Das wäre machtpolitisch völlig unsinnig gewesen, und das
war keine reale Option", so der Fraktionsvorsitzende der FDP im
schleswig-holsteinischen Landtag.
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Datum: 24.02.2012 - 17:57 Uhr
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