LG Berlin: "Cyber Monday 2010" von Amazon war unzulässige Lockwerbung
ID: 588580
Der von Amazon erstmals 2010 in Deutschland durchgeführte „Cyber Monday“ war nach Ansicht des Landgerichts Berlin eine wettbewerbswidrige Lockwerbung.
Das Landgericht Berlin hat sich dem vzbv angeschlossen und nun entschieden, dass es sich bei der Aktion um eine unlautere Lock-Werbung gehandelt habe. Amazon muss künftig sicherstellen, dass Produkte im Rahmen vergleichbarer Sonderaktionen für mindestens ein Viertel des Aktionszeitraum vorrätig und zum beworbenen Rabattpreis erhältlich sind, bei einem Zeitraum von zwei Stunden also mindestens eine halbe Stunde lang.
LG Berlin, Urteil vom 01.03.2012, Az.: 91 O 27/11 (nicht rechtskräftig)
Rechtsanwalt gesucht? Auf www.lawmarket.de kostenlos und unverbindlich Angebote einholen und Preise vergleichen.
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
LAWMARKET.de ist ein neuer, speziell auf die Marketingbedürfnisse von Rechtsanwälten und Steuerberatern zugeschnittener Marktplatz. Rechtsanwälte und Steuerberater können ihre Dienstleistungen unter www.lawmarket.de potentiellen Mandanten anbieten. Dabei können Verträge direkt über LAWMARKET.de geschlossen werden. Die Kosten sind für die Anbieter - verglichen mit anderen Werbeformen - äußerst gering, für Rechtssuchende ist das Angebot sogar kostenlos.
Datum: 05.03.2012 - 19:21 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 588580
Anzahl Zeichen: 1756
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Erich Gensmantel
Stadt:
73460 Hüttlingen
Telefon: +49 07361 / 8292507
Kategorie:
Recht und Verbraucher
Meldungsart: Finanzinformation
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 05.03.2012
Diese Pressemitteilung wurde bisher 526 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"LG Berlin: "Cyber Monday 2010" von Amazon war unzulässige Lockwerbung "
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
LAWMARKET UG haftungsbeschränkt (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Nachdem die Fälle von "Tankbetrug" oder "Spritdiebstahl" zuzunehmen scheinen, stellen wir heute eine schon etwas ältere (04.05.2011), aber nach wie vor lesenswerte Entscheidung des BGH zu diesem Thema vor. Der Beklagte tankte 2008 an der von der Klägerin betriebenen Tankst
BGH: Kündigungsschutz von Studentenzimmern ...
Der Bundesgerichtshof hatte in einer unlängst ergangenen Entscheidung zu entscheiden, unter welchen Voraussetzungen ein Gebäude als Studentenwohnheim zu qualifizieren ist und damit der soziale Kündigungsschutz des § 573 BGB nicht eingreift. Der beklagte Mieter mietete im Februar 2004 vom Klä
AG Potsdam: Umlage von Baumfällkosten auf Mieter unzulässig ...
Das Amtsgericht Potsdam hatte über Frage der Umlagefähigkeit von Baumfällkosten auf Wohnungsmieter zu entscheiden. Der Vermieter nahm einen Mieter im Rahmen einer Betriebskostennachforderung unter Kosten für „Gartenpflege“ auch auf Zahlung von Kosten für die Fällung von Bäumen in Anspruch
Weitere Mitteilungen von LAWMARKET UG haftungsbeschränkt
CLLB Rechtsanwälte informieren: KanAm Grundinvest wird liquidiert ...
München, 05.03.2012 Trotz Immobilienverkäufen für rund eine Milliarde Euro wird der Immobilienfonds KanAm Grundinvest nicht wieder geöffnet. Rund 100.000 Anleger sind von dieser Maßnahme betroffen. Die Fondsabwicklung wird voraussichtlich bis 2016 dauern. Zur Überraschung zahlreicher Anl
Familienrecht wird wichtiger denn je ...
Durch die steigende Anzahl an Scheidungen ist es kein Wunder, dass stets mehr rechtliche Angelegenheiten undurchsichtiger werden. Oftmals ergeben sich aus einer langjährigen Ehe viele Substanzen, die erst bei einer Scheidung geklärt werden müssen. Beim Zusammenhang von Kanzlei und Scheidung denkt
Fiktive Abrechnung und Markenwerkstatt ...
Was bedeutet fiktive Abrechnung? Ein Unfallschaden muss vom Autoeigentümer nicht zwangsläufig repariert werden. Der Geschädigte kann sich auch für die fiktive Abrechnung entscheiden, also die Kosten einer Reparatur in einer Fachwerkstatt vom Unfallgegner verlangen. Die fiktive Abrechnung umfa
Entscheidung BVerfG über Erhebung von dynamischen IP-Adressen in Ermittlungsverfahren wegen § 184b StGB ...
Zu dem Geschäftszeichen 1 BvR 1299/05 hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe (BVerfG) jüngst entschieden, dass die Regelungen des Telekommunikationsgesetzes zur Speicherung und Verwendung von Telekommunikationsdaten teilweise verfassungswidrig sind. Die der Entscheidung zugrundeliegend




