Hilfstaxe: Apotheken sichern Versorgung und senken Kosten
ID: 584383
qualitativ hochwertige Versorgung von schwerkranken Patienten mit
Krebsmitteln und Schmerzlösungen für die Zukunft ab. Diesem Ziel
dient ein neuer, bundesweit geltender Vertrag ("Hilfstaxe") zwischen
dem Deutschen Apothekerverband und dem Spitzenverband der
Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Die Kassen sparen 70
Millionen Euro pro Jahr ein, weil von den Herstellern erzielte
Einkaufsvorteile durch die Apotheken weitergegeben werden. Der neue
"Vertrag über die Preisbildung für Stoffe und Zubereitungen aus
Stoffen" tritt zum 1. März 2012 in Kraft. Darauf macht der Deutsche
Apothekerverband (DAV) aufmerksam.
"Die neue Hilfstaxe ermöglicht auch in Zukunft eine hochwertige
und flächendeckende Versorgung von Krebspatienten", sagt
DAV-Vorsitzender Fritz Becker. "Mehr Transparenz bei der Abrechnung
von parenteralen Zubereitungen schafft mehr Vertrauen, sorgt für
weniger Bürokratie und spart sogar noch viel Geld ein." Dazu komme,
so Becker, dass die tatsächlichen Arbeitsleistungen der Apotheker
besser honoriert werden, auch wenn dies noch nicht ausreichend sei.
"Es ist richtig, dass auch die Zytostatika herstellenden Apotheker
stärker nach Leistung als nach Wareneinsatz honoriert werden."
Seit 2010 können Zytostatika herstellende Apotheken laut Gesetz
Einkaufsvorteile generieren und ab sofort durch einen von 10 auf 25
Prozent erhöhten Abschlag auf den zweitgünstigsten Einkaufspreis je
Milligramm bei generischen Wirkstoffen an die GKV weitergeben. Mit
dem bundesweiten Kollektivvertrag werden vereinzelt abgeschlossene,
regionale Selektivverträge einzelner Kassen im Einsparpotenzial
übertroffen.
Von den 93 Mio. Euro Einsparungen pro Jahr kommen rund 70 Mio.
Euro direkt der GKV und ihren Versicherten zugute; rund 23 Mio. Euro
erhalten die spezialisierten Apotheken, die dafür in Personal und
Ausrüstung investiert haben. So wird das Honorar pro angefertigter
zytostatikahaltiker Lösung von 69 auf 79 Euro erhöht. Insgesamt
stellen rund 400 Apotheken mehr als 2,3 Mio. GKV-Spezialrezepturen
(Zytostatika und Schmerzlösungen) pro Jahr her.
Diese Pressemitteilung und weitere Informationen unter www.abda.de
Pressekontakt:
Christian Splett, Pressereferent
Tel.: 030 40004-137
E-Mail: c.splett@abda.aponet.de
www.abda.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 29.02.2012 - 10:50 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 584383
Anzahl Zeichen: 2631
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 347 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Hilfstaxe: Apotheken sichern Versorgung und senken Kosten"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
ABDA Bundesvgg. Dt. Apothekerverbände (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Viele Menschen greifen zu Nahrungsergänzungsmitteln, obwohl sie diese oft gar nicht brauchen. "Im Dschungel der Nahrungsergänzungsmittel den Überblick zu behalten ist schwierig - viele Menschen verlassen sich auf unhaltbare Werbeversprechen und glauben fälschlicherweise, unterversorgt zu se
pharmacon fordert zentrale Position der Apothekerschaft bei Arzneimittelversorgung / pharmacon Meran ...
Die Apothekerschaft fordert eine zentrale Rolle bei gesundheitspolitischen Entscheidungsprozessen zur Arzneimittelversorgung. Das ist ein Ergebnis der gestrigen berufspolitischen Diskussion beim pharmacon Meran. "Nur mit den Apotheken ist die Versorgungskette vollständig", sagte der Präs
Preis zum Apothekenhonorar: Koalitionsvertrag wird endlich umgesetzt ...
Deutschlands Apothekerinnen und Apotheker begrüßen die Pläne der Bundesregierung zur Stärkung der Apotheken. Das Bundeskabinett hat am heutigen Mittwoch eine Verordnung beschlossen, nach der das Apothekenhonorar zum ersten Mal seit 2013 erhöht werden soll. Die ABDA - Bundesvereinigung Deutscher
Weitere Mitteilungen von ABDA Bundesvgg. Dt. Apothekerverbände
Der Tagesspiegel: Rathenow hält Stasikontakte von Beate Klarsfeld für "befremdlich" ...
Der DDR-Bürgerrechtler Lutz Rathenow sieht wegen Stasikontakten der Linken-Präsidentschaftskandidatin Beate Klarsfeld ungeklärte Fragen. Rathenow, Sächsischer Landesbeauftragter für die Stasiunterlagen, sagte dem in Berlin erscheinenden "Tagesspiegel" (Donnerstagausgabe), Klarsfel
PURVITALIFE ist online! ...
Große Dinge werfen ihre Schatten voraus, jeder kann sie spüren, aber nicht jeder kann sie direkt sehen. Es gibt Menschen mit speziellen Fähigkeiten, z.B. der Gabe der Hellsicht, der Fähigkeit des Wahrsagens, der Kunst aus Karten oder anderen Medien die Zukunft vorher zusagen, oder alles zusamm
Saarbrücker Zeitung: Steinmeier lehnt Ampelkoalition und Kooperationen mit Linkspartei ab - "Unser Wunschpartner sind die Grünen" ...
SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier sieht auch nach der von der FDP unterstützten Kür von Joachim Gauck zum gemeinsamen Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten eine Ampel-Koalition im Bund nicht näher kommen. Der "Saarbrücker Zeitung" (Mittwochausgabe) sagte Steinmeier
Mitteldeutsche Zeitung: Neue Länder Unionsfraktion strebt keine gleichen Lebensverhältnisse in Ost und West mehr an ...
Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat von dem Ziel, in Ostdeutschland gleiche Lebensverhältnisse erreichen zu wollen wie in Westdeutschland, Abstand genommen. "Dass eine vollständige Angleichung zu erreichen wäre, haben wir nie behauptet", sagte der stellvertretende Fraktionsvorsitzend




