Fünf Energiespartipps zum Tag des Energiesparens

Fünf Energiespartipps zum Tag des Energiesparens

ID: 587471
(ots) - Energiesparen wird oft immer noch mit zusätzlichem
Aufwand, frieren im Wohnzimmer oder kaltem Duschen verbunden. Dabei
sind es schon einfache Kleinigkeiten, die im Alltag den
Energieverbrauch senken, das Klima entlasten und obendrein den
Geldbeutel schonen. Zum internationalen Tag des Energiesparens am 5.
März gibt die gemeinnützige co2online GmbH fünf Tipps, wie mit wenig
Aufwand Energie und Kosten gespart werden können, ohne auf Komfort
verzichten zu müssen.

1. Energiesparen beim morgendlichen Gang ins Bad

Schon am Morgen können Sie mit einer Handbewegung Energie sparen.
Drehen Sie beim Händewaschen einfach mal nur kaltes Wasser auf. Denn
auch bei kaltem Wasser entfaltet Seife ihre Reinigungskraft und
entfernt fast alle Erreger. Das vermeidet den CO2-Ausstoß von rund
265 kg im Jahr. Ein Drei-Personen-Haushalt kann dadurch Energiekosten
von 75 Euro im Jahr einsparen. Aber auch auf eine heiße Dusche müssen
Energiesparer natürlich nicht verzichten. Mit einem Sparduschkopf
spart ein Drei-Personen-Haushalt jährlich etwa 63.000 Liter warmes
Wasser pro Person und damit rund 185 Euro ein.

2. Energiesparen auf dem Weg zur Arbeit

Fahren Sie einfach mal mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zur
Arbeit. Damit gewinnen Sie gleich dreifach: Sie müssen keinen
Parkplatz suchen, tun etwas für Ihre Fitness und sind klimafreundlich
unterwegs. Bei einem Weg von fünf Kilometern vermeiden Sie jährlich
425 kg CO2 und sparen rund 280 Euro. Wer auf dem Weg zur Arbeit auf
das Auto nicht verzichten kann, sollte Fahrgemeinschaften bilden. Das
entlastet nicht nur den Straßenverkehr, sondern auch das Klima. Bei
einem Arbeitsweg von fünf Kilometern pro Strecke können bis zu 570 kg
CO2 vermieden und über 200 Euro pro Jahr gespart werden. Wie sich
Ihre Wahl des Verkehrsmittels auf die Umwelt auswirkt, erfahren Sie


im UmweltmobilCheck auf www.klima-sucht-schutz.de.

3. Energiesparen im Büro

Läuft Ihr PC über Nacht im Standby-Betrieb? Finden Sie an der
Espressomaschine keinen richtigen Ausschalter? Dann verbrauchen diese
Geräte rund um die Uhr Strom, der für den Ausstoß von bis zu 255 kg
CO2 jährlich verantwortlich ist. Das Umweltbundesamt beziffert die
unnötigen Kosten durch Standby-Verbrauch deutschlandweit auf vier
Milliarden Euro jährlich. Deshalb: Schalten Sie mit einer
Steckdosenleiste mit Netzschalter alle heimlichen Verbraucher
komplett aus. Wie viel Strom Sie eigentlich "im Schlaf" verbrauchen,
verrät Ihnen der StandbyCheck auf klima-sucht-schutz.de.

4. Energiesparen beim Einkaufen

Die Energiebilanz einzelner Lebensmittel unterscheidet sich
erheblich. Tierische Produkte wie Fleisch, Butter oder Käse brauchen
schon während der Produktion viel Energie bevor sie in der Ladentheke
landen. In den meisten Fällen gilt: Je weniger Kalorien ein Produkt
hat, desto besser ist seine Energiebilanz. Bei Obst und Gemüse
sollten Sie auf saisonale Ware zurück greifen. Denn: Wird ein
Kilogramm Obst oder Gemüse aus Übersee eingeflogen, werden allein für
den Flug drei bis fünf Liter Treibstoff verbraucht. Wer jährlich auf
30 kg Obst und Gemüse aus Übersee verzichtet, vermeidet dadurch rund
250 kg CO2-Emissionen. Vergleichen Sie mit dem KonsumCheck auf
www.klima-sucht-schutz.de, welche Lebensmittel besonders
klimafreundlich oder echte Klimakiller sind.

5. Energiesparen in den eigenen vier Wänden

Ob es im Wohnzimmer 20 °C oder 21 °C warm ist, werden Sie zunächst
kaum spüren - in Ihrer Heizkostenabrechnung dann schon. Wenn Sie die
Raumtemperatur in Ihrer Wohnung nur um 1 °C absenken, können Sie bis
zu 360 kg CO2 im Jahr vermeiden und Ihre Heizkosten um bis zu sechs
Prozent reduzieren. Ein hydraulischer Abgleich der Heizanlage kann
zusätzliche Einsparungen bringen. Was der hydraulische Abgleich ist
und welche Vorteile Sie davon haben, erfahren Sie ab jetzt auf
www.meine-heizung.de.

Über co2online und "Klima sucht Schutz"

Die gemeinnützige co2online GmbH (www.co2online.de) setzt sich für
die Senkung des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes ein. Mit interaktiven
Energiespar-Ratgebern, einem Energiesparkonto, Heizspiegeln und
Heizgutachten motiviert sie den Einzelnen, mit aktivem Klimaschutz
auch Geld zu sparen. Ein starkes Netzwerk mit Partnern aus Medien,
Wissenschaft, Wirtschaft und Politik unterstützt verschiedene
Informationskampagnen. Die Handlungsimpulse, die die Kampagnen von
co2online auslösen, tragen nachweislich zur CO2-Minderung bei.
co2online ist Träger der vom Bundesumweltministerium geförderten
Kampagne "Klima sucht Schutz" (www.klima-sucht-schutz.de). Die
Kampagne informiert Verbraucher über Klimaschutz und Klimawandel und
hilft, individuelle Einsparpotenziale in den Bereichen Heizen, Strom,
Verkehr und Konsum zu erkennen und zu nutzen. Projekte wie das
Klima-Orakel, das Klima-Barometer, das Online-Branchenbuch "Rat und
Tat" oder der Energiesparmeister-Wettbewerb motivieren alle
Altersgruppen zum Mitmachen.



Pressekontakt:
Sebastian Lambeck
co2online gemeinnützige GmbH
Hochkirchstr. 9 | 10829 Berlin
Tel.: 030 / 780 9665 - 26 | Fax: 030 / 780 9665 - 11
E-Mail: sebastian.lambeck@co2online.de
www.twitter.com/co2online | www.facebook.com/Klima.sucht.Schutz

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Datum: 04.03.2012 - 10:19 Uhr
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