Krise in der Solarbranche steht bevor - Kürzung der staatlichen Förderung kein gutes Omen für Anleger
ID: 586582
KAP Rechtsanwälte | Krise der Solarbranche steht bevor(firmenpresse) - München, den 02.03.2012 - Noch bis vor kurzem waren Anlagen in erneuerbare Energien sehr gefragt. Die Idee, sein Geld zu vermehren und dabei auch noch der Umwelt etwas Gutes zu tun, kam bei vielen Anlegern gut an. Doch die erhöhte Nachfrage führte dazu, dass nach Ansicht von Wirtschaftsminister Rösler und Umweltminister Röttgen gegenzusteuern ist und die Solarförderung gesenkt wird. Nach Angaben der auf Anlegerschutz und Anlegerrecht spezialisierten Kanzlei KAP Rechtsanwälte wird dies vor allem die so genannten Freiflächenanlagen treffen und gerade diese waren in der Regel als Anlageobjekte errichtet worden.
Thorsten Krause, Partner der Kanzlei KAP Rechtsanwälte berichtet: “Die staatliche Förderung von Solarstrom sinkt damit früher und stärker als bislang geplant. Nicht zum Juli sondern bereits zu April diesen Jahres soll die Förderung nicht um 15 %, sondern gar um 30 % sinken. Außerdem wird künftig nicht mehr der gesamte produzierte Strom gefördert, sondern nur noch ein Anteil von 85 % - eine weitere Einbuße in der Förderung”.
Die Politiker begründen diesen Schritt damit, dass deutlich mehr Solarkraftwerke errichtet wurden als erwartet. Die Einschränkung in der Fördermenge soll dazu beitragen, dass Produzenten von Solarstrom den nicht geförderten Teil von 15 % entweder selbst verbrauchen (was bei privaten Solaranlagen in Betracht kommt), oder anderweitig vermarkten.
Dies wird nach Einschätzung von Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht Anja Appelt, etliche Solarfonds vor erhebliche Probleme stellen, die bislang mit der kompletten Einspeisung des produzierten Stromes und der höheren staatlichen Förderung rechneten. Rechtsanwältin Appelt erklärt: “Wurden die Berechnungen etwa zur Wirtschaftlichkeit einer Anlage zu stark auf diese Faktoren bezogen und zu knapp gerechnet, wird dies dazu führen, dass viele Fonds nicht mehr wirtschaftlich arbeiten können. Gerade bei Fonds, die neben Anlegergeldern auch noch Darlehen bei Banken aufgenommen haben, könnten damit in Liquiditätsengpässe kommen. Es ist zu befürchten, dass - wie sich gerade am Beispiel der Schiffsfonds zeigt - Nachschussaufforderungen bei den Anlegern bis hin zu Insolvenzen und dem Totalverlust der Anlegergelder folgen”.
Es bleibt abzuwarten, wie sich die sinkende Förderung auf die Fonds letztendlich auswirken wird. Anleger, die sich nicht auf das Abwarten beschränken möchten, sollten sich von einem spezialisierten Anwalt beraten lassen, welche Möglichkeiten es zum Ausstieg aus den Fonds geben kann. In vielen Fällen konnten die Anwälte der Anlegerschutzkanzlei KAP Rechtsanwälte in München bereits Fehlberatungen durch Vermittler und Banken feststellen, die zum Schadensersatz geschädigter Anleger führen können.
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: KAPRecht
Datum: 02.03.2012 - 09:51 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 586582
Anzahl Zeichen: 2789
Kontakt-Informationen:
Kategorie:
Finanzwesen
Meldungsart: Finanzinformation
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 02.03.2012
Diese Pressemitteilung wurde bisher 455 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Krise in der Solarbranche steht bevor - Kürzung der staatlichen Förderung kein gutes Omen für Anleger"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
KAP Rechtsanwälte | Krause Appelt Partnerschaft (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Fragen nach der Durchsuchung der Büros der Infinus AG und der Future Business KGaA reißen nicht ab. Besonders verunsichert sind derzeit Anleger, die ihre Orderschuldverschreibungen als so genannte "Kurzläufer" abgeschlossen hatten, Ende Oktober oder Anfang November die Kündigung er
Insolvenzanträge der Infinus AG und der Future Business AG - die schlimmsten Befürchtungen der Anleger bewahrheiten sich | KAP Rechtsanwälte ...
München, den 15.11.2013 - Aus gut informierten Pressekreisen ist zu erfahren, dass die Prosavus AG und die Future Business KGaA Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens bei dem Amtsgericht (Insolvenzgericht) Dresden gestellt haben sollen. Diese Information ist für Anleger, die bisher von den
Infinus AG / Future Business KGaA - Kündigung/Widerruf und “Tipps” von Vermittlern - KAP Rechtsanwälte informieren ...
München, den 12.11.2013 - Immer häufiger erreichen KAP Rechtsanwälte -die auf die Vertretung geschädigter Anleger spezialisiert sind- nach der Durchsuchung der Staatsanwaltschaft Dresden im Zusammenhang mit der Infinus AG / Future Business KGaA, Anfragen von geschädigten Anlegern die erst vor
Weitere Mitteilungen von KAP Rechtsanwälte | Krause Appelt Partnerschaft
"Die fortgesetzte Emission von CO2 kommt einer weltweiten chemischen Kriegsführung gegen die Lebensgrundlagen späterer Generationen gleich" ...
(ddp direct)Köln, den 2. März 2012. Am 14. März wird Dr. Gerhard Knies in Köln während des weltweit größten, von Studenten organisierten Wirtschaftskongresses, dem 15th World Business Dialogue auf Michael Schmidt (designierter CEO, BP Europa) treffen, um im Rahmen einer Plenardiskussion Ansä
Neue Hoffnung für Anleger - Swiss Select-Urteil: Versicherung muss zahlen ...
In den letzen Jahren investierten viele Anleger ihre Ersparnisse in eine Lebensversicherung bei der Swiss Life, Vienna Life oder Aspecta. Die Lebensversicherung investierte wiederum in die Swiss Select Garantieanleihe. Vermittelt und verwaltet wurden die Produkte hauptsächlich von der Swiss Select
Software-Markt wächst in Deutschland um 4,4 Prozent ...
. - Umsatz mit Software steigt im Jahr 2012 auf 17 Milliarden Euro - Software-Häuser und IT-Dienstleister schaffen Tausende neue Jobs - Cloud Computing ist Chance und Herausforderung zugleich Der deutsche Software-Markt wird im Jahr 2012 kräftig wachsen. Das kündi
Katzenkrankenversicherung: Damit es der Samtpfote lange gut geht ...
Katzen sind muntere und vitale Wesen. Allein in Deutschland werden mehr als 8 Mio. dieser kleinen Stubentiger gehalten. Durch ihre Neugier und den Forscherdrang sind Katzen nicht unerheblichen Risiken ausgesetzt, da sie sich vielfach auch außerhalb der vier Wände aufhalten und ihre Nase in viele D




