Warum Herbstmenschen länger leben
Mütter freuen sich, wenn ihre Kinder im Frühling oder Sommer zur Welt kommen, denn die warme Jahreszeit erleichtert die Organisation von Kindergeburtstagen und Teenagerpartys.
Der Zugewinn an Lebenszeit betrug für die »europäischen« Herbstmenschen etwa sechs Monate. Noch länger leben im Winter geborene Amerikaner: Sie übertrumpfen mit ihrer durchschnittlichen Lebenserwartung ihre im Sommer geborenen Landleute sogar um 18 Monate. Das hört sich zunächst gar nicht so viel an. Aber: »Würde man die Krebssterblichkeit komplett eliminieren, verlängerte sich die Lebenserwartung »nur« um etwa drei Jahre. Daran gemessen ist ein halbes Jahr doch sehr viel«, meint Doblhammer»Ein interessantes Detail, das darüber hinaus belegt, wie wenig zufällig die höhere Lebenserwartung ist, findet man in der Verschiebung dieses Musters auf der Südhalbkugel«. Da ist es nämlich genau umgekehrt: Die langlebigen Australier kommen vor allem im zweiten Quartal zwischen April und Juni – dem australischen Herbst – auf die Welt.
Die Grundlage für dieses Phänomen muss bereits im Mutterleib oder in den ersten Lebensmonaten gelegt worden sein, denn anders lässt es sich nicht erklären, dass bei britischen Einwanderern der Zusammenhang zwischen Lebenserwartung und Geburtsmonat dem ihrer Heimat in der nördlichen Hemisphäre entspricht und sich nicht dem der Australier anpasst. Auch wenn sicher noch viele Fragen offen sind, so ist die Bedeutung dieser »early–life factors« inzwischen unbestritten. Wissenschaftler führen die längere Lebenserwartung der Herbstgeborenen auf die besseren Bedingungen für die Nachkommen während der Schwangerschaft und in den ersten Lebensjahren zurück. Im Frühling und Sommer sind die Mütter in der Regel besser mit Vitaminen und anderen Nährstoffen versorgt. Außerdem tragen in dieser Jahreszeit das geringere Infektionsrisiko und die stärkere Sonnenstrahlung zur besseren Entwicklung des Kindes bei.
50 % der Lebenserwartung liegt in Ihren Händen!
Wenn es um die Lebenserwartung geht, spielt der Geburtsmonat – da sind sich die Initiatoren der Studie sicher – eine nicht zu unterschätzende Rolle: »Umwelteinflüsse, denen der Mensch im Mutterleib und in den ersten Lebensjahren ausgesetzt ist, können bis zu einem Viertel für das Variieren menschlicher Langlebigkeit verantwortlich gemacht werden.
Ein weiteres Viertel liegt aber auch in genetischen Ursachen und die verbleibenden zwei Viertel verteilen sich auf die erwachsenen bzw. jeweils aktuellen Lebensumstände«.
Auch wenn wir auf Geburtsmonat und Erbanlagen keinen Einfluss nehmen können, so haben wir doch 50 Prozent der Faktoren, die unsere Lebenserwartung bestimmen, in der eignen Hand. Die bisher am besten untersuchte Methode, die bei Säugetieren und auch beim Menschen sowohl das Altern verlangsamen als auch das Leben verlängern kann, ist eine eingeschränkte Kalorienzufuhr. Zahlreiche Untersuchungen belegen diesen Tatbestand. Bereits in den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts konnte der amerikanische Biologe und Ernährungswissenschaftler Clive M. McCay von der Cornell University das Leben von Laborratten durch eine Einschränkung der Kalorienzufuhr um mehr als 50 Prozent verlängern. Die Ratte, welche das Experiment am längsten überlebte, wurde 1800 Tage alt. Das entspricht einer menschlichen Lebensdauer von etwa 200 Jahren. Zu einem ähnlichen Ergebnis kamen auch andere renommierte Altersforscher. Ebenso scheinen sich auch eine vitaminreiche Ernährung, Optimismus und eine lebenslange geistige Beschäftigung günstig auf die Lebenserwartung auszuwirken. Sollten Sie nicht zu den langlebigen Herbstgeborenen gehören, können Sie dieses »Defizit« durch eine entsprechende Lebensweise ausgleichen.
Noch mehr spannende Informationen zum Zusammenhang zwischen Geburtsmonat und Lebenschancen finden Sie auf der Internet-Seite www.bleibjung.de und in dem Buch
Mai-Frau sucht Dezember-Mann – Wie der Geburtsmonat Gesundheit, Partnerschaft und Karriere beeinflusst. Axt, Axt-Gadermann: Herbig Verlag München, ISBN: 3776623993, 14,90 Euro
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Das unabhängige Internetportal www.bleibjung.de bietet aktuelle Informationen zu den Themengebieten Gesundheitsförderung, Prävention, Wellness und Anti-Aging. Einen besonderen Schwerpunkt nehmen Artikel zu den Themen Bewegung, Ernährung, Entspannung ein. Die Redaktion wird von den beiden Gesundheitswissenschaftlern Prof. Dr. Michaela Axt-Gadermann und Prof. Dr. Peter Axt geleitet.
bleibjung.de
medkom medienagentur
Pressekontakt: Carsten Neumann
Neißer Str. 13, D-36100 Petersberg
Tel.: ++49 (0)661 9621113
Fax: ++49 (0)661 9621112
www.bleibjung.de
bleibjung.de
medkom medienagentur
Pressekontakt: Carsten Neumann
Neißer Str. 13, D-36100 Petersberg
Tel.: ++49 (0)661 9621113
Fax: ++49 (0)661 9621112
www.bleibjung.de
Datum: 08.09.2008 - 20:39 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 58164
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Carsten Neumann
Stadt:
Petersberg
Telefon: 0661-9621113
Kategorie:
Gesundheitswesen - Medizin
Meldungsart: Produktinformation
Versandart: Veröffentlichung
Diese Pressemitteilung wurde bisher 751 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Warum Herbstmenschen länger leben "
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
medkom (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Entscheidung schlank oder moppelig fällt zum großen Teil im Darm. Hier im Verdauungstrakt leben hundert Billionen Bakterien. Das sind tausendmal mehr Keime, als unsere Galaxie Sterne hat! Obwohl die einzelnen Darmbakterien winzig sind, bringen sie in ihrer Gesamtheit immerhin fast zwei Kilo au
Darmbakterien machen Ex-Raucher dick ...
„Ein Grund dafür – neben anderen – ist eine Veränderung der Darmbakterien“, erklärt Prof. Dr. Michaela Axt-Gadermann in ihrem Buch „Schlank mit Darm“ (Südwest Verlag). Denn Darmkeime entscheiden darüber, wie gut oder schlecht wir unser Essen verwerten und wie viele Kalorien wir aus
Hotels für Allergiker ...
Mehr als 20 Millionen Menschen leiden in Deutschland unter einer Allergie. Nach Angaben des Ärzteverbandes Deutscher Allergologen (ÄDA) klagt inzwischen etwa jeder dritte ständig oder zeitweise über Heuschnupfen, allergisches Asthma oder Hauterkrankungen. Nahrungsmittel, Tierhaare, Hausstaubmilb
Weitere Mitteilungen von medkom
Noch 10 Tage bis zur Eröffnung der 1. Infobörse Ungewollt kinderlos! ...
Die Infobörse für Frauen wird veranstaltet von Manuela Lewrick-Reske, der ehrenamtlichen Gleichstellungsbeauftragten der Gemeinde Nordstemmen. Es ist ihr gelungen die Infobörse "Ungewollt kinderlos" von der Ärztekammer Niedersachsen zertifizieren zu lassen. Das bedeutet, dass die Infob
Alles über Implantate und Co. ...
Am Sonntag, den 21. September 2008 findet von 9 bis 18 Uhr der Tag der Implantate im DIG Hannover, Stadtteil List, statt. Dr. Dr. Ralf Luckey, MSc und sein Team bieten die besondere Gelegenheit, sich über neue Techniken, Trends und Entwicklungen auf dem Gebiet des Zahnersatzes zu informieren und in
Wahl: Dr. Udo Wolter bleibt Präsident der Ärztekammer ...
Deutlicher Sieg für den bisherigen Präsidenten der Landesärztekammer Brandenburg (LÄKB): Dr. Udo Wolter wurde vergangenen Samstag in der ersten Kammerversammlung der 6. Legislaturperiode in seinem Amt bestätigt. Damit wird er auch in den kommenden vier Jahren an der Spitze der Delegiertenversam
Kieferorthopädie ohne Röntgen – die diagnostische Innovation aus Hessen ...
Zahnspangen sind ihrem „Aschenbrödel-Dasein“ entronnen: Promis wie Whoopi Goldberg, Britney-Spears und Tom Cruise haben die glitzernden Brackets ins Rampenlicht gebracht. Damit eine Zahnspangenbehandlung auch Erfolg hat, muss der Kieferorthopäde vorab die Schädel- und Kieferanatomie des Patie




